Integration von Flüchtlingskindern : "Die Kleinstaaterei endlich abschaffen"

Der Bund macht einen Milliardenüberschuss, darf den Ländern aber nicht direkt bei der Beschulung von Flüchtlingskindern helfen. Der Grüne Özcan Mutlu fordert deshalb: Weg mit dem Kooperationsverbot.

Özcan Mutlu
Ein Flüchtlingsjunge aus Syrien nimmt an einer bayerischen Schule am Musikunterricht teil.
Ein Flüchtlingsjunge aus Syrien nimmt an einer bayerischen Schule am Musikunterricht teil.Foto: Daniel Karmann/dpa

Wer sind die Gewinner des Kooperationsverbotes? Die Schulen? Die zu wenig Geld haben und vom Bund nicht unterstützt werden dürfen? Die Schülerinnen und Schüler? Die nicht überall gleich gerecht behandelt werden? Die Eltern? Die trotz der geforderten Mobilität aufgrund der unterschiedlichen Lehrpläne mit ihren Kindern im Schulalter nur schwerlich umziehen können? Die Lehrerinnen und Lehrer? Die sich nur bedingt über Ländergrenzen hinweg versetzen lassen können? Die Lehramtsstudierenden? Die aufgrund von uneinheitlichen Studienordnungen schwerer einen Studienortwechsel innerhalb Deutschlands bewerkstelligen können als ins Ausland zu gehen?

Wer soll die Verantwortung für die Integration der Flüchtlinge übernehmen: Der Bund oder die Länder?

Sicherlich sind sie alle nicht die Gewinner des Kooperationsverbotes. Weiterlesen auf Tagesspiegel Causa...

Muss das Kooperationsverbot fallen?

Der Beitrag von ist Teil unserer Debatte zum Thema Kooperationsverbot auf Tagesspiegel Causa, dem neuen Debattenportal des Tagesspiegels. Zum selben Thema lesen Sie dort unter anderem auch Beiträge der sächsischen Kultusministerin Brundhild Kurth, des CDU-Bundestagsabgeordneten Michael Kretschmer und weiter Bildungsexperten.