Politik : Händler von Gammelfleisch tötet sich selbst

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Berlin/München - Einer der Verdächtigen im Gammelfleischskandal hat sich das Leben genommen. Der 74-jährige Großhändler aus München erhängte sich nach Polizeiangaben am Mittwoch im Keller seiner Wohnung. Zugleich gibt es Hinweise, dass sich der Gammelfleisch- zu einem Lebensmittelskandal ausweitet. Nach Angaben der EU-Kommission könnte aus Bayern nicht nur ungenießbares Fleisch in acht EU-Staaten geliefert worden sein, sondern auch verdorbenes Gemüse. In Brandenburg entdeckten Mitarbeiter des Verbraucherschutzministeriums in Großbeeren 720 Kilogramm Hühnerfleisch, 210 Kilo Ente, 48 Kilo Rind sowie 500 Kilo Putenleber von der verdächtigen Münchner Firma. asi/das

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