Israel
Zentralrat der Juden rügt Obamas Nahostpolitik
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat US-Präsident Barack Obama wegen dessen Nahostpolitik scharf kritisiert. Das Verhältnis zwischen den USA und Israel sei belastet wie seit langem nicht mehr.
Berlin - Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat US-Präsident Barack Obama wegen dessen Nahostpolitik scharf kritisiert. „Die neue amerikanische Politik gibt Grund zur Sorge“,
schreibt Generalsekretär Stephan J. Kramer in einem Beitrag für den Tagesspiegel. Das Verhältnis zwischen den USA und Israel sei belastet wie seit langem nicht mehr. Israel ist nach Worten des ultrarechten Außenministers Avigdor Lieberman unterdessen zu sofortigen Verhandlungen mit den Palästinensern „ohne jede Vorbedingung“ bereit. Das sagte Lieberman am Montag in Luxemburg nach einem Gespräch mit EU-Vertretern.
(Tsp)
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 16.06.2009)

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Kommentare [ 60 ] Kommentar hinzufügen »
Nö, zur Hoffnung!
mog
Nö, überhaupt nicht. :-(
Nicht für Sie, mogberlin. Sie sitzen ja hier im ebenfalls von den USA lange Zeit geschützten Berlin. Aber für Israel. Ein kurzer Blick auf die Landkarte dürfte Ihnen klar machen warum.
Aber für einen germanischen Gutmenschen ist es natürlich unvorstellbar, dass es Leute in der Welt gibt, die nicht vor der Redekunst deutscher Friedensforscher kapitulieren, um dann das große Eiapopeia Alle-Verstehen-Alle anzustimmen. Sondern Krieg führen, bis sie entweder geschlagen sind oder gewonnen haben.
Die momentane Lage im Iran sollte Ihnen klar machen, mit welcher Art Gegner es Israel zu tun hat. Und diesem Gegner ist Obama in seiner Kairoer Kotau Rede entgegengekommen. Da sind die Sorgen Israels sehr gut verständlich.
mog
Niederlagen? - Wovon reden Sie?
Israel hat alle militärischen Konflikte gewonnen und die, falls es nicht gewonnen hat, lag das im wesentlichen an der Rücksichtnahme gegenüber dem terroristischen Gegner.
Israel befindet sich seit 60 Jahren in einem gewaltsamen Konflikt mit den Arabern. Die Option Aufgeben gibt es nicht. Sie wäre Selbstmord. Und wer immer die Situation heute mit der von 1948 oder 1967 vergleicht wird feststellen, um wieviel besser es heute ist.
Ich kann da keine Niederlagen erkennen. Sondern nur den Versuch einiger Gutmenschen, ihre Ideologie korrekt aussehen zu lassen. Eine Theorie, die gut gemeint, aber falsch ist. Siehe Balkan. Siehe Afrika. Siehe Norkorea.
mog
Und welchen Konflikt heben die USA militärisch verloren? Nennen Sie mir einen. 1.Weltkrieg? 2.Weltkrieg? Kalter Krieg? Irak? Balkan? Allenfalls über Vietnam ließe sich debattieren. Nur wenn die UNO ihre Finger im Spiel hatte, dann ging was schief.
Übrigens hat Israel den letzen Konflikt mit der Hisbollah ja wohl auch nicht gewonnen, wohlwollend formuliert.
Übernehmen Sie jetzt die arabische Lesart? Nach der haben die Araber überhaupt noch nie einen Krieg gegen Israel verloren. Das führt dann zu solch grotesken Nummer wie zu Beginn des Juni-Kriegs: Als die Ägypter große Erfolge gegen die israelische Luftwaffe meldeten, die Verbündeten das glaubten und so gar nicht mehr mit den Jets der IDF rechneten. Die waren ja angeblich alle abgeschossen worden. Das Resultat kennen Sie.
Im übrigen hatte ich einschränkend angemerkt: Falls Israel nicht Rücksicht auf die Zivilisten nehmen würde. Was es dann aber immer wieder tut. Etwa im Libanon. Außerdem lernen die IDF sehr schnell. Siehe Hamas. Oder war das etwas auch ein arabischer Erfolg?
Nichts für ungut.
Vietnam, Afghanistan, Irak.
mog
Seit wann sind denn 500.000 Mann US-Truppen im Irak? Und welche 500 Toten im Monate meinen Sie? US-Soldaten ja wohl kaum.
Anyway. Ich werde auf Ihre Käbbeleien nicht eingehen. Dass Sie sich einbilden, damit Recht zu behalten, schenke ich Ihnen. Ich habe meinen Standpunkt mehr als einmal dargelegt. Joffe etwa teilt ihn. John Keegan ebenfalls. Und deren Urteilsvermögen rangiert nun mal in einer anderen Liga als das eines Scholl-Latour oder gar Ihres.
Und ich dachte, der Tagesspiegel veröffentlicht maximal Minimalseriöses ...
Man überschätze das aber tunlichst nicht.
Wie überlebt man als unwichtig gewordenes Land? Wohl doch eher nur durch die Verhandlungen der @heboldschen Dialoger, und zwar auf Augenhöhe und ohne Vorbedingungen.
Sie sind ein Spaßvogel. Verhandeln mit Leuten, die einen am liebsten erschießen würden. Nein: Man überlebt auf der Basis einer schlagkräftigen Armee. Danach kann man meinetwegen verhandeln.
Erstmal die Waffen sprechen lassen, "danach kann man meinetwegen verhandeln". Super! Naja, Ihre Methode hat immerhin eine jahrtausendelange Tradition. Und man kann Ihnen vieles vorwerfen, aber drumherumreden tun Sie nicht ;-)
mog
> meinetwegen verhandeln". Super! Naja, Ihre Methode hat immerhin
> eine jahrtausendelange Tradition. Und man kann Ihnen vieles
> vorwerfen, aber drumherumreden tun Sie nicht ;-)
Wenn er wenigstens mal gedient hätte ;->
"Aus politischer Sicht wurden islamistische Fundamentalisten manchmal als für Israel nützlich angesehen, weil sie Konflikte mit den säkularen Unterstützern der PLO hatten. Gelegentlich brach Gewalt zwischen den beiden Gruppen aus, auf West Bank Campuses, und der israelische Militärgouverneur des Gaza-Streifens, Brigadegeneral Yitzhak Segev, erzählte mir einmal, wie er die islamistische Bewegung als Gegengewicht zu PLO und Kommunisten finanzieren ließ. 'Die israelische Regierung gab mir ein Budget, und die Militärregierung gab es an die Moscheen', sagte er. 1980, als fundamentalistische Protestler das Büro des Roten Halbmonds in Gaza in Brand setzten, das von Dr. Haider Abdel-Shafi, einem Kommunisten und PLO-Unterstützer geleitet wurde, unternahm die israelische Armee nichts und griff erst ein, als der Mob zu ihm nach Hause marschierte und ihn persönlich zu bedrohen schien."
Quelle: David Schipler: "Arabs and Jews: Wounded Spirits in a Promised Land"
Wir können uns bezüglich des Themas radikal-fundamentalistisch unterstützter Araber auch gern unterhalten über die Gründung der Hamas oder die Achille Lauro-Affäre und Yassins plötzliche Freilassung. Interessant ist, daß sowohl beim CIA (bezüglich Afghanistan) als auch im Mossad (nicht aber im Shin Beth) die Arabisten gegen diese Operationen waren, allerdings Politiker wie Sharon, Netanyahu und Barak auf der einen, Nixon, Reagan und Bush sr. auf der anderen sie immer wieder ignorierten. Religiöse Extremisten sind eben keine "Episode" geblieben, und das wurde vorausgesagt. Das ist nicht meine Meinung, sondern die des ehemaligen Nah-Ost-Direktors des US-Militärgeheimdienstes DIA. (Quelle: Robert Dreyfuss: "Devil's Game. How the United States Helped Unleash Fundamentalist Islam", p. 203.)
Wir haben es mit unserer eigenen Schöpfung zu tun, und die können wir nicht einfach abschalten. Auch nicht im Iran.
Was reden Sie sich nur für einen Unfug zusammen, Herr Weiss.
Nur weil Israel die Hamas gegen die Fatah unterstützt hat, ist die Hamas noch lange kein Produkt Israels. Ob diese Unterstützung politisch geschickt war, steht auf einem anderen Blatt.
Kommen Sie von Ihrem Trip herunter, alles Böse als Produkt des Westens bzw. Israels zu entlarven.
So auch bei der Hamas. Israel mag die finanziert haben, um die Fatah unter Druck zu setzen. Zu der Zeit wird es dafür Gründe gegeben haben. Aber Befehle hat die Hamas von Israel nicht bekommen.
Nach ihrer Konstruktion war Hitler das Produkt von Stalin. Schließlich hat Stalin Hitler unterstützt. Stalin war das Produkt der USA. Schließlich haben die USA Stalin unterstützt. Ich hoffe, Sie merken, was für einen schmalspurigen Kram Sie da fabrizieren. Und das zum zichten Mal.
Erkennen Sie endlich: Weltpolitik ist schwierig. Da gibt es Koalition, die nicht mal den Koalitionären in den Kram passen. Sich darüber immer wieder aufzuregen und das als Sensation zu verkaufen - Israel unterstützt Hamas! - , zeugt von beeindruckender Naivität und Kurzsichtigkeit.
bemerkenswert ist eines jedoch, dass die tsp-richtlinien ausser kraft gesetzt wurden was der beitrag von herrn weiss angeht.
alles sehr merkwürdig.
regards leyla
Den Begriff "Dialoger" führte @hebold selbst ein. Ich habe ihn nur verwendet -- und dabei gemäß TSP-Regeln sogar den Urheber angeführt.
Und bösartig und abartig ist der Beitrag auch nicht. Also: Cool-Down, Mrs umbrella.
Es ist und bleibt richtig, mit religionsgetriebenen Killern sind Verhandlungen nicht Zielführend und daher Zeitverschwendung.
Der demokratische Staat Israel ist Realität. Dort mit dem Koran in der Hand, einen vermeintlich, totalen Gebietsanspruch abzuleiten, weil man dort einmal gesiedelt hat, ist absurd.
Nach dieser Logik könnte neben weiteren auch Italien Ansprüche stellen, schließlich war das Gebiet einst römische Provinz.
Hamas-Führer Mahmud Al-Zahar verkündete vor den Wahlen in Gaza öffentlich, daß Verhandlungen mit Israel kein Tabu seien. Sein im Gefängnis sitzender Kumpel Muhammad Ghazal verkündete, daß die Hamas-Charta "nicht der Koran" und deshalb veränderbar sei. Wolf Blitzer durfte bei CNN von Meshal hören, daß die Hamas zur Anerkennung bereit sei, wenn sich Israel hinter die Grenzen von 1967 zurückziehe.
Verblendete scheint es auch in Israel zu geben. Rabbi Menachem Froman unterhielt sich oft mit Sheikh Yassin im Gefängnis. Das muß Folgen gehabt haben. "Mit Dir würden wir in fünf Minuten Frieden schließen", hörte Froman von den Hamas-Gesprächspartnern in Gaza. Oder nehmen wir Gershon Baskin von der Denkfabrik IPCRI. Der möchte Religionsführer an Verhandlungen beteiligt sehen, wenngleich er bezüglich der politischen Führer der Hamas noch skeptisch ist. Aber die meinte er ja auch nicht.
Was die religiöse Begründung der Siedlung im ehemaligen Palästina angeht, nun ja, erzählen Sie das nicht dem Netanyahu. Wie drückte er sich aus? Samaria und Judäa? Wahrhaft weltliche Begriffe :-).
Wenn sich die Fundamentalisten auf beiden Seiten nicht bald einigen, sind die Sicherheit der USA und Israels in Gefahr.
Niemand macht einen Deutschen jüdischen Glaubens (oder gar jüdischer Abstammung) für die Siedlungspolitik Israels verantwortlich. Uns allen ist der ZdJ ein Begriff, auch wenn er sich nicht ständig zu allen Dingen äußert, die auch nur im entferntesten mit dem Judentum zu tun haben - er muss also nciht ständig seine Existenzberechtigung nachweisen.
Dass der Siedlungsbau innerhalb fremden Staatsterritoriums illegitim ist, steht außer Frage - man stelle sich so etwas nur in Europa vor. Natürlich - um Einsprüche vorwegzunehmen - kann man die Lage in Europa nicht Eins zu Eins mit der im Nahen Osten vergleichen - aber Grundsätze des Staats- und Völkerrechts sollten allgemeingültig bleiben.
Die "Guten" und die "Bösen" gibt es ohnehin nicht mehr;dieser Krieg geht nun so lange, dass es keine "Guten" mehr gibt - abgesehen von den Friedensbewegungen, die auch dort - wenn auch fast ohne Medienpräsenz) existieren.
Wenn man die Historie und das Selbstverständnis des Zentralrates der Juden berücksichtigt, ist dessen Kritik an Obama erklärbar, der die Araber und Israel zur Ordnung ruft.
2.
Ist es leider lange her, dass ein US-Präsident eine politisch ausgewogene Position zum Nahen Osten vertreten hat. Aber Kritik müssen sich beide Parteien gefallen lassen. Um zu einem Frieden zu kommen, müssen beide Parteien (Isaelis und Palästinenser bzw. Araber)die eigenen Fehler zugeben und dem anderen nachgeben/verzeihen können.
YES THEY COULD !
ich denke, dass Ihnen die Geschichte Israels, dessen Bedeutung für die Europäische bzw. Deutsche Geschichte (Stichwort: Holocaust)und die Rolle Israels im Nahostkonflikt sowie für den weltweiten Islamistmus bekannt ist.
Wie können Sie da von einem "unwichtigen Land" spechen?
Mit verlaub: das ist entweder Unsinn oder gezielte Provokation, nur um etwas zu sagen.
> Mit verlaub: das ist entweder Unsinn oder gezielte Provokation,
> nur um etwas zu sagen.
Um es mit Churchill zu sagen. "It's the economy, stupid." ;-)
Das kleine Ländchen rechnet sich nicht mehr und die Lobbygruppen verlieren ihren Einfluss (bzw. muessen mehr kämpfen).
Wir wissen, daß die USA in der Region aktiv geworden sind, weil sie den Zugriff auf das Öl benötigten. Daher auch Eisenhowers Besuch dort im Anschluß an die Konferenz von Teheran. Zum Tausch für das Öl bot er den Saudis militärischen Schutz an, was die freudig akzeptierten.
Israel kam danach, und das Verhältnis zu diesem Land war nie ganz frei von inneren Widersprüchen. Vor kurzem durften die Hinterbliebenen der von den Israelis umgebrachten Matrosen der USS Liberty den 32. Jahrestag des Ereignisses feiern. Lange davor, Mitte der 50er, gab es die Lavon-Affäre: Die Israelis bildeten in Ägypten einen Spionagering mit dem Ziel, US- und britische Einrichtungen in die Luft zu sprengen und anschließend die Schuld Nasser zuzuweisen. Der Codename der Operation lautete "Susanah", wenn Sie nachforschen wollen. So etwas vergessen die Amerikaner nicht, und die Hinterbliebenen weisen bei Jahrestagen ihre Politiker immer sehr deutlich darauf hin.
Israel selbst verfügt über wenige Bodenschätze, nach denen zu lechzen sich lohnte. Sicherlich ist der Ansatz diskussionswürdig, allerdings nicht so sehr unwahrscheinlich, denn in Afghanistan und im Irak geht es um nichts anderes. Deswegen sind die Marionetten Karimov, Niyazov, Musharraf und Saakaschwili so wichtig (gewesen) -- allesamt reinrassige Diktatoren, aber eben in Ländern mit Bodenschätzen oder wichtigen Transportwegen, z. B. Pipelines.
Was also sollte unter einer Kosten-Nutzen-Rechnung Israel wert sein? Die US-Politik ist doch geübt in solchen Kalkulationen, nicht wahr? 30 Mrd. Dollar in 10 Jahren, so war das Abkommen zwischen Bush und Sharon. Und was soll Israel schützen, wenn das Öl alle ist?
Es wird langsam Zeit, den Nah-Ost-Konflikt zu lösen.
Bitte googeln Sie etwas im Internet, dort kann man viel über die Geschichte der Juden nachlesen.....
MfG
Der "unwichtige" Staat Israel hält seit 60 Jahren unter schwierigsten Bedingungen eine Demokratie aufrecht. Ich denke nicht, dass das unwichtig ist.
Für alle Juden weltweit, ist es das potenzielle sichere Exil, wenn es an ihrem Wohnort mal wieder zu Übergriffen und strukturellem Antisemitismus kommt. Also "unwichtig" ist der letzte Begriff, der mir einfällt.
@mog:
Nicht erstmal die Waffen sprechen lassen, sondern erstmal das Land verteidigen. Wenn die Angreifer erkannt haben, dass dieser Staat nicht verschwinden wird und dies auch akzeptieren, können wir über Verhandlungen reden.
Auch die viel kritisierte Mauer hat Israels Bevölkerung wesentlich mehr Sicherheit gebracht, da seit dem ein hoher Rückgang an Attentaten zu verzeichnen ist.
Die Palestinenser, wie auch die Israelis müssen ihre Falken abwählen (die Palis werden ihre verjagen müssen), sonst wird das alles nichts. Eine Bevölkerung die eingeschlossen von Feinden ist, wird mehrheitlich Sicherheit wählen und damit die Hardliner. Syrien, Ägypten, Jordanien, Libanon...Sie alle müssen endlich normale Beziehungen zu Israel aufbauen, damit die Extremisten keinen Boden mehr haben, den sie beackern können. Aber ist das deren Interesse?
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Todesurteile in GAZA gg. Palestinenser durch HAMAS vollstreckt, allein im Mai: 17.
Ähnlich wie die Sowjets "im Bewußtsein des historischen Siegesoptimismus'", sind für die US-Regierungen die Menschen in Süd- und Zentralasien bloße Verschiebungsmasse gewesen. Die einen haben abgewirtschaftet -- Gott sei Dank --, die anderen machen weiter, als wäre nichts geschehen. Aber die lassen sich nicht mehr so einfach unter Kontrolle bringen. Das meinte ich mit "unserer Schöpfung". Die Russen schöpfen dort nichts mehr, die Chinesen schöpfen maximal in Afrika, aber dort sind viele Schöpfer unterwegs. Manchmal auch mit Luftwaffe.
Wer politisch gestaltend eingreift, das dann militärisch unterstützt, direkt oder indirekt, der ist, verdammt noch mal, auch dafür verantwortlich. Und mal ganz ehrlich: Bisher hat Obama nichts getan. Er hat allen alles versprochen. Und das reicht schon für die große Aufregung? Dadurch ist Israel gefährdet? Nein, durch Nichtstun.
Aber es muss eine Doppelstrategie her: Verteidigungsfähigkeit (Abschreckung) auf der einen Seite, Konfliktlösung auf der anderen. Das eine kann das andere nicht ersetzen, BEIDES ist unumgänglich. Langfristig gesehen ist nicht die Armee die beste Lebensversicherung Israels, sondern FRIEDEN.
mog