Politik : Hochschulen: Uni-Rektoren fordern Geld für Zulagen

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Die Hochschulrektoren fordern mehr Geld für die geplanten Leistungszulagen der Professoren. Nur dann könne die von der Bundesregierung geplante Dienstrechtsreform ein Erfolg werden, sagte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Klaus Landfried, am Mittwoch in Berlin. Die Länder sollten zusätzliche Mittel verbindlich zusagen.

Damit wenden sich die Hochschulspitzen gegen Bestrebungen der Finanzminister, die die Reform "kostenneutral" umsetzen wollen. Der Gesetzentwurf von Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) eröffnet den Ländern dagegen die Möglichkeit, ihre Etats um zwei Prozent zu erhöhen. Die Länder müssen dem allerdings noch zustimmen.

Das Geld soll nach Landfrieds Worten vor allem für die Übergangsphase vom neuen zum alten Besoldungssystem eingesetzt werden, die er mit sechs bis sieben Jahren veranschlagt. Zugleich könnte die Professorenbesoldung im Osten angeglichen werden. Die Einführung von Juniorprofessuren als neuen Qualifikationsweg begrüßte die HRK ausdrücklich, will aber auch die Habilitation erhalten.

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