Politik : Geständnisse im Kölner Müll-Prozess

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(dpa). Im Kölner MüllskandalProzess haben die beiden angeklagten Ex-Manager ihre Beteiligung an Schmiergeld-Transaktionen gestanden. Dabei sollen in den 90er Jahren elf Millionen Euro geflossen sein. Der Ex-Geschäftsführer des Anlagenbauers Steinmüller, Sigfrid Michelfelder (62), soll laut Anklage seiner damaligen Firma mit den Schmiergeldern den Auftrag für den Bau einer Müllverbrennungsanlage in Köln gesichert haben. Der andere Angeklagte, Ulrich Eisermann (59), war damals Chef der kommunalen Müllabfuhr-Gesellschaft AVG. Eisermann gab vor dem Kölner Landgericht zu, in seiner damaligen Funktion knapp fünf Millionen Euro erhalten zu haben. Davon habe er eine Million Euro an den früheren SPD-Politiker Norbert Rüther gezahlt. Rüther wies die Anschuldigung als erfunden zurück.

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