[Kommentare: 4]

Afghanistan

Im Hexenkessel

Acht Jahre Krieg in Afghanistan und kaum Erfolge. Im Gegenteil: Die Taliban werden wieder stärker. Und bei den Soldaten der internationalen Truppen macht sich ein Gefühl von Sinnlosigkeit breit. Ein Besuch in der umkämpften Provinz Paktika.
Anzeige
Bild vergrößern
Ein afghanischer Polizist trägt einen verletzten Deutschen aus der Gefahrenzone beim UN-Gästehaus. - Foto: AFP
Die Taliban greifen am Vormittag an. Erst ist es nur ein Pfeifen, gefolgt von einer Explosion; nah, ganz nah. „Incoming“, schreit ein Soldat. Dann schlägt eine weitere Rakete auf das Flugfeld des amerikanischen Militärlagers Orgun-E in Afghanistan, nur wenige Kilometer von der pakistanischen Grenze entfernt. Dann noch eine. Ein Geschoss trifft das Dach der Kantine, Schrapnell- und Holzsplitter fliegen durch die Luft. Soldaten laufen aus ihren Baracken und in die Bunker, geduckt, die Hände zum Schutz über ihren Köpfen verschränkt. Offiziere brüllen Befehle – ein paar Minuten lang herrscht Chaos.

Ein Tag vor einigen Wochen, ein Tag, wie er sich seitdem x-mal wiederholt hat. Seit dem Sommer dieses Jahres haben die Angriffe der Taliban zugenommen. Sie erreichten einen neuen Höhepunkt am vergangenen Mittwoch mit einer Attacke gegen das Gästehaus der UN in Kabul, bei der acht Menschen ums Leben kamen. Kurz danach tötete ein Bombenanschlag 105 Menschen auf einem Markt im nordpakistanischen Peschawar.

Acht Jahre nach Beginn des Kriegs ist der Einsatz der internationalen Truppen ohne nennenswertes Ergebnis. Besonders angespannt ist die Lage in der afghanischen Provinz Paktika.

Master Sergeant James Erickson ist verärgert. Eigentlich wollte er an jenem Tag vor einigen Wochen frei nehmen. Erickson ist ein stämmiger Mann mit kurz geschorenem Haar und Sommersprossen im Gesicht. Ganz ruhig stellt er seinen Frühstückskaffee auf den Holztisch, zwängt sich in seine schusssichere Weste und setzt den Helm auf. „Ich lass mich von diesen Motherfuckers doch nicht in Panik versetzen“, sagt er und ruft dann seinen Soldaten zu, dass sie sich endlich in den Bunker verkriechen sollen. 15 US-amerikanische Soldaten, fünf rumänische und drei afghanische Übersetzer pressen sich in zehn Quadratmeter Sicherheit, umgeben von Betonwänden und Sandsäcken. Aus einem iPod dröhnt Lady Gaga, jemand erzählt schmutzige Witze; so lässt sich die Gefahr kurz ausblenden.

Die Artillerie der Amerikaner feuert auf die Stellungen der Taliban, die Wände des Bunkers erzittern. Zwei Stunden und sieben Raketeneinschläge später ist es wieder ruhig. Nur ein scharfer Wind bläst Staub und Sand in den Bunker.

Erickson ist Feldwebel einer Einheit von Bombenentschärfern im Feldlager Orgun-E, einer Festung aus Stacheldraht und Beton. Ein Nachschublager für Menschen und Material für die Front im Osten Afghanistans. Das Lager liegt in der Provinz Paktika, 170 Kilometer südöstlich von Kabul. Hier ist die Zeit nur mühsam vorangekommen. Die unwegsamen Berge sind das Operationsgebiet einer Allianz des Schreckens: Dort tummeln sich die Krieger von Mullah Omars Taliban, die Kämpfer aus Osama bin Ladens Terrornetzwerk Al Qaida: Araber, Tschetschenen, Usbeken und einige Afrikaner. Dazu kommen die Hisb-i-Islami-Kämpfer des Kriegsfürsten Gulbuddin Hekmatjar, der mit seinen Selbstmordattentätern Angst und Schrecken in afghanischen Städten verbreitet, sowie die Gefolgsleute des Siraj Haqqani, der Feinden zur Abschreckung auch mal die Köpfe abschneidet.

In diesem Hexenkessel kämpfen die Truppen der afghanischen Armee und Soldaten der Nato-Länder. Mehr als 21 000 zusätzliche Soldaten hat US-Präsident Barack Obama in die umkämpften Gebiete im Süden und Osten des Hindukusch geschickt. Es ist ein asymmetrischer Krieg, ein Schattenboxen ohne greifbaren Gegner – der aber immer mächtiger wird.

Die Taliban sind durch ihre aggressive Rekrutierungstaktik unter jungen Paschtunen zum größten Arbeitgeber in der Grenzregion zu Pakistan geworden. Sie tun das, was die afghanische Regierung nicht tut: Sie fällen Urteile nach islamischem Recht, schlichten Streitereien zwischen verfeindeten Clans.

Für Stephen Warren ist es der erste Kriegseinsatz, und den hat er sich ein bisschen anders vorgestellt. 15 Hubschrauberminuten von Camp Orgun-E entfernt sitzt er auf seinem Außenposten und blinzelt in die Dunkelheit, ein Nachtsichtgerät vor seine Augen geklemmt. 600 Meter unter ihm im Tal liegt das kleine Camp Tillman, der östlichste Posten der Amerikaner in Afghanistan und für zwölf Monate Stützpunkt von 80 US-Soldaten. Auf der anderen Seite der zackigen Berggipfel, nur zwei Kilometer von Warrens Posten entfernt, liegt die pakistanische Unruheprovinz Waziristan, das Rückzugsgebiet der Taliban und Drehscheibe des internationalen Terrorismus.

Es ist kalt hier oben, von Süden zieht ein Gewitter heran, und Stephen Warren schlingt sich seinen Poncho enger um seinen Körper. Seit zwei Tagen schon hockt er hier mit sechs Kameraden auf 2600 Metern Höhe und beobachtet die Bewegungen der Taliban. Eine feine Staubschicht liegt auf seinem Gesicht, und er hat dunkle Ringe unter den Augen. Warren, ein Fallschirmspringer vom 509. Infanterieregiment aus Fort Richardson in Alaska, sieht älter aus als seine 22 Jahre. Er ist nach Afghanistan gekommen, „um den Afghanen zu helfen und Taliban zu töten“. Der Gefreite ist vom Krieg enttäuscht. Statt Terroristen zu jagen, „schütteln wir Hände und verteilen Bonbons“. Er hat es satt, nett sein zu müssen, sagt er und zeigt auf die Silhouette einer Bergkette. Dort gibt jemand mit einer Lampe Lichtzeichen: an, aus, an, aus. Pause. Einige Kilometer weiter südlich blinkt es zurück. So geht das mehrere Stunden. „Wir wissen genau, dass dort die Taliban sitzen und Anschläge vorbereiten“, sagt Warren. „Nur dürfen wir nichts dagegen unternehmen, solange wir nicht hundertprozentig sicher sind, dass es sich um Feinde handelt. So ist die Vorschrift.“

Es beginnt zu regnen, Blitze zucken am Himmel, es donnert, und über Funk kommt die Nachricht, dass in Kandahar fünf Autobomben hochgegangen sind. 45 Menschen starben, Dutzende wurden verstümmelt. Höchste Alarmbereitschaft für Camp Tillman. Der Gefreite Warren lädt sein Sturmgewehr durch. Vor einigen Wochen hat er einen Feind getötet, erzählt er. Regen läuft ihm über das Gesicht. Da habe er sich zum ersten Mal nützlich gefühlt. Eine Gruppe Taliban griff mit Panzerfäusten, Mörsergranaten und Schnellfeuergewehren seine Patrouille an. „Ich habe einen Kerl zwei Mal in die Brust getroffen.“ Seither kämpft Warren nur noch gegen Kamelspinnen, Ratten, Mücken und Langeweile.

Jeder Tag ist gleich. Aufwachen mit den ersten Sonnenstrahlen, Wache schieben, Frühstück aus Tüten. Gewehr zerlegen, reinigen, wieder zusammenbauen. Kaffee trinken, Gewichte stemmen, Übungsschießen, Kopf ausschalten. Manche seiner Kameraden hatten noch nie eine feste Freundin, erleben aber schon ihren zweiten oder dritten Kriegseinsatz im Irak oder in Afghanistan. Halbe Kinder noch. Nachts Wachablösung alle zwei Stunden, zwischendurch spielen sie Risiko oder daddeln auf der Playstation. So vergehen die Tage. Morgen ist wie heute, wie gestern, wie immer. Welcher Tag ist heute? Die Soldaten wissen es nicht. Es spielt auch keine Rolle.

Auf einem Berg über der Straße, die von Orgun-E in das Örtchen Zerok führt, wuchtet sich Sergeant Dick Plank seinen Rucksack auf den Rücken. Die Soldaten nennen diese Straße „Ambush Alley“: Straße der Hinterhalte. Plank sieht aus wie ein Preisboxer. Von dem langen Aufstieg hat er rote Flecken im Gesicht, die Uniform ist von Schweiß und Regen durchtränkt. Seit Stunden treiben er und seine Einheit Talibanverbände vor sich her, marschieren durch endlose Latschenkiefern- und Blautannenwälder und über steile Bergkämme, mit 50, 60 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken: Munition, Granaten, Funkgeräte, Wasser und Essensrationen für drei Tage. Die Soldaten sind erschöpft.

Die Einheit von Sergeant Plank hat die schroffen Berge Nord-Paktikas erklommen, um einen Versorgungskonvoi, der zum Außenposten Camp Zerok fährt, zu schützen. Das Lager hat nach unzähligen Gefechten und Scharmützeln mit den Taliban kaum noch Munition, Brennstoff und Verpflegung. 65 US-Soldaten beziehen auf den umliegenden Gipfeln Position und laufen Patrouillen durch die Wälder. Unten im Tal warten 30 Lastwagen und Truppentransporter, die aussehen wie gepanzerte Möbelwagen. Am Himmel surren Aufklärungsdrohnen.

Die Taliban beobachten aus ihren Verstecken jeden Schritt der US-Soldaten, und die hören den Funkverkehr der Islamisten ab. Schon beim Aufstieg funken die Taliban, dass zwei Angriffsteams mit jeweils zehn Mann irgendwo in den Bergen positioniert sind, darunter Kämpfer aus Usbekistan. „Verdammt“, flucht Plank und steckt sich eine Zigarette an.

Stimme eins: „Salam Aleikum, Bruder. Hüte dich vor den Patrouillen, sonst töten dich die Amerikaner.“

Stimme zwei: „Danke Bruder, wir greifen nur den Konvoi an, sobald er weiterfährt.“

Drei Taliban, bewaffnet mit Panzerfäusten, laufen über die Straße und verschwinden im Wald. Kurz darauf kommt ein weißer Toyota angerast, hält an, ein Mann springt heraus und rennt einen Berghang hinauf. Angeführt werden die Gotteskrieger dieser Gegend von Mullah Said Sengin, einem etwa 45-jährigen Taliban-Kommandeur, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, alle Fremden aus seinem Reich zu vertreiben; egal ob Russen, Amerikaner oder die Soldaten von Noch-Präsident Hamid Karsai.

Stimme eins: „Ich sehe sie, Bruder. Ich kann sie beschießen. Soll ich sie angreifen?“

Stimme zwei: „Warte noch, bis du näher dran bist.“

Sergeant Plank geht hinter einem Baum in Stellung, blickt durch das Zielfernrohr seines Gewehrs und robbt an einen Felsvorsprung. Stille, nur der Wind zischt durch die Baumwipfel. Dann greifen die Taliban an, schießen mit Panzerfäusten und Mörsern auf einen gegenüberliegenden Hügel, wo eine andere Einheit US-Soldaten positioniert ist, keine 200 Meter von Sergeant Planks Stellung entfernt. Die Amerikaner auf dem Berg schießen zurück. 45 Minuten dauert das Gefecht, dann ist es wieder ruhig. Währenddessen liegen Planks Leute regungslos hinter Bäumen und beobachten die umliegenden Hänge.

Plötzlich sind Stimmen zu hören, sie sprechen Paschtu. Ganz in der Nähe knacken Zweige. „Psst“, macht Sergeant Plank, legt den Zeigefinger an die Lippen und lässt langsam den Finger über den Lauf seines Gewehrs fahren. Am Fuß des Hangs laufen einige Männer durchs Unterholz. Wie viele es sind, kann Plank nicht erkennen, aber er gibt den Befehl, ihnen den Weg abzuschneiden. Soldaten schwärmen aus, das Gewehr im Anschlag. Wenig später kreisen Apache-Kampfhubschrauber etwa 15 Meter über den Soldaten. Plank wirft sich zu Boden und wedelt mit einem roten Signaltuch, damit die Piloten nicht aus Versehen die eigenen Leute beschießen. Die Hubschrauber feuern mit ihren Bordkanonen in den Hang, wo sie den Gegner vermuten.

Dann beginnt es wieder zu regnen, die Apaches drehen ab, und die Taliban sind im Wald verschwunden. Neun Stunden später rumpelt der Konvoi im Schutz der Nacht unversehrt durch die Ambush Alley. Bombenentschärfer der US-Armee sprengen eine Mine, die in der Straße vergraben liegt. Die Taliban funken, dass einer ihrer Kommandeure schwer verletzt ist, und Sergeant Dick Plank legt sich erschöpft, nass und frierend auf seinen Poncho. Am nächsten Tag gehen erst die Essensrationen aus, dann das Wasser. Am Abend fährt der Konvoi ohne Zwischenfälle zurück ins sichere Camp Orgun-E. Feierabend. Dieses Mal ist alles gut gegangen. Doch die Schattenkrieger der Taliban haben Zeit – der nächste Konvoi kommt bestimmt.

(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 30.10.2009)
Sie interessieren sich für dieses Thema und wollen keinen Artikel im Tagesspiegel dazu verpassen? » Informieren | » Login

Aus anderen Ressorts

Manipulierter Fußball:

Da kommt noch mehr, wetten?
Manipulation beim Fußball ist wie Doping. Beides verdirbt die Idee des Spiels. Ob sich alle an die Regeln halten und am Ende die beste Leistung zum Sieg führt, kann der Zuschauer nicht mehr wissen. Wie viele Spieler wohl an diesem Wochenende verdächtigt werden, denen der Ball unglücklich über den Fuß rutscht?

Untersuchungsausschuss:

Spreedreieck-Affäre: Strieder rechnet mit Nachfolgern ab
Ex-Bausenator Strieder will beim Spreedreieck frühzeitig gewarnt haben. Nachbarn des Areals klagen erneut.

Kommentare [ 4 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von unbekannt | 31.10.2009 0:22 Uhr
Stimme drei: hahaha lol lol lol hahaha lol lol lol
Eine amüsante Kriegsreportage aus dem Fiktionsstudio.

Google Earth zeigt den Springbrunnen in meinem Garten, die steinere Sitzbank, und da ich es weiß, erkenne ich auch die drei Blumentöpfe mit den Küchenkräutern; und überm Bahndamm einige Meter von hier summen in manchen Nächten Hubschrauber mit Wärmebildkameras und Nachtsichtgeräten, um Spraydosen-Vandalen aufzuspüren, wahrscheinlich alles Wunderwaffen, diese hypersensorischen Apparate, die sich die Amerikaner nicht leisten können oder wollen, weil sie lieber der pakistanischen und der afghanischen Regierung Milliarden Dollar in den Rachen pumpen, damit die tapferen US-Sergeants hinter Taliban herhecheln können wie altersschwache Hunde.

Wenn man einen Krieg bzw. Kampf gegen Banden nicht gewinnen will, dann verliert man ihn. Vor allem auch deshalb, weil die vermeintlichen Freunde in der Regierung dort die größten Feinde sind. Denn ein Teil der Finanzhilfen, mit dem die Talib eliminiert werden sollen, fließt just den Talib zu, damit sie weiter aktiv bleiben. Ebenso geschieht es mit den Waffen. In den Basaren Peshavars wird damit gehandelt wie auf den Märkten Berlins mit Kartoffeln.

Man hätte den Krieg längst gewinnen, das Phänomen "Taliban" unter Kontrolle, und den zivilen Aufbau voran bringen können. Aber nicht mit Zynismus und Ignoranz, Arroganz und Unverstand, nicht mit Naivität und Leichtsinn. Man brach dorthin auf mit einem Kick-and-Rush-Grinsen in den Mundwinkeln wie einst ein biederer Kolonialist nach Afrika und dachte sich: Wenn die Tumbschädel erstmal begriffen haben, dass wir die Besseren sind, fressen sie uns aus den Händen und wienern unsere Stiefel. Tun sie auch, aber nicht nur das.
Comment
von gerhard gerhard ist gerade offline | 31.10.2009 13:31 Uhr
The Germans to the front?
"........In diesem Hexenkessel kämpfen die Truppen der afghanischen Armee und Soldaten der Nato-Länder. Mehr als 21 000 zusätzliche Soldaten hat US-Präsident Barack Obama in die umkämpften Gebiete im Süden und Osten des Hindukusch geschickt"

Na, wenn schon - Man nennt es heute nur Hexenkessel - Kriege haben meistens so ihre Kessel -und da war doch noch der berüchtigte Stalingradkessel. Obama sollte einmal in der Geschichte nachlesen - wie solche Kessel auch enden können.


Indirekt heißt es jetzt auch schon wieder:
The Germans to the front?
Dieser Ruf erschallte einst in China beim Boxeraufstand ( 1900 )

Dazu heißt es (Wikipedia) :
"Bei ihren Operationen ließen sich die alliierten Truppen brutale Ausschreitungen (Morde, Plünderungen, Vergewaltigungen) gegen die chinesische Bevölkerung zuschulden kommen."

Heute geht es bei den alliierten Truppen aber schon etwas geregelter zu- nur noch ein paar "kollaterale Bomben" hin und wieder - Die Kultur bei uns hat eben schon gewisse Fortschritte inzwischen getätigt.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 31.10.2009 13:44 Uhr
Hier der Link zu dem Brief des ...
... Diplomaten Matthew Hoh, der seinen Posten als Political Officer in the Foreign Service entnervt aufgegeben hat.

"[...] Jedoch habe ich im Verlauf der fünf Monate des Dienstes in Afghanistan sowohl im Regionalkommando Ost als auch Süd das Verständnis der und das Vertrauen in die Strategie der US-Präsenz in Afghanistan verloren. Ich habe Zweifel und Vorbehalte gegenüber der gegenwärtigen und der geplanten Strategie, aber mein Rücktritt basiert nicht darauf, wie wir diesen Krieg führen, sondern warum und mit welchem Ergebnis."

Klick! (PDF-Datei, 877 kB, schneller Server.)
Comment
von Lilien Lilien ist gerade offline | 31.10.2009 18:57 Uhr
Nun mal Herr ...Guttenberg
Als außenpolitisch erfahren sollen Sie ja gelten. Sie wollten das Verteidigungsministerium.

Ein Presseausschnitt aus dem Handelsblatt:
..."Die Bundesregierung habe die Nato zuvor gedrängt, sich in dem Untersuchungsbericht mit einer Beurteilung zurückzuhalten, berichtete der „Spiegel“. Am 15. Oktober hätten Vertreter der Bundesregierung dem Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Admiral James Stavridis, bei seinem Besuch in Berlin zu verstehen gegeben, dass eine deutliche Verurteilung Kleins durch die Nato in Deutschland zu juristischen Problemen führen könnte. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft derzeit die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Das Verteidigungsministerium wollte sich zu dem „Spiegel“-Bericht nicht äußern."

Ach ja, wenn Sie nicht können, schicken Sie doch Herrn Mißfelder nach vorn um diese Misere zu regeln.

..."Zum außenpolitischen Sprecher soll JU-Chef Philipp Mißfelder (CDU) aufrücken. Auf diese und weitere Personalen verständigte sich die Runde der Landesgruppenchefs. Offiziell bestätigt sollen die Personalvorschläge am 12. November von der Fraktion werden. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion verbreitert ihre Führung und richtet die wirtschafts- und finanzpolitischen Spitzenposten neu aus: Nach Informationen des Handelsblatts soll der CDU-Mittelstandspolitiker Michael Fuchs stellvertretender Unions-Fraktionschef werden. Dafür soll das Amt des für die Wirtschafts- und Finanzpolitik zuständigen stellvertretenden Fraktionschefs geteilt werden"

Ja, so einfach ist das im richtigen Leben. Frau Merkel geht nicht zum Parteitag der Jungen Union. Dafür kriegt der als Entschädigung einen Superposten. So hat sie wenigstens an dieser Baustelle für Ruhe gesorgt.

Wie ist das mit der beruflichen Qualifikation? Nee, brauchen wir nicht, denn wir haben ja bald private Jobcenter, die dann auch vermitteln können.

Kommentar hinzufügen Neue Community-Funktionen Richtlinien


Sie können noch Zeichen schreiben.
Kommentare werden nicht sofort angezeigt. Beachten Sie hierzu unsere Richtlinien.

Um diesen Beitrag absenden zu können, müssen Sie eingeloggt sein.

Benutzername  
Passwort  
     
Sie haben noch keinen eigenen Account? Dann bitte
Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername:
gewünschtes Passwort:
Wiederholung Passwort:
Email:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wie viel ist 4 + 1 = 


Anzeige
Weitere Themen

Bafögsätze sollen steigen Lesezeichen hinzufügen

Die Bundesregierung will zum 1. Oktober 2010 das BAföG erhöhen. mehr...

Entsorgungsfragen Lesezeichen hinzufügen

Von Reimar Paul, Göttingen
Umweltschützer befürchten, das Bundesamt für Strahlenschutz könnte seinen ... mehr...

Von Nord-Wasiristan bis Berlin Lesezeichen hinzufügen

Von Frank Jansen, Erfurt
Geheimdienste fürchten Anschläge im Zusammenhang mit der ... mehr...

Mehr Bafög – und 300 Euro für die Besten Lesezeichen hinzufügen

Die Bundesregierung will das Bafög erhöhen und besonders leistungsstarke ... mehr...

Mohammed al Baradei: Der Aufseher Lesezeichen hinzufügen

Von Andrea Nüsse
IAEA-Chef Mohammend al Baradei steht vor dem Ende seiner Amtszeit - klare Worte ... mehr...
Fotostrecken

Franz Müntefering (20 Bilder)

Die Feierlichkeiten zum 9. November (19 Bilder)

Das neue Bundeskabinett (16 Bilder)

Die letzten Wochen der DDR (23 Bilder)

Schwarz-gelbe Koalitionsverhandlungen (10 Bilder)

Oskar Lafontaines politisches Leben (18 Bilder)
Mauerfall 1989 - Foto: dpa
Lesen Sie hier persönliche Geschichten aus dem Wendejahr