Politik : Hamburger Attentäterin bleibt in der Psychiatrie

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(dpa). Einen Tag nach dem Messerangriff auf den Hamburger Justizsenator Roger Kusch (CDU) ist die geistig verwirrte Täterin für zunächst sechs Wochen in die Psychiatrie eingewiesen worden. Wie das Gericht mitteilte, ordnete ein Vormundschaftsrichter die Unterbringung der 42Jährigen in einer geschlossenen Abteilung an. Die Frau hatte Kusch an einem CDU-Wahlstand mit einem Messer am Oberschenkel verletzt. Der CDU-Politiker Wolfgang Schäuble, der 1990 selbst Opfer eines Attentats wurde und seither querschnittsgelähmt ist, sagte der „Passauer Neuen Presse“, er befürchte, dass diese Tat wohl nicht die letzte gewesen sei.

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