Politik : In Elfenbeinküste Massengräber entdeckt Friedensgespräche gescheitert

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Nairobi/Abidjan (dpa). Zwei Rebellengruppen des Krisenlands Elfenbeinküste haben die Regierungsarmee verantwortlich für Massengräber in der Stadt Man gemacht. Wie die BBC am Sonntag meldete, deuteten die Körper der Toten auf eine Massenhinrichtung hin. Die Rebellen erklärten, die Opfer stammten aus dem moslemischen Norden des Landes oder seien Ausländer. Sie seien am Rande der Stadt verscharrt worden. Offenbar handelte es sich um Anhänger der Rebellen, die an der Einnahme der Stadt im vergangenen November beteiligt waren. Die Verhandlungen zwischen der Regierung und Rebellenvertretern im Nachbarland Ghana waren zuvor gescheitert. Ministerpräsident Seydou Diarra und Rebellenführer Guillaume Soro seien zu keiner Einigung gekommen, berichteten lokale Rundfunksender. Soro hat für Montag mit einem Marsch auf die Regierungsstadt Abidjan gedroht.

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