Politik : Hinter den Linden: Mühe

Sehr geehrte Frau Künast, es ist uns durch die Lektüre des "Anzeigers für Harlingerland" zu Ohren gekommen, dass Sie jetzt unsere für uns zuständige Ministerin sind. Wir haben das gestern Abend beim "Badberg" beschnackt. Der Onno hat dann gesagt: "Der Stadtpflanze müssen wir auf die Kuh helfen." Wir hatten hier nämlich schon mal einen aus Berlin, der hat sich furchtbar gewundert, dass Kartoffeln unter der Erde wachsen.

Na, machen wir am besten gleich da weiter. Also: Kartoffeln werden gesteckt und danach gehäufelt. Das ist anders als bei Steckrüben, die werden gesät und später vereinzelt. Aber das nur nebenbei. Ein Schlepper ist nicht, wie Sie das wahrscheinlich gelernt haben, so einer von diesen Finstermännern, die uns für teures Geld die armen Ausländer ins Land schaffen, sondern ein Traktor. Der Onno hat gesagt, ich soll Ihnen den Maschinen-Prospekt vom Raiffeisen-Markt schicken, damit Sie sehen, was so ein Schlepper alles hinten dran schleppen kann. Nicht dass Sie mal gegen einen Grubber rennen und den dann für einen Pflug halten. Der Onno hat auch gesagt, Sie sollen uns mal auch Ihre Schuhgröße schreiben und ob Sie grün oder schwarz lieber mögen, dann besorgen wir Ihnen beim Raiffeisen ein Paar Gummistiefel. Wir kriegen doch da Prozente.

So, das war der Ackerbau. Jetzt noch zur Viehzucht: Schwein muss man haben. Das is hier bei uns wie bei euch in der Regierung. Denn ihr wisst ja: Eine Kuh macht Muh. Und was machen viele Kühe? Nee? Gucken Sie mal in die Überschrift. Wenn Sie sonst noch Fragen haben, hilft gerne weiter

Ihr Bauer Birnbaum

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