Politik : Gewalt und Gegengewalt

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Die Serie der Gewalt im Nahen Osten reißt nicht ab. Die schwersten Zwischenfälle im Jahr 2003:

05.01.: Nahe eines stillgelegten Busbahnhofes in Tel Aviv sprengen sich im Minutenabstand zwei junge Palästinenser aus Nablus in die Luft und reißen 23 Passanten mit in den Tod.

05.03.: In einem Linienbus in Haifa bringt ein HamasAnhänger einen Sprenggürtel zur Explosion, die ihn selbst und 16 Fahrgäste tötet. Die meisten Opfer sind Schüler und Studenten.

06.03.: Im Gaza-Streifen sterben 12 Palästinenser durch Panzerbeschuss.

08.03.: Die israelische Armee liquidiert in der Stadt Gaza ein führendes Mitglied der radikalen Hamas.

14.03.: Soldaten erschießen innerhalb von zwölf Stunden zehn Palästinenser, fünf im Flüchtlingslager Dschenin. Im nahen Dorf Tamun werden fünf Hamas-Mitglieder getötet.

18.05.: Ein als orthodoxer Jude verkleideter Hamas-Extremist zündet in Jerusalem im Bus eine Bombe. Mit ihm sterben sieben Passagiere.

19.05.: Eine Palästinenserin zündet nahe eines Einkaufszentrums in Afula einen Sprengstoffgürtel. Vier Tote.

26.05.: Israelische Soldaten erschießen zwei Palästinenser, darunter einen neunjährigen Jungen.

10.06.: Die israelische Armee tötet bei zwei Angriffen mit Panzern und Kampfhubschraubern im Gazastreifen sechs palästinensische Zivilisten.

12.08.: Ein palästinensischer Selbstmordattentäter sprengt sich in der Stadt Rosch Ha’Ain (Westjordanland) in einem Supermarkt in die Luft. Mit ihm stirbt ein Israeli. Zehn Personen werden verletzt. An einer Bushaltestelle in der Siedlerstadt Ariel wird ein weiteres Selbstmordattentat verübt. Neben dem Palästinenser stirbt ein Israeli. Drei weitere werden verletzt.

19.08.: Bei einem Anschlag auf einen mit orthodoxen Juden besetzten Linienbus in Jerusalem sterben 20 Passagiere, darunter mindestens sechs Kinder, sowie der Attentäter. Rund 80 Menschen werden zum Teil schwer verletzt. dpa

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