Göring-Eckardt zu Rot-Rot-Grün : "In der Außenpolitik trennen uns Welten"

Welten lägen zwischen zwischen den Grünen und der Linken, sagt Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt im Tagesspiegel-Interview. Ein rot-rot-grünes Bündnis sieht sie in immer weitere Ferne rücken.

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Katrin Göring-Eckardt.
Katrin Göring-Eckardt.Foto: Mike Wolff

Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt sieht ein rot-rot-grünes Bündnis in immer weitere Ferne rücken. "Wenn ich mir die Linke ansehe, stelle ich fest: da arbeitet eine große und einflußreiche Gruppe intensiv daran, eine Regierungsbeteiligung zu verhindern", sagte Göring-Eckardt dem Tagesspiegel am Sonntag. "In der Außenpolitik trennen uns Welten, aber auch in der Haushalts- und Finanzpolitik." Derzeit sei ein Bündnis nicht vorstellbar, zumal es in der Linkspartei niemanden gebe, "der  Autorität hätte, in Richtung Regierungsfähigkeit zu arbeiten."

Die Grünen-Politikerin reagierte zugleich kühl auf Koalitionsofferten aus der CDU. "Wenn wir etwas bewegen können, ist grüne Regierungsbeteiligung immer reizvoll", sagte sie. "Man sollte nur nicht den Fehler machen, Bündnisse zum Projekt zu erklären." Die Grünen wollten sich vor der nächsten Bundestagswahl nicht auf Koalitionspartner festlegen, sondern ihre Eigenständigkeit betonen.

Das gesamte Interview lesen Sie am Sonntag im gedruckten Tagesspiegel.

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