Politik : Herlitz kann neu starten

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Berlin (dr). Der Berliner Papier- und Bürowarenhersteller Herlitz bekommt noch einmal eine Chance. Die Gläubiger stimmten am Montag in Berlin dem Insolvenz- und Sanierungsplan zu. Banken, Lieferanten, Pensionssicherungsverein und Krankenkassen verzichten auf Ansprüche in Millionenhöhe, die Arbeitnehmer auf das Weihnachtsgeld. Der größte Teil der derzeit rund 2700 Arbeitsplätze konnte gerettet werden. Durch den Verzicht wird das Traditionsunternehmen vor allem von Zins- und Schuldenlasten befreit. Es kann nun durch das bisher positiv verlaufende operative Geschäft aus der Krise geführt werden. Berlins Wirtschaftsstaatssekretär Volkmar Strauch sagte, die notwendige Entschuldung mache den Weg frei für eine erfolgreiche Zukunft. Dafür werden seit Wochen auch Investoren gesucht.

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