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Politik : In aller Freundschaft

Martin Gehlen

Vom Ramadan ist in diesen Tagen viel die Rede. Der heilige Monat der Muslime - für die meisten Deutschen war er noch bis vor einigen Wochen praktisch kein Begriff. Seit nun alle Welt über einen möglichen Bombenstopp in Afghanistan während der islamischen Fastenzeit spricht, wächst der Wunsch, mehr über den Ramadan und die mit ihm verknüpften Bräuche und religiösen Gefühle zu erfahren. Eine erstklassische Möglichkeit bietet dazu das Buch von Angela Grünert mit Fotos von Christel Becker-Rau.

Viel von der ernsten und feierlichen Atmosphäre dieser heiligen Zeit teilt sich dem Leser mit. Er erfährt Wissenswertes und Kurioses, die theologischen und astronomischen Hintergründe dieser Fastenwochen, die am 17. November beginnen, und ihre Bedeutung für das Zusammenleben in den islamischen Ländern. Vieles klingt fremd für westliche Leser: So wird zu keiner Zeit des Jahres mehr eingekauft, gefeiert und gegessen als im Ramadan. Verwandte und Freunde besuchen sich, die gesamte Bevölkerung macht die Nacht zum Tag. Zum Fastenbrechen nach Sonnenuntergang gibt es die kostbarsten und aufwändigsten Gerichte, während tagsüber das gesamte öffentliche Leben mehr oder weniger zum Erliegen kommt.

In der muslimischen Welt hat der Ramadan einen Stellenwert, den sich Bürger individualistischer, westlicher Gesellschaften nicht mehr vorstellen können. Ihnen sei das Buch empfohlen, als ein besonders liebenswertes Stück Islamkunde und als ein optischer Genuss an orientalischer Lebensfreunde.

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