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Al Qaida

Ex-Guantanamo-Häftlinge als Top-Terroristen im Jemen

Berichte über die terroristische Aktivität ehemaliger Guantanamo-Insassen sorgen in der arabischen Welt für Aufruhr. Zwei Ex-Häftlinge des umstrittenen US-Gefangenenlagers sind offenbar in einem aktuellen Al-Qaida-Video zu sehen.
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Sanaa/Riad -  Ein Beamter des Innenministeriums in Riad bestätigte der arabischen Zeitung "Al-Hayat", dass es sich bei den zwei Männern, die in einem aktuellen Video des Terrornetzwerkes Al Qaida aus dem Jemen zu sehen sind, um zwei ehemalige Guantanamo-Häftlinge aus Saudi-Arabien handelt. Said al-Shihri und Mohammed al-Aufi hatten nach ihrer Entlassung aus dem US-Gefangenenlager, das jetzt auf Anordnung des neuen US-Präsidenten Barack Obama innerhalb eines Jahren geschlossen werden soll, beide ein "Rehabilitationsprogramm" in Saudi-Arabien durchlaufen.

Das Video, von dem am Wochenende Ausschnitte in arabischen TV-Sendern zu sehen waren, zeigt die beiden mit zwei jemenitischen Kommandeuren der Al-Qaida-Zellen im Jemen. Die vier Männer rufen zum "Heiligen Krieg" auf und kritisieren die libanesische Schiiten-Bewegung Hisbollah, "weil sie ihre vielen Raketen" während der jüngsten Offensive des israelischen Militärs im Gazastreifen nicht auf Israel abgeschossen hat.

Jemen will 95 Häftlinge aufnehmen


Der frühere US-Präsident George W. Bush hatte in den letzten Monaten seiner Amtszeit nach Angaben der jemenitischen Führung vorgeschlagen, aus dem Jemen stammende Guantanamo-Häftlinge nach Saudi-Arabien zu schicken. Der jemenitische Staatspräsident Ali Abdullah Salih sagte am Samstag in einer Rede vor Polizeikommandeuren in der Hauptstadt Sanaa: "Sie hatten uns über Pläne informiert, die Häftlinge nach Saudi-Arabien zu schicken, wo sie Rehabilitationsprogramme durchlaufen sollten." Dies habe er jedoch abgelehnt, fügte Salih hinzu.

Salih erklärte weiter, er erwarte, dass 94 jemenitische Gefangene aus dem US-Gefangenenlager auf Kuba "innerhalb von 60 bis 90 Tagen" entlassen und in ihre Heimat zurückgeschickt würden. Unter den rund 250 Guantanamo-Insassen sind etwa 100 Jemeniten. Die jemenitischen Behörden hatten gleichentags erklärt, sie wollten in Sanaa ein Aufnahmelager für die freigelassenen Häftlinge aufbauen. (jam/dpa)
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Kommentare [ 5 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von yakiz yakiz ist gerade offline | 25.1.2009 14:31 Uhr
Terroristen
Sind es nun arme Opfer,
die durch Amerika's Willkür und menschenunwürdigen Bedingungen
erst zu dem gemacht wurden, was sie heute sind,
oder sind es Unbelehrbare,
die man für den Rest ihres Lebens in Sicherheitsverwarung halten muss,
weil sie eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen?
Comment
von krefelderin krefelderin ist gerade offline | 25.1.2009 14:55 Uhr
Bitte weiterleiten....
an Herrn Steinmeier und an viele andere, die für eine unbürokratische Aufnahme der Guantanomo-Häftlinge in Deutschland plädieren.
Vielleicht sucht ja der eine oder andere gerade einen Untermieter?

MFG


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von adalbert adalbert ist gerade offline | 25.1.2009 16:49 Uhr
Was soll diese Meldung?
Soll sie zu der - irrigen - Schlussfolgerung verleiten, eine Einrichtung, wie das beruechtigte Lager, sei also doch richtig gewesen???
Der Umstand allein, dass die beiden Ex- Lagerinsassen (es handelt sich um keine Haeftlinge, weil nicht rechtskaeftig verurteilt)jetzt auf einem einschlaegigen Video auftreten, beweist nicht ihre Schuld fuer vorangegangenes Handeln. Die Unterstellung der Meldung scheint zu sein, ehemalige Lagerinsassen haetten sich kuenftig amerikakonform zu verhalten. Falls nicht, koenne automatisch auf deren Schuld geschlussfolgert werden??? Ein abenteuerliches Ansinnen?
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von detlef detlef ist gerade offline | 25.1.2009 17:50 Uhr
@adalbert - Zu kurz gedacht?
Ali Said al-Shihri,soll nun sechs Jahren nach seiner Gefangennahme in Pakistan angeblich jetzt der 2. Mann des jemenitischen Zweig von al-Qaida sein.

Nach alten Angaben des Pentagon, die jetzt wieder ausgegraben wurden, sollten mindestens 18 ehemalige Insassen von Guantánamo "wieder in den Kampf" gegangen sein und weitere 43 stehen im Verdacht der Wiederaufnahme terroristischer Aktivitäten.

So war die Botschaft der damaligen Bushadministration.

Da versuchen die alten Kräfte den neuen Präsidenten eins Auszuwischen und gegen seinen Schließungsplan zu arbeiten.
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von unbekannt | 26.1.2009 11:22 Uhr
Wir könnten doch die reaktivierten
Al-Quadis und andere aus Guantanamo hier aufnehmen, finanziell unterstützen und an einen Anti- Agression- Seminar teilnehmen lassen.

Das wird schon....


"Die Unterstellung der Meldung scheint zu sein, ehemalige Lagerinsassen haetten sich kuenftig amerikakonform zu verhalten. Falls nicht, koenne automatisch auf deren Schuld geschlussfolgert werden??? Ein abenteuerliches Ansinnen?"

Wie haben die sich gerade in dem Video geäußert?

"Das Video, von dem am Wochenende Ausschnitte in arabischen TV-Sendern zu sehen waren, zeigt die beiden mit zwei jemenitischen Kommandeuren der Al-Qaida-Zellen im Jemen. Die vier Männer rufen zum "Heiligen Krieg" auf und kritisieren die libanesische Schiiten-Bewegung Hisbollah, "weil sie ihre vielen Raketen" während der jüngsten Offensive des israelischen Militärs im Gazastreifen nicht auf Israel abgeschossen hat."


Stimmt....die Vermutung, daß es sich um Terroristen handeln könnte, ist ja völlig an den Haaren herbeigezogen...ohne weitere Worte!


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