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Afghanistan

Krieg in Afghanistan hoffnungslos: Obama gesprächsbereit mit gemäßigten Taliban

Barack Obama hat in einem Interview angedeutet, Gespräche mit gemäßigten Taliban zu führen. Der Grund: Den Krieg in Afghanistan könnten die USA nicht gewinnen. Afghanistans Präsident Hamid Karsai begrüßte die Ankündigung.
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US-Präsident Barack Obama will mit den Gemäßigten reden. - Foto: dpa
Washington -  US-Präsident Barack Obama hat sich offen für Verhandlungen mit gemäßigten Taliban in Afghanistan gezeigt und eingestanden, dass die USA den Krieg dort nicht gewinnen werden. Die Lage in Afghanistan habe sich in den vergangenen Jahren weiter verschlechtert, sagte Obama der "New York Times" vom Sonntag. Der afghanische Präsident Hamid Karsai begrüßte die Ankündigung möglicher Verhandlungen.

Umdenken in Außenpolitik

Die radikalislamischen Taliban seien gestärkt und griffen im Süden des Landes in bislang ungeahnter Heftigkeit an, sagte Obama. Auf die Frage der Zeitung, ob die USA den Krieg in Afghanistan gewinnen, antwortete Obama: "Nein." Nach seinem Amtsantritt im Januar hatte Obama eine Neubewertung der US-Politik in Afghanistan angeordnet und die Entsendung von 17.000 weiteren Soldaten befohlen, um die sich verschlechternde Sicherheitslage in den Griff zu bekommen.

Obama deutete die Möglichkeit an, mit gemäßigten Taliban Verhandlungen aufzunehmen. Mit Blick auf die Taktik des damaligen Oberkommandierenden der US-Streitkräfte im Irak, General David Petraeus, sunnitische Aufständische an den Verhandlungstisch zu holen, sagte Obama, es gebe eventuell ähnliche Möglichkeiten in Afghanistan und Pakistan. "Wenn Sie mit General Petraeus sprechen würden, denke ich, dass er argumentieren würde, dass Teil des Erfolgs im Irak das Zugehen auf Menschen war, die wir als islamische Fundamentalisten bezeichnen würden."

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Begrüßt mögliche Gespräche: Der afghanische Präsident Hamid Karsai. - Foto: dpa
Obama hatte bereits kurz nach seiner Wahl im November angedeutet, dass die künftige US-Führung Verhandlungen zwischen der afghanischen Regierung und "reuigen" Taliban unterstütze. Die Lage in Afghanistan sei aufgrund der starken Stammesstrukturen und großer Gebiete außerhalb der staatlichen Kontrolle jedoch komplizierter als im Irak, sagte Obama der "New York Times", die das Interview in ihrer Online-Ausgabe veröffentlichte.

  Der afghanische Präsident Karsai begrüßte die Ankündigung möglicher Verhandlungen als "sehr gute Nachrichten". Auch seine Regierung trete für Gespräche mit als moderat angesehenen Taliban ein, die nicht mit dem Terrornetzwerk El Kaida oder "terroristischen" Gruppen verbündet seien.

Expertenmeinung: Lage in Afghanistan aussichtslos

Der frühere Kommandeur der britischen Spezialeinheiten in Afghanistan (SAS), Sebastian Morley, zeichnete ein düsteres Bild des internationalen Militäreinsatzes am Hindukusch. Die dortigen Einsätze seien "nutzlos", sagte Morley dem "Daily Telegraph" vom Samstag. Die britischen Truppen hielten nur "winzige" Gebiete in der Unruheprovinz Helmand. Es sei "verrückt“ anzunehmen, dass der Einfluss der Truppen über ihre Stützpunkte hinaus gehe, sagte der 40-Jährige, der im vergangenen Jahr seinen Posten abgegeben hatte.

Im Streit um einen Termin für die Präsidentenwahl in Afghanistan kündigte Karsai an, über das Ende seiner Amtszeit im Mai hinaus bis zur Wahl im August im Amt zu bleiben. Es müsse jedoch eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs oder einen "nationalen Konsens“ darüber geben, ob er die Übergangszeit rechtmäßig im Amt bleiben könne, sagte Karsai am Sonntag. Der Präsident wollte die Wahl eigentlich auf April vorziehen. Die Wahlkommission hatte jedoch an dem ursprünglich geplanten Termin im August festgehalten.

Der Iran erklärte, eine Teilnahme an der geplanten internationalen Afghanistan-Konferenz zu erwägen. Die USA und andere Staaten hätten bemerkt, dass die Probleme in Afghanistan nicht ohne den benachbarten Iran gelöst werden könnten, sagte Regierungssprecher Gholam Hossein Elham am Samstag. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte am Donnerstag angekündigt, der Iran solle zu der Konferenz am 31. März eingeladen werden. (jm/saw/AFP)
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Kommentare [ 26 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 7.3.2009 23:20 Uhr
Was ist ein reumütiger Taliban?
Einer, der sich in Nachtbars mit halbnackten Damen vergnügt und freudig dem Alkohol zuspricht?
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von detlef detlef ist gerade offline | 8.3.2009 11:01 Uhr
@klaus_weiss - Wo bleibt jetzt die Medienkampange?
Wir erinnern uns an Beck.

Gespräche mit den Taliban?

Kritik und Spott für Kurt Beck.

Hier mal ein Link zu nt-v:

http://www.n-tv.de/787796.html
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von unbekannt | 8.3.2009 2:33 Uhr
Ja
@klaus weiss
auch dies kann ein "reumütiger Taliban" sein, gewiß.
Er wäre mir jedenfalls lieber als ein Islamlehrer und dessen Schüler in Berlin - siehe den Bericht "Koranstudien im ehemaligen Haus der Eisenbahner" -, die weder "halbnackten Damen" noch bekleideten Frauen die Hand reichen.

Ich finde die Entwicklung auch konsequent: Wenn die Eliminierung der Taliban am Hindukusch nicht gelingt, kann man sie auch hier ihre Süppchen kochen lassen. Das spart Verteidigungsausgaben und Reisekosten.
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von hotzenplotz hotzenplotz ist gerade offline | 8.3.2009 7:27 Uhr
Also ein gemäßigter Taliban ist
einer, der Mädchen auf dem Schulweg nicht erschießt, sondern stattdessen die Eltern terrorisiert, damit diese ihre Töchter gar nicht erst zur Schule schicken.
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von detlef detlef ist gerade offline | 8.3.2009 10:46 Uhr
Nach Säureanschlag auf Schülerinnen
"All diese Dinge, die ich den Eltern im Namen der Regierung versprochen habe, sie passieren einfach nicht", klagt der Direktor Kaderi

Der Provinzgouverneur und der Polizeichef hatten zugesagt, seine Forderungen zu erfüllen

Stationierung von Polizisten vor der Schule und auf den wichtigsten Straßen.

Busse für die Schülerinnen, die weiter weg wohnen.

Eine Fußgängerbrücke über eine Fernstraße, damit die Mädchen nicht vom Verkehr gefährdet würden.

Die Mädchen sind nun Zuhause und in Afghanistan sind zur Zeit 682 Schulen geschlossen.



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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 8.3.2009 11:12 Uhr
@tenor
Nun, das war natürlich wieder hinterlistig von mir, um zu zeigen, daß es natürlich wohlfeil ist, "gemäßigte Taliban" zum Gespräch zu bitten, ohne daß man definiert, wen man eigentlich damit meint: Lakaien der Besatzungsmacht.

Diejenigen, die sich so auffallend unmuslimisch benahmen, dazu noch mit Geld um sich warfen und von ihren Fähigkeiten prahlten, waren übrigens die sehr gemäßigten Fanatiker um Mohamed Atta, kurz bevor sie in die Flugzeuge stiegen. Wahrscheinlich warfen die das Geld um sich, das ihnen der Geheimdienstchef Pakistans so großzügig überwiesen hatte (100.000 Dollar) und der dennoch die USA als freier Mann verlassen durfte, weil sein Land unser Freund ist.

Wie diejenigen, die mit einer Besatzungsmacht während eines Krieges zusammenarbeiteten, in der Geschichte der Welt behandelt wurden und werden, muß hier nicht erläutert werden. Wir lesen es jeden Tag in der Zeitung. Außerdem dürfte es jedem Afghanen schwerfallen, sich mit Kindermördern an einen Tisch zu setzen. Aber vielleicht ist ja auch hier der Weg das Ziel.
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von hannibal hannibal ist gerade offline | 8.3.2009 13:04 Uhr
Endlich! Der amerikanische Präsident
schwenkt spät - aber nicht zu spät - auf die Linie des überhastet verabschiedeten ex-SPD-Chef Kurt Beck ein.

-----------------------------------------------

Sozialdemokraten!

Bereut und haltet inne! Kehrt um und holt Euch Euren wahren Parteichef und Kanzlerkandidaten zurück! Udo Walz hat noch Termine! Denn siehe: der Kanzlerin konnte er auch helfen.

Sozialdemokraten! Noch ist es nicht zu spät!

-----------------------------------------------

Ende des dramatischen und aufrüttelnden Appells an die Männer und Frauen der deutschen Sozialdemokratie, von @hannibal, einem Kiebitz des legendären Tagesspiegels, daselbst
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von eisenhardt eisenhardt ist gerade offline | 8.3.2009 13:35 Uhr
Peter Scholl-Latour
Auch wenn sich unsere Profipolitiker und viele unserer Tagesspiegel-Hobbypolitiker darüber ärgern - Peter Scholl-Latour hat immer wieder recht mit seiner Meinung.
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 8.3.2009 13:55 Uhr
@hannibal
Das erschreckt Sie wohl?
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von hannibal hannibal ist gerade offline | 8.3.2009 16:42 Uhr
Richtig, @klaus_weiss, weil:
ich bin nach dem Krieg geboren, ich habe nicht gesehen, was Sie gesehen haben, ich habe auch nicht erlebt, was Sie erlebt haben, aber eines ist für mich ganz klar:

Wenn der Nil über die Ufer tritt, dann tritt der Nil über die Ufer, und dagegen können Sie überhaupt nichts machen!
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von lindblom lindblom ist gerade offline | 8.3.2009 14:03 Uhr
(Selbst)bestimmungsrecht der Völker
Das Gespräch auch mit "gemäßigten" Taliban zu suchen ist sicher ein Stück weit Realpolitik.

Dem (der Realpolitik) sollten wir uns jetzt anschließen und unsere Truppen schnellstmöglich aus Afghanistan abziehen.

Denn das Ziel, die "deutsche Freiheit am Hindukusch" zu verteidigen ist wohl gänzlich "in die Hose" gegangen. Abgesehen davon, dass diese Aussage ohnehin eine der größten Vera......... des Wahlvolkes überhaupt war und ist!

Jetzt zeigt sich auch, dass es ganz und gar nicht um die armen Mädchen geht die jetzt wieder zur Schule gehen können oder um andere menschliche Fragen die auch nur annähernd mit unserem Verständnis von Menschenwürde zu tun haben...

Überlasst die Afghanen sich selbst, alles andere wird eh nicht funktionieren... Gerade für den weiblichen Teil der Bevölkerung tut es mir sehr leid, aber wir können ein Land nicht vom Mittelalter in die Neuzeit bomben...!

Da haben wir per Satelitenfernsehen vielleicht größere Chancen gesellschaftliche Veränderungen langfristig herbeizuführen...

Oder irgendwann über den Massentourismus?
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von coyote coyote ist gerade offline | 8.3.2009 14:06 Uhr
Obama ist auf dem richtigen Weg !
Bereits vor einiger Zeit sagte der ranghöchste britische Befehlshaber , dass dieser Kirieg nicht zu gewinnen ist .

Wenn nun Afghanistan den Terrorismus nicht mehr unterstützt und keine Gefahr mehr für die freie Welt ist , sollte man den Menschen wirklich ihre Probleme allein reglen lassen .

Wahrscheinlich werden die Taliban nie mehr ganz verschwinden , vielleicht haben sie bei einem Teil der Bevölkerung Unterstützung . Deshalb muß man sie vielleicht in die Regierung aufnehmen , um endlich Frieden zu bekommen


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von fritz fritz ist gerade offline | 8.3.2009 14:08 Uhr
@klaus_weiss
Der Tsp-Artikel ist etwas missverständlich.
Obama hat nur gesagt, dass die USA gegenwärtig nicht dabei sind, den Krieg zu gewinnen und er strebt eine Lösung ähnlich wie im Irak mit den Sunniten an, die ja tatsächlich gegen Al-Kaida vorgehen.
Besser das Original lesen unter http://www.nytimes.com/2009/03/08/us/politics/08obama.html?_r=1&hp
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von berggeist berggeist ist gerade online | 8.3.2009 14:55 Uhr
Grober Abriss der Kriege gegen Afghanistan
Grob zur Geschichte:

1838–1842 Erster afghanisch-britischer Krieg, erfolglos

1878–1880 Zweiter afghanisch-britischer Krieg, ohne nennenswerten Dauererfolg

1919 Dritter afghanisch-britischer Krieg, Afghnaistan bekommt verlorene Gebiete zurück, 19 Aug. Nationalfeiertag

1979–1989 afghanisch-russischer Krieg, erfolglos für die Invasoren

2001 bis jetzt aktueller US-Krieg "unter falscher Flagge" gegen Afghanistan, erfolglos

Die Geschichte zeigt, dass auch in der Zeit der üblichen Ausrottung von Völkern diese Methode in Afghanistan nicht fruchtete. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Völker weder unterjochen noch ausrotten lassen. Die übliche Praxis von Eroberungskriegern und Kriegern des Missionarismus hat versagt. Obama wird also ein seit 1838 erfolgloses Unterfangen, das von den unterschiedlichsten Kräften betrieben worden ist, wieder einmal beenden. Das ist auch richtig so, denn die USA sollen erst einmal die Probleme im eignen Land bewältigen, ehe sie den Weltpolizisten spielen, um in Wahrheit Ölwege und Rohstoffe zu gewinnen. Wenn sie mit den eigenen Reserven und Rohstoffvorkommen sinnvoll und sparsam umgehen, haben sie es nicht nötig, andere Länder zu unterjochen und auszurauben, haben sie es nicht nötig, auf Kosten der gesamten Erdbevölkerung zu leben.

Berggeist
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von paule paule ist gerade offline | 8.3.2009 16:58 Uhr
Hallo Berggeist
Sie haben Alexander den Grossen, die Perser und die Mongolen vergessen...
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von alterschwede alterschwede ist gerade offline | 8.3.2009 15:06 Uhr
Un die Moral von der Geschicht?
Alle jene treuen Amerika-Freunde, auch die in diesem Forum, die jahrelang den Krieg in Afghanistan verteidigt hatten mit dem Vorwurf an die Gegner, wohl keine Demokratie und Frauenrechte, sondern stattdessen Taliban dort haben zu wollen, sind jetzt bis auf die Knochen blamiert. Das kommt halt davon - allzu grosse Servilität gegenüber den Mächtigsten wirkt immer lächerlich. Die ändern dann einfach ihre Politik und die Treuesten der Treuen sind die Gelackmeierten. :-)
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 8.3.2009 15:40 Uhr
@fritz
Al Qaeda war nie das Problem des Irak. Wir erfahren hier allerdings grundsätzlich nur etwas über die bösen Terroristen, während der miliärische Widerstand totgeschwiegen wird (deren Erklärung zu Obamas Politik finden wir hier: http://informationclearinghouse.info/article22130.htm). Saddams Sunnitenclan zu korrumpieren, dazu gehört nicht viel. Wer früher mein Freund war ... Man kennt sich ja aus besseren Zeiten, wenngleich Rumsbumsfeld als Freund Saddams nicht mehr im Amt ist. Die Schiiten im Süden werden stillhalten, bis sich die Lage "übersichtlicher" gestaltet hat. Da werden dann auch die 18 Stützpunkte nicht helfen ... Die haben einfach mehr Zeit, weil es ihr Land ist. Es reicht doch, wenn die einmal im Halbjahr eine Raffinerie in Brand stecken ...
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von stachel stachel ist gerade offline | 8.3.2009 16:26 Uhr
Zum Glück gibt´s Deutschland
Falls die Amerikaner den Krieg in Afghanistan beenden sollten, werden Merkel, Jung und Steinmeier die Verteidigung unserer Demokratie am Hindukusch hoffentlich fortsetzen. Wenn die Amerikaner den Krieg dort nicht gewinnen können, wird Deutschland eben zeigen, wie das geht. - Auf den Eiertanz unserer "Eliten" bin ich gespannt.
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von detlef detlef ist gerade offline | 8.3.2009 18:01 Uhr
@stachel - Der Struck kandidiert nicht mehr
Der kann dann nach September, mit der "Deutschen Fahne" auf seinem Motorrad durch Afghanistan fahren und uns fleißig verteidigen.
Comment
von hannibal hannibal ist gerade offline | 8.3.2009 18:18 Uhr
@detlef - Und im Rollbergviertel
könnte er diese Aktion schon mal trainieren.
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von berggeist berggeist ist gerade online | 8.3.2009 19:43 Uhr
Struck?
Hallo Detlef, der ist so klein und unscheinbar, dass man ihn auf dem Motorrad nicht sieht. Die Taliban würden meinen, dass ein Geist Motorrad und Flagge führt. :D

Berggeist
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von berggeist berggeist ist gerade online | 8.3.2009 19:46 Uhr
Ja Paule,
für mich waren aber vorerst nur die Skalpjäger und die neusten Aktionen wichtig. :D

Berggeist
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von michaelm michaelm ist gerade offline | 9.3.2009 9:41 Uhr
@hannibal: Deutschlands Freiheit wird in Neukölln verteidigt!
Hannibal hats wieder auf den Punkt getroffen: Struck nach Neukölln, denn Deutschlands Freiheit wird ab sofort in Neukölln verteidigt!
Comment
von nurmi nurmi ist gerade offline | 9.3.2009 11:49 Uhr
Natürlich ist das so
Peter Scholl-Latour hat natürlich Recht. Und es darf schon einer gewissen inneren Stärke, jetzt Kreide fressen zu müssen: Was hat Oskar Lafontoine immer wieder erklärt? Aber der passt nicht in das Schema. Hinz und Kunz haben sich im Afghanistan-Krieg verrannt. Und das innenpolitische Fazit wird sein, dass Koch künftig Bundespolitik macht und Jung hessischer Ministerpräsident wird. Als Danke schön für seine permanente Kriegshetze.
Comment
von columbo columbo ist gerade offline | 9.3.2009 11:50 Uhr
Ein Märchen aus dem Abendland
Es war einmal ein kleines Land, das wurde regiert von einer fanatischen, tyrannischen Sekte, und die Bewohner des Landes waren entweder Mitglieder dieser Sekte oder versteckten sich.

Die Meinungsfreiheit wurde abgeschafft, die Pressefreiheit wurde abgeschafft, Gerechtigkeit wurde abgeschafft, Angst und Schrecken machten sich breit. Es herrschten Willkür und Terror in diesem Land, Andersgläubige wurden zuerst verfolgt, dann vernichtet, politische Gegner zu Tausenden und Abertausenden hingerichtet.

Eines Tages beschloss das Ausland, Schluss zu machen mit dieser Diktatur. Fremde Mächte marschierten ein, besiegten die bösen Männer, entwaffneten sie, installierten eine demokratische Regierung, schickten sich an, den Bürgern Demokratie beizubringen und sie dazu zu bringen, über das, was da geschehen war in den letzten Jahren, gründlich nachzudenken und sich zu bessern. Man durfte wieder sagen, was man wollte, konnte sich eine Regierung wählen, der schwarze Schleier, der sich über dieses Land gelegt hatte, begann sich zu lüften.

Kkrrcks. Dann ging ein Riss durch die Geschichte Deutschlands.

Denn die alten Nazis ließen sich so schnell nicht besiegen. Sie stärkten ihre Strukturen, machten plötzlich wieder Jagd auf Juden, boykottierten alle Bemühungen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu verankern, übten Druck auf immer größer werdende Gruppen aus, reorganisierten sich, begannen, die Alliierten anzugreifen und zu vertreiben.

Und irgendwann war es den Amerikanern und Franzosen, den Engländern und den Russen zu doof, für uns, für die Schwachen, die Andersdenkenden, die Nicht-Nazis und die Juden, den Kopf hinzuhalten, zumal ihre eigene Bevölkerung das, was sie da im Namen des Friedens und der Gerechtigkeit taten, für "Besatzung" und "Imperialismus" hielt.

Und dann zogen sie sich zurück, bis auf den letzten Mann. Und deshalb regieren wieder die bösen Männer, und alles ist schlimmer, als es je zuvor war.
Comment
von detlef detlef ist gerade offline | 10.3.2009 8:11 Uhr
@columbo hat was vergessen
Es herrschten Willkür und Terror in diesem Land, Andersgläubige wurden zuerst verfolgt, dann vernichtet, politische Gegner zu Tausenden und Abertausenden hingerichtet.

...."Die Menschen dieses Landes überzogen die halbe zivilisierte Welt mit einem brutal geführten Vernichtungskrieg"......

Eines Tages beschloss das Ausland, Schluss zu machen mit dieser Diktatur.

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