Politik : Imam stirbt bei Anschlag auf Moschee Bewaffneter legt in Brüssel Feuer

Brüssel - Bei einem Brandanschlag auf eine Moschee in Brüssel ist der Imam des schiitischen Gotteshauses getötet worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft drang ein bewaffneter Mann am Montagabend mit einem Rucksack, einem Beil und Messern bewaffnet in die Rida-Moschee ein. Dort habe er an mehreren Stellen Benzin verschüttet und Feuer gelegt. Belgiens Innenministerin Joëlle Milquet nannte den Konflikt zwischen den Glaubensgruppen der Schiiten und Sunniten als mögliches Tatmotiv des inzwischen Festgenommenen.

Der Verdächtige habe beim Eindringen in die Moschee „Äußerungen im Zusammenhang mit dem syrischen Konflikt“ gemacht, sagte die Ministerin unter Verweis auf erste Untersuchungsergebnisse dem Sender RTBF. „Es könnte sich wohl um ein Problem zwischen Sunniten und Schiiten handeln, aber ich bleibe vorsichtig, denn die Justiz muss noch eine Reihe von Dingen bestätigen.“ Identität und Motive des Verdächtigen standen zunächst nicht fest. „Er hat erklärt, dass er Muslim ist“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. AFP

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