GEWALT UND DIPLOMATIE : GEWALT UND DIPLOMATIE

Begleitet von Gefechten und neuem Terror geht in Syrien die Suche nach einer politischen Einigung weiter. In Damaskus hat sich am Dienstag ein Selbstmordattentäter in einer Polizeiwache in die Luft gesprengt. Er riss 14 Menschen mit in den Tod. Nach Angaben von Augenzeugen und staatlichen Medien wurden 31 Menschen verletzt. Der russische Botschafter in Damaskus traf sich in der Nacht mit Vertretern der sogenannten gemäßigten Opposition. Die Mitglieder des Nationalen Koordinierungskomitees erklärten anschließend, ihre Bedingung für die Teilnahme an den von Russland und den USA geplanten Friedensverhandlungen in Genf sei der Abzug „aller ausländischen Bewaffneten aus Syrien“. Damit ist sowohl die libanesischen Hisbollah-Kämpfer gemeint, die auf der Seite von Präsident Baschar al Assad stehen, als auch die selbst ernannten „Gotteskrieger“, die mit den Rebellen kämpfen. Derweil liefern sich Aufständische und Regierungskräfte in der Provinz Aleppo Gefechte um einen als strategisch wichtig geltenden Militärflughafen. Laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte beschoss die Armee am Dienstag die überwiegend von Rebellen gehaltene Luftwaffenbasis Menagh. dpa/AFP

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