Politik : Heiliger Ort

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Die Ausschreitungen auf dem Tempelberg wecken Erinnerungen an Bilder vor mehr als drei Jahren: Damals war es der ExGeneral Ariel Scharon, dessen Besuch auf dem Tempelberg am 28. September 2000 schwere Unruhen auslöste. Heute gilt dieser Tag als der Beginn der neuen Intifada. Wenige Monate später wurde Scharon Premier. Der Tempelberg ist nach Mekka und Medina das drittwichtigste Heiligtum der Muslime. Für sie war der demonstrative Besuch eines israelischen Generals, der dazu noch von Soldaten begleitet wurde, ein Skandal. Und doch ist diesmal alles anders als vor drei Jahren: Ägyptens Außenminister Maher ist selbst Moslem. Er wollte auf dem Tempelberg beten. Kein israelischer Polizist begleitete ihn. Und er kam als Vermittler zwischen Israelis und Palästinensern. Tsp

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