GIPFELTREFFEN : Schwierige Partnerschaft

Seit Jahren bemühen sich die Europäische Union (EU), Lateinamerika und die Karibikländer um eine Intensivierung ihrer Beziehungen. Der EU-Lateinamerika-Gipfel 2008 in Lima (Peru) ist das fünfte Zusammentreffen dieser Art. Die erste Begegnung der EU mit den Staats- und Regierungschefs war 1999 im brasilianischen Rio de Janeiro. Danach tagten die Spitzenpolitiker in Madrid, Guadalajara und Wien. In Rio de Janeiro wurde der Grundstein für eine „strategische Partnerschaft“ gelegt, die das Verständnis und die Zusammenarbeit fördern soll. Zu den wichtigen Feldern dieser Partnerschaft zählen die Stärkung von Demokratie und Recht sowie eine gute Zusammenarbeit auf den Gebieten Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Auch wirtschaftlich sind beide Regionen füreinander von Bedeutung. So ist Lateinamerika perspektivisch ein Absatzmarkt mit 540 Millionen Menschen. Die EU zahlt jährlich etwa 500 Millionen Euro Entwicklungshilfe, um den Subkontinent voranzubringen. dpa

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