Politik : In drei Jahren mehr als 300 Tote - eine Chronologie der Attentate in Russland

In Russland sind in den vergangenen drei Jahren wiederholt Sprengstoffanschläge verübt worden. Dabei starben mehr als 300 Menschen. Nicht immer waren die Anschläge politisch motiviert, kaum einer konnte aufgeklärt werden.

11. Juni 1996: Explosion eines Sprengsatzes in der Moskauer Metro. Vier Tote.

10. November 1996: Explosion auf dem Moskauer Kotljakowski-Friedhof bei einer Trauerfeier, 14 Todesopfer.

16. November 1996: In der Stadt Kaspijsk/Dagestan wird ein Soldatenwohnheim von einer Explosion zerstört, 64 Tote.

19. März 1999: Eine Bombe explodiert auf einem Lebensmittelmarkt in der südrussischen Stadt Wladikawkas. Mehr als 50 Tote.

26. April 1999: Ein Sprengstoffsatz explodiert in einem Moskauer Gebäude nahe dem Kreml. In dem Haus werden elf Personen verletzt.

31. August 1999: Eine Bombe detoniert in einem Moskauer Einkaufszentrum in der Nähe des Kremls. 40 Menschen werden verletzt; eine Frau stirbt später.

4. September 1999: Eine Autobombe explodiert vor einem Wohnhaus in Buinaksk in Dagestan, in dem russische Offizieren wohnen. 64 Menschen kommen ums Leben. Islamische Rebellen werden dafür verantwortlich gemacht.

9. September 1999: Eine Explosion macht ein neungeschossiges Hochhaus im Südosten Moskaus dem Erdboden gleich. Mindestens 93 Bewohner werden getötet.

13. September 1999: Nur wenige Kilometer entfernt wird ein weiteres Wohnhaus von einer Explosion zerstört. Mindestens 50 Tote werden geborgen, zahlreiche Menschen werden vermisst.

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