Politik : Havel: Ich war ein Träumer

Abschiedsbesuch in Berlin

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Berlin/Prag (cvm). Tschechiens Präsident Vaclav Havel hat sich im Rückblick auf seine 13jährige Amtszeit als „seltsamen revolutionären Irrtum" bezeichnet. Erst nach ihm beginne Normalität, sagte Havel, der heute zum Abschiedsbesuch nach Berlin kommt, dem Tagesspiegel. Als größten Erfolg bezeichnete er den Beitritt zur Nato. In den deutsch-tschechischen Beziehungen sei „die Zeit der großen Gesten vorbei“, jetzt gehe es um „tägliche Kleinarbeit“. Sorge bereitet ihm ein emotionaler Antiamerikanismus.

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