Politik : Hartz soll Bewährung bekommen

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Braunschweig - Im ersten Prozess um die VW-Affäre hat der frühere Personalvorstand Peter Hartz ein Geständnis abgelegt und kann im Gegenzug mit einer Bewährungsstrafe rechnen. Vor dem Landgericht Braunschweig ließ der 65- Jährige am Mittwoch erklären, er habe sich mit Zahlungen von rund 2,6 Millionen Euro das Wohlwollen von Ex-Betriebsratschef Klaus Volkert erkaufen wollen. Gericht, Verteidigung und Anklage hatten sich verständigt, dass die Strafe nach einem glaubhaften Geständnis höchstens zwei Jahre Haft auf Bewährung betragen soll. Hinzu soll eine Geldstrafe kommen. Den früheren Vorstands- und heutigen Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch belastete Hartz nicht. Am Donnerstag nächster Woche soll das Urteil verkündet werden.Tsp

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