Politik : Hunderte Opfer nach dem Tsunami in Indonesien

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Pangandaran - Nach dem verheerenden Tsunami auf der indonesischen Insel Java steigt die Zahl der Todesopfer weiter an: Mindestens 368 Menschen wurden durch die meterhohe Flutwelle getötet, teilte das indonesische Gesundheitsministerium mit. Mehr als 430 Menschen wurden verletzt, weitere 200 Menschen galten als vermisst. Rund 1500 Rettungskräfte suchten in einem Wettlauf gegen die Zeit unter den Trümmern nach weiteren Opfern, sagte ein Sprecher der Katastrophenhilfe. Ihnen fehle aber schweres Gerät wie Bagger und Kettensägen. Die Vereinten Nationen starteten Lebensmittellieferungen in die Region.

Immer wieder korrigierten die Behörden auch einen Tag nach der schweren Flutwelle die Opferzahlen nach oben. „Es ist noch zu früh für genaue Informationen, alle genannten Angaben über Opfer sind vorläufig, ihre Zahl wird weiter steigen“, sagt Vizepräsident Jusuf Kalla.

Die Flutwelle hatte am Montag nach einem Seebeben der Stärke 7,7 auf der Richterskala die Südküste der indonesischen Hauptinsel Java getroffen. Vor allem in dem beliebten Badeort Pangandaran schleuderte das Wasser Boote an Land und zerstörte Hotels und Wohnhäuser. Zu den Todesopfern gehörten viele Kinder und Jugendliche, die zur Zeit der Katastrophe am Strand spielten oder surften. Unter den getöteten Ausländern waren ein japanisches, ein belgisches, ein niederländisches, ein schwedisches und zwei saudi-arabische Opfer. Zwei schwedische Kinder wurden noch vermisst. AFP

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