Politik : „In der Irak-Politik bleiben Differenzen“ Lob und Skepsis nach Schröder-Reise

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(dpa). Der Schulterschluss von Bundeskanzler Gerhard Schröder und USPräsident George W. Bush ist in Deutschland teils mit Lob, teils mit Skepsis aufgenommen worden. CDU-Außenexperte Friedbert Pflüger lobte, dass es nach der Sprachlosigkeit der Vorjahre wieder „ein kleines Stück Normalität“ zwischen beiden Ländern gebe. Der CDU-Außenpolitiker Wolfgang Schäuble sprach dagegen von „Wahlkampfrhetorik auf beiden Seiten“. Nach Ansicht des SPD-Außenpolitikers Gert Weisskirchen hat der USA-Besuch gezeigt, dass das Verhältnis der beiden Staatsmänner „nicht zerrüttet“ sei. Er blieben aber Differenzen in der Irak-Politik. SPD-Fraktionsvize Gernot Erler sagte, er sehe nach wie vor kritische Themen im transatlantischen Verhältnis.

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