Gerichtsverfahren : NPD-Bundesvorstand Heise verurteilt

Thorsten Heise hatte Musik mit volksverhetzenden Texten vertrieben. Das hat jetzt Konsequenzen. Neben der Bewährungsstrafe muss er auch eine Geldstrafe sowie soziale Arbeit leisten.

GöttingenWegen Volksverhetzung hat das Landgericht Göttingen das NPD-Bundesvorstandsmitglied Thorsten Heise zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Nach Überzeugung der Richter hat Heise 6000 CDs mit volksverhetzenden Texten einer Musikgruppe bei Presswerken im Ausland in Auftrag gegeben, um sie dann in Deutschland zu verkaufen.

Das Gericht bestätigte ein erstinstanzliches Urteil des Amtsgerichts Northeim. Heise muss zudem 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und 15.000 Euro zahlen. So viel Geld habe Heise mit dem Vertrieb der CDs verdient, begründete das Gericht. (liv/dpa)

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