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Jemen-Experte Theo Padnos

"Sie sehen sich im Krieg mit dem Westen"

Der US-Autor Theo Padnos gab sich als Muslim aus und lebte drei Jahre lang in Koranschulen im Jemen.
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Jahrhundertelang waren es vor allem Regenfluten, die den berühmten Lehmhochhäusern von Shibam zusetzten. Nun aber ist eine neue Bedrohung für das jemenitische Kulturdenkmal aufgetaucht: der Terrorismus. - Foto: Eglau
Herr Padnos, Sie haben mehr als drei Jahre als „falscher“ Muslim im Jemen verbracht. Zu Ihrer Tarnung gehörte es, zum Islam zu konvertieren.

Im Herbst 2005 wurde ich offiziell zum Muslim. Ich habe vor einem Zeugen erklärt: „Es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist sein Prophet.“ Eigentlich wird erwartet, davor ein großes Bad zu nehmen, meines war klein und kurz. Bei manchen Muslimen gibt es eine ganze Reihe weiterer Zeremonien. Aber im Jemen geht es ganz nüchtern darum, so schnell wie möglich von A nach B zu kommen. Man bekommt eine Art Zertifikat, wenn man möchte. Ich wollte nicht, ich fand das auffällig, weil keiner eins besaß.

Bald erscheint Ihr Buch. Haben Sie keine Angst, dass viele Muslime Ihnen vorwerfen werden, Sie angelogen zu haben?

Viele Muslime im Jemen waren mir gegenüber sehr gastfreundlich und herzlich – und ich habe sie die ganze Zeit getäuscht. Ich wusste, dass sie regelrecht entsetzt sind von der Vorstellung, dass Ungläubige aus dem Westen ihre heiligen Stätten betreten könnten. Und ich empfand oft Angst vor den Konsequenzen, wenn ich entdeckt worden wäre. Trotzdem habe ich einfach weiter den Koran studiert – und weiter gelogen. Darauf bin ich nicht stolz.

Was wird in den Koranschulen gelehrt?

Viele Islamschulen vermitteln die Ummah, also die Idee von der globalen Familie von Gläubigen. Die Schüler sollen die islamische Gegenwart erforschen und die Vergangenheit entdecken. Diese vermeintliche islamische Vergangenheit ist zu großen Teilen ein Produkt religiöser Einbildung. Aber sie wird auf jeden Fall als etwas immer Großartiges vermittelt, während die Gegenwart für den Islam oft demütigend sei. Das wichtigste Ziel ist es, die Schüler dazu zu bringen, sich zu fragen, was sie persönlich tun können, damit die Gegenwart so wird wie das goldene Zeitalter der drei Kalifate im Mittelalter, als der Islam stark war.

Haben Sie sich in den Koranschulen wohl gefühlt?

Ich habe mich nicht zu Hause gefühlt, aber man entwickelt das Gefühl, zu einer Gemeinschaft zu gehören und auf Vertrauen zu stoßen. Das war für mich wichtig, weil ich andere Konvertiten kennenlernen und ihre Faszination für den Islam begreifen wollte. Mein Ziel war es, den Koran verstehen zu lernen, die Menschen im Jemen, ihre Gedanken, Träume, Ängste. Ich wollte in Moscheen und Koranschulen gehen, was Ungläubigen nicht erlaubt ist, und herausfinden, worin das Faszinierende und Verstörende am Islam liegt.

Koranschulen verstören viele Menschen im Westen, für sie sind sie Brutstätten des radikalen Islam.

Ich bin mir gar nicht mehr sicher, was radikaler Islam abseits des Terrors heißt. Im Koran stehen viele sehr radikale Dinge über Krieg, Gewalt und Frauen, wenn man ihn ohne Interpretation einfach wörtlich nimmt und auswendig lernt – und genau das musste ich in den Koranschulen tun. Andererseits aber hat der Islam auch eine sehr ursprüngliche, mystische und fast empfindsame Seite. Ein großes Problem ist das Weltbild, das in den Schulen vermittelt wird, nämlich dass der Islam vom Westen betrogen werde. Schon nach kurzer Zeit fühlen sich die Schüler persönlich bedroht und angegriffen. Sie wollen zurückschlagen und dabei viele Feinde und am besten Juden töten.

Nicht jeder Muslimschüler wird zum Terroristen.


Aber sie haben fast alle das Gefühl, in einer Art Krieg mit dem Westen zu sein, der Gewalt jederzeit rechtfertigt. Als letztes Jahr die beiden deutschen Krankenschwestern im Jemen umgebracht wurden, haben wir in der Koranschule darüber gesprochen. Die Tat wurde gutgeheißen. Es herrschte zwischen dem Lehrer und den Schülern Einigkeit, dass die Krankenschwestern im Jemen waren, nicht um den Frauen bei der Geburt zu helfen, sondern damit sie in Zukunft keine Kinder mehr bekommen können: Der Westen wolle immer alles kontrollieren und nun eben auch die Gebärmutter der jemenitischen Frau, damit es nicht mehr so viele Gläubige gebe. Am Ende sagte der Lehrer: „Ihr seid Muslime. Die Vereinten Nationen und die Christen wollen nicht, dass ihr Kinder bekommt. Jeder von euch muss rausgehen und zehn Kinder bekommen.“ In einem Raum mit sexuell frustrierten Männern – in den Koranschulen sind natürlich keine Frauen erlaubt – kam die Idee sehr gut an.

Sie waren auch in Daru-l-Hadith, einer Koranschule im nordjemenitischen Ort Dammaj. Die Schule ist laut westlichen Geheimdiensten eine Ausbildungsstätte für den Dschihad, den Heiligen Krieg.

Die Schule hat der saudische Scheich Muqbil al Wadi gegründet, der 1979 zum geistigen Umfeld des Angriffs auf die Große Moschee in Mekka gehörte. Damals hatten ein paar hundert Bewaffnete die Moschee besetzt und einen radikalislamischen Staat ausgerufen. Muqbil wurde des Landes verwiesen und scharte in Dammaj Getreue um sich. In den achtziger Jahren hat er wohl auch Schüler nach Afghanistan geschickt, aber als ich dort war, war die Schule kein Ausbildungslager für den Dschihad in dem Sinne, dass dort der Bombenbau gelehrt wurde. Aber ganz sicher wird dort ein reiner und sehr antiwestlicher Islam gelehrt, der Salafismus. Die meisten Schüler dort sind größenwahnsinnig und glauben, irgendwann den Islam allein retten zu können.

Warum radikalisiert sich der Islam?

Viele islamische Länder haben etwas von einer verfallenden Burg. Und nirgendwo brechen die Steine im Augenblick schneller aus der Mauer als im Jemen. Natürlich würden die Bewohner der Burg gerne sehen, dass Zinnen und Türme stolz in den Himmel ragen, und sie hassen den schleichenden Niedergang. Viele Jemeniten haben das Gefühl, dass die Mächtigen in ihrem Land alles verkaufen: die Felder, das Land, die Bodenschätze. Das Land ist aber aus ihrer Sicht für die Familie der Gläubigen da, nicht für westliche Firmen, Soldaten, Missionare oder Touristen.

Wie sehen Sie die Zukunft des Jemen?

Der Jemen erinnert mich an Tschechows „Kirschgarten“. Eigentlich könnte man in diesem faszinierenden Land ganz gut leben, aber stattdessen holzt man jeden Tag einen Baum nach dem anderen ab. Ein unfähiger Staat und der wachsende Einfluss sehr radikaler islamischer Gruppen werden das Land weiter ins Chaos treiben – und das Chaos macht es für Al-Qaida-Terroristen interessant, was man aber nicht erst seit dem gescheiterten Anschlag von Detroit hätte wissen können.



Theo Padnos (41), US-Autor, recherchierte verdeckt in Koranschulen im Jemen. Sein Buch „Undercover Muslim“ erscheint dieses Jahr im Verlag Bodley Head (Random House).


(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 05.02.2010)
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Kommentare [ 58 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von BRDMatrix BRDMatrix ist gerade offline | 4.2.2010 23:05 Uhr
Das Bild der zerfallenden Burg
ist sehr gut gewählt. Leider können die erfolglosen Islamisten mit ihrem Krieg gegen den Westen und die "Ungläubigen" noch einigen Schaden anrichten während ihres Niedergangs. Und leider gibt es viele verdrehte Geister im Westen, die innerlich applaudieren und sich klammheimlich über jeden Schlag gegen den Westen freuen. Weil sie nicht begriffen haben, worum es tatsächlich geht. Anstatt sich der Mühe zu unterziehen, die Probleme und Ungerechtigkeiten im Kapitalismus zu lösen und für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen, wollen sie das Kind mit dem Bad auschütten, ach was, am liebsten das ganze Haus brennen sehen. Irre verwöhnte Kinder, die nicht begreifen, was Freiheit bedeutet und welche Verantwortung sie mit sich bringt.
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von rob3 rob3 ist gerade offline | 5.2.2010 8:35 Uhr
Wissen sie was den
"extremen Rechten" in den USA eingetrichtert wird? Frau Pallin und Konsorten beten jeden Tag aufs Neue das der Islam verschwindet, das Schwule und Lesben zum Teufel gejagt werden müssen und am besten rottet man die Schwarzen auch gleich mit aus. Ich unterstütze keinenfalls Terror weder von Links noch von
Rechts aber jede Sache hat zwei Seiten und dieser Bericht kommt für mich als "Ossi! einer extremem einseitigen Berichterstattung klar. Der Westen ist der Gute der Islam das Böse. Ja wir fahren in den Jemen , machen Urlaub und wundern uns warum wir verschwinden weil wir da nicht willkommen sind ganz einfach, wir zerstören Ihre Traditionen und das Recht haben wir nicht. Die Burg zerfällt weilt der Westen den Menschen seine Lebensart überstülpt. Was war als der Ostblock noch die Bedrohung war? War der Islam da auch schon nur auf Terror aus?
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von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 10:09 Uhr
ja @rob3, Traditionen müssen bewahrt werden
wir zerstören Ihre Traditionen und das Recht haben wir nicht.
Auch hierzulande sind schon zu viele Traditionen zerstört worden.
Das Christentum hat die schöne germanische Tradition des Menschenopfers im Moor versaut, wegen der Aufklärung dürfen keine Hexen mehr verbrannt werden. Lebenden Gänsen den Kopf im Vorbeireiten abreissen (http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%A4nsereiten) darf man auch nicht mehr, und so schöne Brüche wie Walfang, Stierkampf und Treibjagd hoch zu Ross auf Füchse sind wg. des Tierschutzes anrüchig geworden.
Da sollte man wenigstens anderen Kulturen ihre Traditionen lassen. Die Jemeniten mussten ja schon -wahrscheinlich auf Druck des arroganten Westens hin- in den 60ern die Sklavenhaltung aufgeben (http://de.wikipedia.org/wiki/Ostafrikanischer_Sklavenhandel), das ist doch wohl mehr als genug!
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von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 10:34 Uhr
und, noch mal so als nebenbei...
Frau Pallin und Konsorten beten jeden Tag aufs Neue das der Islam verschwindet, das Schwule und Lesben zum Teufel gejagt werden müssen und am besten rottet man die Schwarzen auch gleich mit aus.
Haben Sie da irgendeinen Beleg anzubieten. Und ich meine konkret für Frau Palin, "Konsorten" ist mir zu unspezifisch. Sie wollen als bekennender Ossi sicher auch nicht mit den "Konsorten" in einen Topf geschmissen werden, die Asylbewerber-Heime anzünden wie seinerzeit in Rostock.
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von AndyCGN AndyCGN ist gerade offline | 5.2.2010 11:30 Uhr
Ossiewahn
Hallo Sie "Ossi". Gibt es denn das Tal der Ahnungslosen immer noch? Die Republikaner (die extreme Rechte?) in den USA (das sind wohl die [Konsorten) wollen jetzt die Schwarzen ausrotten? Sendet bei Ihnen Herr von Schnitzler noch aus dem Jenseits oder leiden Sie an Wahnvorstellungen?
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von titanic titanic ist gerade offline | 5.2.2010 13:38 Uhr
@BRDMatrix
"Leider können die erfolglosen Islamisten mit ihrem Krieg gegen den Westen und die "Ungläubigen" noch einigen Schaden anrichten während ihres Niedergangs."

Von Niedergang kann bei den Islamisten im Jemen und anderswo derzeit leider nicht die Rede sein, dazu gibt es einfach viel zu viele sexuell frustrierte muslimische junge Männer, die davon träumen, sich möglichst brutal und grausam als "heilige Krieger" des Islam hervorzutun, und die gläubig die antisemitisch-antichristliche Rechtfertigungsideologie dafür verinnerlichen.
Genau darauf weist Theo Padnos ja hin.

Zur Zeit verschmelzen mehrere Konflikte zu einem extrem gefährlichen Großkonflikt, forciert durch die allgemeine islamistische Expansion in Jemen, Somalia und angrenzenden Regionen. Somalische Islamisten bündeln ihre Kräfte und dominieren erneut gewaltsam immer größere Teile des zerfallenen Staates. Somalische Piratenclans kooperieren längst als Islamistenmarine, als Transporteure von Kämpfern und Material, sowie als Mitfinanziers des islamistischen Expansion. Täglich gelangen so auf dem Seeweg neue islamistische Kämpfer nach Jemen.
Das iranische Islamistenregime hat seine Einflussnahme auf all diese islamistisch-dschihadistischen Gruppierungen in Ostafrika und auf der arabischen Halbinsel deutlich verstärkt und kontrolliert somit das Geschehen immer mehr.
So ist Teheran gerade dabei, mittels somalischer und jemenitischer Dschihad-Kämpfer (denen es an Nachwuchs nicht mangelt) einen der wichtigsten See-Handelswege für Energielieferungen komplett zu kontrollieren:
Den Golf von Aden und das Rote Meer, durch dass die vom Golf von Oman kommenden Tanker in den Suezkanal gelangen, um dann über das Mittelmeer vor allem Europa mit Öl und Gas zu versorgen.

Ein weiteres Problem am Roten Meer stellt Eritrea dar, dessen abgedrehter Diktator sich zum engen Verbündeten des iranischen Regimes und der dschihadistischen Terrorgruppen gemacht hat.

Über all dem könnten bald auch noch iranische Atomwaffen drohen.
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von freidenker freidenker ist gerade offline | 5.2.2010 11:44 Uhr
destruktiv
Eine bedrückende Lektüre.

Meine Auffassung, dass der Islamismus nach Kommunismus und Nationalsozialismus die dritte große destruktive Ideologie der letzten 150 Jahre ist, hat neue Bestätigung gefunden.


Nur einige der zahlreichen Gemeinsamkeiten:

- Herausbildung einer in sich logischen Ideologie, mit der man
meint, die Weltgeschichte erklären zu können

- ideologische Schulungen

- Gewalt als erlaubtes Mittel

- Definierung der eigenen Seite als Opfer und Verlierer, das
ein Widerstandsrecht besitzt

- klare Feindbilder in einer naiven Gut-Böse-Teilung der Welt

- Sündenbockprinzip

- Tendenz zum Universalen und zur Expansion

- wirre Fantasien zur Weltrettung

- Fanatismus und Abkehr von der Vernunft

usw.



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von auguste auguste ist gerade offline | 5.2.2010 14:27 Uhr
Große Leistung
Lieber Theo Padnos,
ich möchte Sie gerne in den Arm nehmen. Die Umarmung wäre schützend, bedankend. Sie könnten sich einen Augenblick lang an meiner Schulter anlehnen, Atem holen.
Da wir uns nicht über die Wege laufen werden, schicke ich Ihnen dieses hier wortwörtlich.
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von unbekannt | 5.2.2010 15:04 Uhr
Überrascht bin ich nicht wirklich, eigentlich kein Stück
Verklemmt frustriertes Mittelalter ultrabrutal versus dekadent sich stets selbst verleugnende, verängstigte Neuzeit. Unsere Kinder werden sich wünschen auch nur, einen nur kalten Krieg mit rationalen Gegnern gehabt zu haben. Und Sie werden sich noch mal herzlich bedanken!

Und schließe mich ansonsten @BRDMatrix, @titanic und @freidenker dann an.
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von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 16:53 Uhr
Na sicher Ihr "einschließer
nur eine "Kleinigkeit" wurde HIER bei dem Interview "übersehen:
die Islamisierung geht wie dort beschrieben einher
mit der Ausplünderung der Länder durch einheimische und Asuländische Personen und Firmen.
Das Land zerfällt,
aber einige werden,
dank mächtiger internationaler Konzerne, immer reichen in einem bettelarmen Land.
Das ist es natürlch der aggressive Islam,
der den Menschen den Anlass zur Radikalisierung bietet,

nicht aber die Politik dieser Blutsauger,

träumt weiter...
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 5.2.2010 18:01 Uhr
@dali
Endlich mal einer, der es auch aufschreibt. Fühle dich gelobhudelt.
Comment
von unbekannt | 5.2.2010 18:15 Uhr
Na sicher Sie "ausschließer @dali
nur diese "Kleinigkeit" wurde HIER bei dem Interview eben nicht "übersehen":
die Islamisierung geht wie dort beschrieben einher
mit der Ausplünderung der Länder durch Einheimische, welche die Verantwortung tragen und die bedienen sich dabei auch ausländischer Personen und Firmen.
Das Land zerfällt durch Unfähigkeit, Bildungslosigkeit, Korruption
und einige werden,
dank mächtiger korrupter Familienclans, immer reicher in diesem bettelarmen Land.
Das ist es natürlich ein prächtiger Nährboden für den aggressiven Islam,
der den Menschen den Anlass zur Radikalisierung bietet,

die Politik dieser eigenen Blutsauger,

träumen Sie weiter...

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von jimknopf jimknopf ist gerade offline | 5.2.2010 18:16 Uhr
ja,sicher
der Kapitalismus ist schuld, wie immer. Und ist der Kapitalismus ausnahmsweise nicht schuld, gibt es als Ausnahmeregel, dass er doch schuld ist.
Wie schön, wenn man ein geschlossenes Weltbild hat, dann gibts immer eine Antwort
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von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 19:23 Uhr
Wieso "der Kapitalismus" @jim
oder ist für jim Kapitalismus identisch mit Raubtierkapitalismus?

DANN allerdings müsste man sich wirklich Gedanken über "Kapitalismus" machen...
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von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 19:30 Uhr
Hallo @freidenker
wer da so alles tätitg ist,
kann man schon bei wiki nachlesen,
für das Wie die tätig sind,
steht garantiert klaus gern mit Quellen zur Verfügung,
aber WAS durch die Firmen passiert ist massive Landflucht,
sodass die wenigenn landwirtschaftlichen Flächen vernachlässigt werden und verwüsten.

Dass die entsprechenden firmen kaum Stuern zahlen, sondern das lieber "nach Landesart" regeln, versteht sich von selbst.

Genau aber diese Brüche waren es in der gesamten Geschichte und sind es bis heute,
die radikale Strömungen wachsen und gedeien lassen,

Gruß

dali...
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von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 20:07 Uhr
ich weiss da ne lösung, dali
aber WAS durch die Firmen passiert ist massive Landflucht,
sodass die wenigenn landwirtschaftlichen Flächen vernachlässigt werden und verwüsten.

stellen Sie doch einen dali-morgenthau-plan zur entwicklung des jemen auf. anschliessend gehen sie dann mit gutem beispiel voran, und von der uni in den ackerbau. am besten irgendwo im osten, da gibt es auch so ne art landflucht...
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von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 18:20 Uhr
ach, der gute, alte dali
deutet uns den Jemen neu. Angesichts Ihrer Lagebeschreibung muss ich doch mal 3 Fragen stellen:
1. Was saugen Blutsauger in einem "bettelarmen Land"? Da würde man, um im Bild zu bleiben, doch allgegenwärtige Anämie erwarten...
2. Wenn die bösen Konzerne in dem bettelarmen Land einige reich machen, wo ist dann der Schaden? Wäre das Land glücklicher, wenn ALLE bettelarm wären?
3. Warum, mein guter Spät-Marxist, verstehen die Menschen dort Ihre Analyse nicht, und marschieren mit wehenden roten Fahnen durch die Gegend, oder gründen wenigstens die SPJ, fordern die 35-Std.-Woche, Frauenbeauftragte in der Koranschule, und gesetzl. Mindestlohn?
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von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 19:04 Uhr
ach, eins noch, Dali
Hier ist ein Pamphlet Ihrer österreichischen Genossinnen gegen Steinigungen (http://www.frauen.spoe.at/bilder/d40/steinigung-ai-nw.frauenrechte.pdf?PHPSESSID=45e9fd28462ac45b5dd23e70f9644218. Erwähnt ist da auch der Jemen, wg. Steinigungen unter dem Vorwurf des Ehebruchs.
Nun harren wir gespannt auf die Erklärung Ihrerseits, was Konzerne von Frauen-Steinigungen haben??? Verkaufen die die Steine dafür?
Oder muss man aus Protest gegen die Gier der Konzerne ab und an mal Steine werfen, und zwar statt wie in Berlin am 1. Mai auf Polizisten besser auf echte/vermeintliche Ehebrecherinnen?

Dali, da bin ich mal gespannt, wie Sie da marxistischen Sinn reinbringen!
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von freidenker freidenker ist gerade offline | 5.2.2010 18:47 Uhr
@ dali ...................Vorsicht!!
Wer plündert denn den Jemen aus??
Was gibts denn da?!
Und wenn dort doch tatsächlich ein Kopnzern tätig sein sollte, so wird er wohl kaum das vermeintliche Elend dieser Koranschüler verursacht haben ... !!!

Indem Sie den Islamismus als Reaktion "Ausgeplünderten" begründen, sind Sie gefährlich nahe daran, diese Ideologie ein klein wenig zu relativieren oder gar zu rechtfertigen.

Vorsicht!!
Da sind Sie auf ganz dünnem Eis.

Ihr Ansatz ist zu materialistisch und vernachlässigt Geistiges, Ideologisches und Kulturelles.
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von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 19:17 Uhr
Nix da @hox
ohne die Firmen wäre der Daud-Clan noch huete 'ne Bedo-Truppe, die Kamele klaut und was die glauben so relevant wie der berühmte Pekinger Reisssack.
Und die wilden, bösen, schwer bewaffneten Cläns im Jemen Ziegendiebe.
Aber bitte gerne doch,
gehen wir doch nach Kenia,
die riesigen Plantagen, die aus geraubten Land enstanden und noch immer entstehen, haben sich 'n paar Buschmänner mit Macheten angeeignetet und nicht etwa mächtige Konzerne, die "Ihr Land" von schwer bewaffneten Trupps schützen lassen und da dann zusätzlich halt mal so'n bisschen marodieren.

Die Kolonialmächte haben schon immer gelogen und geklaut,
ihre Fans finden das auch heute noch richtig,

so what???
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von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 20:17 Uhr
ja, ist klar, dali
An allem Elendüberall ist der Kolonialismus schuld. Deswegen ist Liberia, das nie Kolonie war, ja auch das wohlhabendste Land der Erde. Süd-Korea hingegen, das die schlimmsten Kolonialherren von allen, die Japaner, hatte, und danach 3 Jahre Materialschlachtfeld war, ist deswegen heute bettelarm. So wie Nord-Korea. Liegt alles am Kolonialismus. Oder am Weihnachstmann!
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von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 21:36 Uhr
Nun werde ich ja ganz bestimmt nicht mit @andrej
die Geschichte des Kolonialismus/Imperialismus durchkauen,
deshalb beschränke ich mich auf einen Hinweis:
noch heute geht ein großer Teil kriegerischer Auseinandersetzungen auf die Lineale, der Kolonialstaaten, die keinerlei Rücksicht auf Ethnien nahmen, zurück zu führen.
Da brauchen wir bis zu wirtschaftlichen Interessen gar nicht zu gehen.

Auch sollte sich andrej noch mal genau überlegen,
ob er unbedingt auf Korea und Liberia als Beispiele bestehen sollte,
das könnte nämlich heftig ins Auge gehen...
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von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 21:53 Uhr
Stimmt, dali,
denn in Korea gibt es ja auch so böse Konzerne.
Hyundai zum Beispiel. Aber Gott sei Dank nur im Süden. Der Norden ist Konzern-frei und glücklich. Da soll es auch viel weniger Übergewichtige geben, weil die Regierung da mehr auf die Ernährung achtet. Paradisisch....

Da fällt mir ein: Berlin war ja auch nie Kolonie. Welche Konzerne haben da alles platt...Ach, ich Dummerchen. An Berlins Misere sind ja Hitler/Stalin, Allianz/Siemens, Kohl/Diepgen schuld.

Bleibt eine Frage, dali: War Adenauer auch mal Kanzler von Liberia? Oder ist Diepgen da jetzt irgendwo Bürgermeister? Hatte Siemens da mal die Zentrale?
Comment
von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 22:02 Uhr
und noch eins, dali
Schauen Sie mal auf ne Karte von Nord-Amerika. Westlich der grossen Seen sehen Sie eine wie mit dem Lineal gezogene Grenze zw. zwei ehemaligen Kolonien des britischen Imperialismus. Preisfrage: Wieviele Kriege haben die USA und Kanada wg. dieser Lineal-Grenze in den letzten 150 Jahren gegeneinander geführt????
Comment
von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 22:32 Uhr
Nja @andrej
auch dieses Beispiel ist etwas unglücklich gewählt, zumal ich die "Gegend" etwas kenne,
aber mit den Bewohnern dort hat man das bis in frühe 20.Jh. relativ "befreidend" gelöst:

MAN HAT SIE AUSGEROTTET!!!
Comment
von andrej andrej ist gerade offline | 5.2.2010 22:49 Uhr
schon klar, dali,
wenn die frage nicht in den kram passt, auf ne andere, nicht-gestellte, antworten.
was an 'gegeneinander' ist eigentlich so schwer zu verstehen, zumal für einen germanisten, dali?



Comment
von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 23:55 Uhr
Ich weiß ja nicht, @andrej
aber so'n Bischof aus England,
meint ja auch,
dass das mit den Juden alles nicht so schlimm war,


oder habe ich da was missverstanden???
Comment
von dali dali ist gerade offline | 6.2.2010 0:41 Uhr
Ich glaube @hox
das mit dem Marxismus,
muss ich einem hox noch mal erklären.
Der hat nämlich weder was mit "Gutmenschentum" noch mit Schlechtmenschentum zu tun,
sondern beruht auf einer sehr alten chinesischen Bauernregel, mit folgendem Wortlaut:

"Der Stundent geht so lange zur Mensa, bis er bricht."
Nun,
was wollte uns der Dichter damit sagen?

Die gesellschaftlichen Prozesse wenigstens der letzten 6.000 Jahre lassen sich an einfachen Entwicklungen der Produktionsverhältnisse ablesen.
Die Ablösung der einen Gesellschaftsform durch die nächst höher entwickelte. geschieht zwangsläufig,
nicht immer, aber oft,
von gewalttätigen Umstürzen begleitet.

Dieses quasi "Naturgesetz" zu überwinden,
versuchte als erster Roosevelt implizit mit seinem "New Deal",
wurde aber erst von den Theoretikern der "Freiburger Schule" in den 40ern ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt schon in Deutschland ausformuliert:
der ORDO-Liberalismus, den man später
"Soziale Marktwirtschaft" nannte.
Er hat den POLITISCHEN Ansatz,
man könne die Entwicklung zu sozialrevolutionären Entwicklungen nur dann aufhalten, wohlmöglich gar verhindern,
wenn man die abhängig Beschäftigten in einem "gerechten" Verhältnis an den Zuwächsen der Produktivität teilhaben lässt.

Diese Theorie ist KEINE ökonomische, sondern eine politische.
Ihr Kernsatz heißt:

WIR WOLLEN DIE REVOLUTION VERHINDERN!

Dass damit auch die Linie zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten festgelegt ist, sei dabei nur ein Nebenaspekt,
der hier nicht weiter zu beachten sei,
außer für die, die ständig über die Vereinigung dieser Parteien faseln.
Aus umständen, die an anderen Stellen beleuchtet wurden,
sind diese Aspekte der Ordnungspolitik wesentlich in den letzten 20 Jahren in unserem Lande "unter die Räder" gekommen.
Warum mir PERSÖNLICH dies aber nicht passt und warum (nicht nur) ich dies verhindern will,

beschreibe ich in der

FORTSETZUNG...
Comment
von dali dali ist gerade offline | 6.2.2010 1:07 Uhr
FORTSETZUNG @hox (22:47)
Über Marxismus,
oder warum Raubtierkapitalismus "unbürgerlich" ist
und ein marxistisches Gesellschaftsverständnidnis Meursault und Barolo nicht ausschließen


Wie schon betont,
ist Marxismus KEINE Handlungsanweisung, wie etwa der Leninismus,
sondern einzig eine Analysemethode.
Dazu kommt,
dass Raubtierkapitalismus, gerade mit seiner US-amerikanischen Geschichte völlig umbürgerlich, um nicht zu sagen "proletarisch" ist,
denn,
das Wesen bürgerlichen handeln besteht darin,
auf einen Teil der aktuellen "Triebabfuhr" zu verzichten,
zugunsten, langfristiger, späterer.

Womit wir wieder bei der Sozialen Marktwirtschaft wären.
Sie postuliert,
wir verzichten auf einen Teil heute,
damit wir auch morgen noch die Genüsse uns erhalten können.

Das ist eigentlich alles.

Das Problem ist nur,
daass es in unserer Gesellschaft kleine Gierschlunde gibt,
die das Ganze gefährden,
imdem sie heute für ein kleines Klientel alles wollen.

DIE aber sind es,
die MEINE HAVANNA und EMINENE Meursault gefährden,
und da wede ich eben sauer.

Ich will,
dass die Beschäftigten genügend haben,
damit sie MIR nicht auf die Schnauze hauen.


womit wir wieder im Jemen wären:

da gibt es (inländische und ausländische) Freds, die wollen ALLES.

Wer aber alles und sofort will,
dem fliegt früher oder später der Laden um die Ohren,


oder uns...
Comment
von freidenker freidenker ist gerade offline | 6.2.2010 16:09 Uhr
@ dali
Recht gute Skizze zum Thema Revolution.

Ergänzen würde ich ledigkich insofern, als dass natürlich keine höherwertige Wirtschafts- und Gesellshaftsform kommt und eine andere ablöst, sondern dass lediglich eine Variante kommt, die technisch versierter ist.

Mit dem kaum industrialisierten und vormodernen Jemen hat das alles natürlich kaum etwas / nichts zu tun!!


Gruß


Comment
von dali dali ist gerade offline | 6.2.2010 18:04 Uhr
Doch @freidenker
genau in den enstehenden Asymetrien ist der Wurm drin.
Man sollte auch nicht dabei vergessen,
dass z.B. die Familie Ben Laden keineswegs saudischen, sondern jemenitischen Ursprungs ist.
Dazu die übliche Gemengelage korrupter Regierungen nebst feudaler Clanstrukturen,
und schon haben wir den schönsten Boden für radikale Ideologien, die dann obendrein noch dazu dienen, kriminelles Handeln zu rechtfertigen.
Was will der "fröhliche" Radikale mehr an Voraussetzungen...
Comment
von unbekannt | 6.2.2010 16:50 Uhr
@dali
Sie sehen mich leider nur sehr mäßig beeindruckt davon, wie Sie sich Ihre ganz persönliche ökonomische Weltsicht zurechtbiegen, damit der Gutmensch wieder in den Sportwagen passt.
Comment
von dali dali ist gerade offline | 6.2.2010 18:08 Uhr
Anstatt rum zu labern @hox
könnte er doch einfach schreiben,
was an dem, was ich schrieb,
zu widerlegen wäre...
Comment
von unbekannt | 6.2.2010 18:38 Uhr
@dali
Glauben Sie mir: Da hab ich aber dann deutlich viel Besseres zu tun, als Ihre öko-komische Villa Kunterbunt in Stand zu setzen. Na vielleicht, wenn ich später gerade nichts zu tun habe.
Comment
von unbekannt | 6.2.2010 18:47 Uhr
Am Rande @dali
Sie achten bei Ihren globalen Geschäften sicher immer auch peinlich drauf, dass nur Konzerne bei Ihnen berücksichtigt werden, die "Fair" Money Trading betreiben, stimmt`s?
Comment
von unbekannt | 5.2.2010 22:34 Uhr
Teile kriegerischer Auseinandersetzungen auf die Lineale zurückgeht @dali
Am Beispiel Afghanistan/Pakistan kann man ersehen, dass die Stämme, die dies und jenseits der (offiziellen) Grenzen leben, sich noch nie um jene geschert haben, die für die Ethnien dort faktisch bedeutungslos sind. War auch auf PHOENIX zu sehen: Zwischen Afghanistan und Pakistan besteht die größtenteils aus einem halben Meter tiefen Graben, weiter ist da nichts.
Comment
von beija_flor beija_flor ist gerade offline | 5.2.2010 21:03 Uhr
Die Ausbeutung
Vielleicht kann @ dali nur mal drei Unternehmen aufzählen, die den Jemen ausbeuten...nur für die armen Unwissenden.
Comment
von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 21:39 Uhr
@beija..
einfach mal bei wiki nachsehen...
Comment
von beija_flor beija_flor ist gerade offline | 6.2.2010 17:03 Uhr
@ dali
Äußerst schwache Retourkutsche für einen Besserwisser...
Comment
von dali dali ist gerade offline | 5.2.2010 21:45 Uhr
Naja @hox
wie das nun im Jemen aussieht mit der KaDeWe-mäßigen Versorgung, kann ich ja so nicht sagen,
aber gerade vor ein paar Tagen habe ich bei PHOENIX eine Mall in Kabul gesehen, von der ich ausgehe, dass sie durchaus von der Qualität des Angebotes her, mithalten könnte, selbst bei Frischfischangebot.
Allerdings,
bei Gelegenheit werde ich auch hox bei Gelegenheit noch mal die Unterschiede zwischen Raubtierkapitalismus und Sozialer MArktwirtschaft erklären.

Die scheint wirklich schwer zu verstehen sein...

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