Politik : Giftfunde verschwiegen

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Berlin (asi/Tsp). Staatliche Stellen haben nach Angaben von Bundesverbraucherministerin Renate Künast (Grüne) bereits im März von verseuchten Bio-Produkten gewusst. Die Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach habe das verbotene und als Krebs erregend geltende Nitrofen damals in Geflügelproben festgestellt, sagte die Ministerin in Brüssel. Die Behörden verhängten indes für 120 Betriebe ein vorläufiges Handelsverbot. Der Babynahrungshersteller Hipp erhob schwere Vorwürfe gegen die Kontrollbehörden. Seit Anfang Januar hätten verschiedene staatliche Kontrollinstanzen von den Funden gewusst, sagte Hipp-Marketingleiter Rainer Tafferner dem Tagesspiegel. Doch die Verantwortung sei seitdem „von einer Stelle zur anderen“ verschoben worden.

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