HINTERGRUND : Ein neuer Flughafen in Rekordzeit

März 1948:

Die Sowjets werfen den Westalliierten vor, einen westdeutschen Staat schaffen zu wollen. Sie verlassen den Alliierten Kontrollrat.

1. April: Der Warenverkehr nach West-Berlin wird für ein paar Tage unterbrochen. Die Alliierten organisieren eine kleine Luftbrücke.

16. Juni: Die Sowjets verlassen die Alliierte Kommandantur, die gemeinsame Verwaltung Berlins.

21. Juni: Westdeutschland führt die D-Mark ein.

23. Juni: Die Sowjets führen in ihrer Besatzungszone neues Geld ein.

24. Juni: Die D-Mark gilt auf Anordnung der Alliierten künftig auch in West-Berlin.

24. Juni: Blockade der Transitwege nach Berlin. Die Alliierten antworten mit einer Luftbrücke. Der Tägliche Mindestbedarf der Stadt wird mit 4000 bis 5000 Tonnen berechnet.

Mitte Juli: In Tegel wird mit dem Bau eines neuen Flughafens begonnen. 19 000 Freiwillige errichten ihn in 85 Tagen.

30. Juli: Erstmals werden 3000 Tonnen an einem Tag nach Berlin geflogen.

25. November: Ein neuer Rekord mit 6000 Tonnen.

16. April 1949: Innerhalb von 24 Stunden werden mit 1383 Flügen 12 849 Tonnen Güter eingeflogen.

12. Mai: Die Blockade wird aufgehoben.

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