Politik : Gericht stoppt Preiserhöhung der Gasag

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Berlin - Der Berliner Gasversorger Gasag hat seine Preise zum Teil unrechtmäßig erhöht. Das stellte das Berliner Landgericht fest. Zur Begründung erklärte das Gericht, dass die Preiserhöhungsklauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Gasag intransparent und damit unwirksam seien. Damit hat die von der Verbraucherzentrale unterstützte Sammelklage gegen das Unternehmen Erfolg. Die Gasag kündigte allerdings Berufung an. Das Urteil könnte nicht nur für die Kläger sondern für insgesamt 340 000 Berliner Gaskunden relevant sein. „Falls die Berufung scheitert, würde das Urteil für alle betroffenen Kunden gelten“, sagte ein Gasag-Sprecher dem Tagesspiegel. awm

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