Politik : Hat Moskau Geheimwaffen? - Militärs: Rebellen "ohne Lärm" getötet

Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben in einem Hinterhalt in Tschetschenien mit nicht näher beschriebenen "Spezialwaffen" mindestens 18 Rebellen getötet. Nahe der Ortschaft Awtury am Eingang zur Wedeno-Schlucht seien zunächst fünf Mann eines Spähtrupps der Rebellen "ohne Lärm mit Spezialwaffen" getötet worden, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag unter Berufung auf den Militärstab in Mosdok in Nordossetien.

Anschließend sei der Hauptverband der tschetschenischen Kämpfer mit Artillerie angegriffen worden, hieß es in der Meldung weiter. Auf dem Schauplatz des Gefechts, das sich bereits am Mittwoch ereignete, seien später die Leichen von 18 Rebellen gefunden worden. In den vergangenen Wochen waren mehrmals russische Einheiten in Hinterhalte der Rebellen geraten und hatten hohe Verluste erlitten.

Wegen schlechten Wetters seien seit Mittwoch keine Kampfflieger aufgestiegen, teilte das russische Militär weiter mit. Jedoch sei Artillerie gegen vermutete Rebellenstellungen in den Bergen, besonders an der Grenze zum Nachbarland Georgien, eingesetzt worden. Die Rebellen berichteten im Internet, durch die russischen Bombenangriffe in den Bergen seien Dutzende Zivilisten getötet worden.

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