Politik : HILFE FÜR REISENDE

-

Fluggesellschaften und Reiseveranstalter bemühen sich, Betroffene schnellstmöglich zurück nach Deutschland zu bringen. Flüge in die Krisenregion bieten aus Deutschland insbesondere die beiden Ferienfluggesellschaften Condor (ab Frankfurt und München) sowie LTU (ab Düsseldorf, Frankfurt und München). Ab Berlin und Leipzig gibt es nur einen alle zwei Wochen verkehrenden LTUFlug nach Colombo, der wieder am 4. Januar verkehrt.

Viele wollen bleiben

Allerdings wollen auch viele Reisende, deren Hotels nicht durch die Flutwelle beschädigt wurden, ihren Urlaub fortsetzen. Dies sei insbesondere auf den Malediven der Fall, sagte ein Thomas Cook-Sprecher.

Flüge stornieren

Wegen der unübersichtlichen Lage wurden zunächst bis zum 31. Dezember alle Ferienflüge nach Colombo, Male und Phuket storniert. Die Flughäfen sind aber alle in Betrieb. Für geplante Reisen bis zum 31. Dezember bieten die Veranstalter den Kunden auch die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung auf andere Ziele. Für Abflüge bis zum 16. Januar besteht ebenfalls die Möglichkeit, das Zielgebiet zu ändern, teilte Thomas Cook mit. Weil Experten Nachbeben auch über einen längeren Zeitraum nicht ausschließen, hält es der Reiserechtsexperte Ronald Schmid darüber hinaus für zulässig, jetzt auch bereits für den Sommer gebuchte Reisen in die Krisenregion zu stornieren.

Anspruch auf Kostenerstattung

Wer wegen der Katastrophe seinen Urlaub vorzeitig abbrechen muss, hat laut Gesetz einen Anspruch auf die anteilmäßige Erstattung der Kosten, sagte der Reiserechtsexperte Professor Ronald Schmid dem Tagesspiegel. Durch einen vorzeitigen Rückflug entstehende Mehrkosten müssten sich aber Reisende und Veranstalter teilen. Hier zeigt sich die Reisebranche aber kulant. du-

0 Kommentare

Neuester Kommentar