Feleknas Uca ist Abgeordnete der Linkspartei im Europaparlament und war am Sonntag für einige Stunden im Gazastreifen. Im Interview mit dem Tagesspiegel schildert sie ihre Eindrücke aus dem Kriegsgebiet.
Sie waren mit sieben weiteren Europaabgeordneten letzten Sonntag während der offiziellen Feuerpause für zwei Stunden im Gazastreifen. Wie sind sie reingekommen?
Wir wurden vorab informiert, dass sich die israelische Seite mit allen Mitteln dagegen sträubt, dass wir die Grenze überqueren. Wir sind trotzdem von Kairo nach Rafah gefahren und haben dort gewartet. Kurz nach Beginn der Waffenruhe erschien plötzlich ein UN-Fahrzeug auf palästinensischer Seite und hat uns abgeholt.
Was haben Sie gesehen?
Wir sind direkt in die Stadt Rafah im Gazastreifen gefahren. John Ding, der Chef des UN-Flüchtlingshilfswerks Unwra, hat unseren Konvoi begleitet. Wir waren gerade dabei, ein total zerstörtes Wohnviertel anzusehen, da schlug in etwa 1000 Meter Entfernung eine Rakete ein. Das war noch während der Feuerpause. Über unseren Köpfen machten die ganze Zeit israelische Kampfjets Kontrollflüge. Wir haben dann die Jungenschule von Rafah besucht, wo die Vereinten Nationen 1250 Zivilisten untergebracht haben und betreuen, darunter 400 Kinder.
Wie ist die Lage der Menschen?
Es kommen kaum Hilfsgüter rein. Die Kinder waren alle barfuß, die Mütter waren vollkommen fertig, viele haben geweint. Mit einer Mutter habe ich gesprochen. Sie hat mir unter Tränen gesagt, sie habe in der letzten Woche zwei ihrer Kinder verloren. Die Infrastruktur ist total zerstört. Alles, was mit Geldern der EU aufgebaut worden ist, ist kaputt. Die Ärzte arbeiten rund um die Uhr und kommen bei den vielen Verletzten nicht mehr mit. Während wir in der Schule mit den Menschen sprachen, schlug eine zweite Rakete in unserer Nähe ein - wieder während der Feuerpause.
Wie haben Sie und die Menschen reagiert?
Mich hat die Reaktion der Kinder auf die Raketen sehr irritiert. Sie haben nur gelacht. Das zeigt mir, dass die Kinder durch die Bombardierungen auch seelisch sehr angeschlagen sind. Wir selbst waren in Panik und wollten sofort zurückfahren. Auf dem Rückweg kamen zwei Kampfjets direkt auf uns zu. Über unseren Köpfen wurden Leuchtraketen abgeschossen. Wir sind dann alle auf die ägyptische Seite gerannt. Kaum waren wir drüben angekommen, schlug direkt an der Grenze keine 250 Meter hinter uns eine dritte Rakete ein. Wir standen alle unter Schock.
Wer war mit in der Delegation?
Wie waren acht Abgeordnete des Europäischen Parlaments, vier aus der linken Fraktion, ein Sozialdemokrat, zwei Grüne, ein Liberaler sowie ein Senator aus Italien.
Feleknas Uca (32) stammt aus Celle in Niedersachsen und ist seit 1999 Abgeordnete der Linkspartei im Europaparlament. Das Gespräch führte Martin Gehlen.
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Wer mittels einer hochgerüsteten Armee permanent auf Zivilisten feuert, welche in einem riesigen "Freiluftgefängnis" eingesperrt sind, ist zu verurteilen und natürlich auch strafrechtlich zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Angriff auf Zivilisten in einem solchen bewaffneten Konflikt ist vermutlich auch nach dem deutschen Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) strafbar.
Mutmaßliche Kriegsverbrechen verjähren nicht.
Es ist völlig inakzeptabel und zugleich wider dem Grundgesetz, einen Staat, der permanent und schwerwiegend die Menschenrechte und insbesondere das Völkerrecht mißachtet, zu unterstützen.
Richtig ist, dass die Hamas nicht nur mit Raketenangriffen, sondern auch mit Charta nicht nur wahrscheinlich gegen den § 6 (1)1,2.3 gegen dieses Gesetz verstößt.
Dazu ist zu bemerken, dass die Bestimmungen dieses Gesetzes sich nicht wesentlich von der Genfer Konvention, der Haager Landkriegsordnung und der UN-Konvention gegen Völkermord unterscheiden.
Bleibt also nur der Schluss, dass die EU mit der Unterstützung der UNRWA gegen die eigenen Konventionen versteht.
Ansonsten ist der Bericht der "Abgeordneten" kaum zu trennen von den Demonstrationen die am letzten Wochenende von ihrer Parteizugunsten der Hamas abgehalten wurden und auf denen "Tod Israel" skandiert wurde. Eigentlich ein klarer Verstoß gegen das von Ihnen zitierte Gesetz und ein Fall für die Staatsanwaltschaft
Zur "Hamas":
Völkerrecht und UNO-Resolutionen, werden von Israel längst nicht mehr akzeptiert. Dabei war Israel am 11.Mai 1949 mit der UN-Resolution 273 als UNO-Mitgliedsstaat aufgenommen worden, nachdem es sich bereit erklärt hatte, andere UN-Resolutionen zu erfüllen, einschließlich der UN-Resolution 194 zum Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge zu ihren Heimatorten in Israel, von denen sie 1948 vertrieben worden sind. Die UN-Resolution 194 ist völkerrechtlich verbindlich.
Damit sollte ein historisches Unrecht wieder gutgemacht werden, denn die israelische Staatsgründung in Palästina war für die Palästinenser einer ethnischen Säuberung gleichgekommen.
Im April 2008 traf der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter in Damaskus den im syrischen Exil lebenden Hamas-Chef Khaled Meschal, mit folgendem Ergebnis. Demnach "bestehe kein Zweifel, daß die arabische Welt und die Hamas Israels Existenzrecht in den bis 1967 gültigen Grenzen akzeptieren würden" (Zitat der Tagesschau). Ferner hieß es, die Hamas würde ein paläst.-israelisches Friedensabkommen akzeptieren, vorausgesetzt, die Palästinenser würden dieses in einem Referendum annehmen.
Ein Friedensprozeß scheitert allerdings an dem folgenden Punkt:
http://www.heidelberger-friedensratschlag.eu/garbage/48/481003/5138515.jpg
Für eine friedliche Lösung fehlt der Lebensraum.
Bei Ihrer Argumentation bzgl. des § 6 (1)1,2.3 des VStGB (Völkermord an Israel) handelt es sich insofern um Nonsens. Tatsächlich trifft eher das Gegenteil zu.
Nach Angaben der Gesundheitsbehörde in Gaza wurden seit Beginn der israelischen Militäroffensive mindestens 930 Palästinenser getötet und weitere rund 4.300 verletzt (Quelle. stern.de vom 13.01.2009) die Mehrzahl davon sind Zivilisten.
Dass es sich bei dem Angriff auf Zivilisten des Gaza-Streifens, wie auch auf Einrichtugngen der UN in Gaza, um mutmassliche Kriegsverbrechen Israels handelt, ist offensichtlich.
Falsch! Es ist eine Resolution der Vollversammlung und damit nicht bindend. Israel hat sie nicht voll anerkannt bzw die Anerkennung an Bedingungen gekoppelt, die bis heute nicht erfüllt worden sind.
"denn die israelische Staatsgründung in Palästina war für die Palästinenser einer ethnischen Säuberung gleichgekommen."
Falsch! Die Juden wohnten und lebten schon vor '45 dort. Das Land wurde in etwa nach Einwohnerverhältnisse aufgeteilt. Und den Krieg von 1948 hatten die Palästinenser selber begonnen. Und verloren.
Die Jimmy Carter Nummer wird langsam zu einem running gag. Bringen Sie bitte eine Erkklärung der Hamas, in der sie das Existenzrecht Israel vorbehaltos anerkennt und nicht die Presse-Erklärung eines Ex-Präsidenten. Also...
Rechtsgrundlage ist die UN-Resolution 273 vom 11.Mai 1949. Die damalige Regierung Israels hat zugestimmt und ist daraufhin in die Vereinten Nationen aufgenommen worden. Zu diesem Themenbereich ist übrigens regelmäßig verhandelt worden. Die UN-Resolution 194 ist völkerrechtlich verbindlich.
Die palästinensische Bevölkerung ist 1948 vertrieben worden. Diese Flüchtlingen hatten keinen Krieg geführt. Sie sind Opfer. Allerdings Opfer mit Rechten, wie von mir zuvor beschrieben.
Das ist so falsch. Denn dann wäre Israel nicht in der UNO, weil die Resolution 194 nicht umgesetzt worden ist.
"Rückkehrrechtes der palästinensischen Flüchtlinge zu ihren Heimatorten in Israel, von denen sie 1948 vertrieben worden sind."
Den Krieg von 1948 hatten die Palästinenser begonnen. Wieso sollte Israel diese Leute also so einfach wieder ins Land lassen.
"Rechtsgrundlage ist die UN-Resolution 273 vom 11.Mai 1949."
Rechtsgrundlage für den Beitritt Israels zur UNO. Richtig. Aber damit geht nicht die Anerkennung von 181 und 194 einher. 181 ist von Israel anerkannt worden. Aber: 181 ist nicht von Arabern anerkannt worden. Was wollen Sie also hier eigentlich sagen? Oder wollen Sie nur von Israel erwarten, was die anderen nicht liefern?
"Die UN-Resolution 194 ist völkerrechtlich verbindlich."
Resolutionen der Vollversammlung sind ausdrücklich völkerrechtlich nicht bindend. Das sollten Sie eigentlich wissen, wenn Sie sich zu diesem Thema äußern.
"Die palästinensische Bevölkerung ist 1948 vertrieben worden. Diese Flüchtlingen hatten keinen Krieg geführt."
Darf ich mal lachen. Die Palästinenser haben mit mehreren arabischen Staaten 1948 Krieg gegen Israel geführt. Das ist nun wirklich unumstritten Fakt.
"Sie sind Opfer."
Nein, sie sind Täter. Sie sind Täter, so wie die Deutschen, auch die unschuldigen Zivilisten, 1939 Täter waren, als ihre Regierung den II.Weltkrieg vom Zaun brach und dafür 1945 alle mit dem Verlust der Ostgebiete bestraft wurden.
Im übrigen: Wie oft sollen diese ollen Kamellen noch aufgetischt werden? Das ganze ist schlappe 60 Jahre her. Nicht mal Leute wie Abbas reden noch in diesen (Blut und) Boden Kategorien.
Den Menschen in aller Welt sind die tatsächlichen Fakten bekannt.
Daran besteht keinerlei Zweifel, denn Israel hat gem. der UN-Resolution 273 vom 11.Mai 1949 im Zusammenhang mit seiner Aufnahme in die Vereinten Nationen entsprechende völkerrechtlich verbindliche Erklärungen abgegeben. Ohne diese Zustimmung wäre Israel nicht aufgenommen worden.
Und vielen Dank, daß Sie darauf hingewiesen haben, daß die palästinensische Zivilbevölkerung 1948 Opfer von Vertreibungen und ethnischen Säuberungen durch Israel geworden sind.
Diese Flüchtlingen hatten natürlich keinen Krieg geführt.
Dazu ein Wort von David Ben Gurion, späterer Staatschef Israels, er sagte 1937:
"Das Land ist in unseren Augen nicht das Land seiner jetzigen Bewohner....Wenn man sagt, daß Eretz Israel das Land zweier Nationen sei, so verfälscht man die zionistische Wahrheit doppelt...Palästina muß und soll nicht die Fragen beider Völker lösen, sondern nur die Frage eines Volkes, des jüdischen Volkes in der Welt."
http://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations_General_Assembly_Resolution_194
Zur Erweiterung Ihrer Kenntnisse empfiehlt sich auch diese Lektüre:
http://en.wikipedia.org/wiki/Jewish_exodus_from_Arab_lands
Ihre Argumentation; "Für eine friedliche Lösung fehlt der Lebensraum", kommt mir irgendwie bekannt vor.
Ihre Definition von "Völkermord" ist ebenso absurd, wie der "Friedensratschlag" obskur ist, den Sie als Quelle angeben. Sie sollten zumindest bedenken auf welche Personen und auf welches Gebiet sich die von Ihnen so geschätzte Resolution bezieht. Da ist weder von einem palästinensischen Staat, noch von Palästinensern die Rede.
Der Ex- US Präsident kann natürlich unverbindlich plaudern mit wem er will, sollte dies aber nicht an die große Glocke hängen. Die Hamas steht nicht nur in den USA auf der Liste der Terrororganisationen, sondern auch bei der EU. Haben Sie irgendwelche Informationen, dass die Hamas den Aufruf zum Völkermord an den israelischen Juden (nach Ansicht der Hamas, Affen und Schweine) aus ihrer Charta gestrichen haben?
(Außerdem ist zu bezweifeln, dass die UN tatsächlich ein Interesse daran hat, dass die ständig anwachsende Anzahl von langjährig sesshaften "Flüchtlingen" wirklich irgendwohin "zurückkehrt". Das würde nämlich die Auflösung eines höchst einträglichen Geschäftes, der UNRWA, das zumeist von arabischen Staaten betrieben wird, bedeuten.)
Gut - wie gross war der Anteil der jüdischen Bevölkerung im Jahr 1917, dem Zeitpunkt der ersten Balfour-Erklärung?
Wieviel des Prozent des Grundbesitzes gehörte Juden?
Das war wohl auch der Sinn der Aktion, den EU und UN Leuten zeigen, das solche Besuche nicht gewollt sind.
Mal sehen ob es Proteste der EU über diesen Angriff gibt.
ich verstehe aber nicht, warum dieser Titel ("Die Kinder lachen über die Raketen")? Warum nicht "Wir selbst waren in Panik und wollten sofort zurückfahren" oder "Wir standen alle unter Schock"?
Schade um jeden Europasteuergroschen für diesen Versuch die Israelis wieder eine Schuld zuweisen zu wollen.
Wenn das für Sie schon Eindeutigkeit ist, dann ahne ich schon wie Ihr Weltbild gestrickt ist. Bitte verraten Sie mir keine Details!
Und Sie können vielleicht auch erklären, inwiefern Sozialdemokraten, Liberale und Grüne zu einer "kommunistischen Fraktion" gehören?
Und wenn Sie schon dabei sind:
Erklären Sie bitte, warum Israel - laut einem Tagesschau-Bericht - entgegen dem Völkerrecht im dichtbesiedelten Gaza Phosphorbomben einsetzt, die bei Menschen allerschlimmste Verbrennungen hervorrufen?
Und warum der UN Menschenrechtsrat eine sofortige Waffenruhe verlangt hat, einen Rückzug Israels ebenso wie ein Ende des Raketenbeschusses durch die Hamas verlangt?
Und warum der UN Sonderbeauftragte, der amerikanische Professor Richard Falk, Israels Vorgehen als kollektive Bestrafung eines ganzen Volks, als massiven Verstoß gegen das Völkerrecht und des "Verbrechens gegen die Menschlichkeit" bezeichnet?
Die überlegene Macht könnte die Verhältnismäßigkeit der Mittel wahren, weniger brutal vorgehen u die Forderungen des Sicherheitsrates befolgen.
Viel logischer scheint mir da ein Gefühl des Entsetzens und der Wut über die Unverfrorenheit Israels, über die geschilderten entsetzlichen Ausmaße menschlichen Leids und die systematische Zerstörung der mit unseren (EU-)Steuermitteln geschaffenen Infrastruktur durch den Aggressor.
Bei mir hat Israel mit dieser Barbarei jegliche Reputation verloren!
Doch die arabischen Staaten haben kein Interesse daran, sie zu unterstützen, Schulen und öffentliche Infrastruktur aufzubauen, die öffentliche Ordnung zu gewährleisten und eine eigene Wirtschaft zu etablieren.
Die arabische Welt benutzt das "Leid" der Palästinenser, um die antijüdische Propaganda im eigenen Land zu befeuern, und die Bevölkerung gegen Israel, die USA und die gesamte freie Welt aufzuhetzen.
Hat man jemals etwas von substanzieller arabischer Entwicklungshilfe gehört? Nein. Stattdessen freut sich Hamas und Konsorten auf reichlich fließende EU und UNO Gelder mit gewohnt laxer Vergabekontrolle.
Solange die Araber und Perser im Nahen Osten kein Interesse an einer dauerhaften Lösung (ausgenommen die Lösung Israel von der Landkarte zu tilgen) haben, gibt es keine Perspektive für die "Palästinenser".
Die Palästinenser leiden nicht unter dem Staat Israel, sondern unter dessen bloßer Existenz, die ihnen ein solcher Dorn im Auge ist.
Statt auf Gewalt und Besetzung, hätten Israelis auf wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Palästina setzen können. Pal. hat seit 15 Jahren Israel anerkannt.
Von einem gemeinsamen Ausbau der Infrastruktur, statt hass-erzeugender Zerstörung,hätten ALLE etwas .
Gegen kooperative Nachbarn entwickelt man keinen Hass. Und satte, zufriedene Palis gehen Hamas nicht auf den Leim. Es gibt doch keinen Grund, einen Wohlstandspartner ins Meer zu treiben.
Das ist unzutreffend.
Es wurden in Nahost weitaus mehr Palästinenser von Arabern (und anderen Palästinensern) umgebracht, als durch israelische Militäraktionen umgekommen sind.
In Jordanien (und später auch im Libanon) kam es zu großen arabischen Massakern an Zehntausenden Palästinensern, nachdem die PLO versucht hatte, sich dort gewaltsam an die Macht zu putschen.
Im Libanon kämpften die diversen palästinensischen Gruppierungen (im von ihnen selbst losgetretenen libanesisachen Bürgerkrieg) in allen möglichen wechselnden Bündniskonstellationen, mit und gegen alle möglichen arabisch-libanesischen Fraktionen, wobei ebenfalls zigtausende Palästinenser umkamen.
Hinzu kam dann noch der jahrelange (bis Heute schwelende) "Lagerkrieg" innerhalb der palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon, zwischen der Fatah und anderen palästinensischen Terrorgruppen, der ebenfalls weit über tausend Tote forderte.
Hunderte Palästinenser kamen vor zwei Jahren im Libanon um, als die libanesische Armee ein großes palästinensisches Flüchtlingslager dem Erdboden gleichmachte, im Kampf gegen islamistische Extremisten.
In den letzten Jahren tobten immer wieder schwere Kämpfe zwischen Fatah und Hamas im Gazastreifen, die ebenfalls viele Hundert Tote forderten.
Stets waren ein Großteil der Opfer unschuldige Frauen und Kinder.
Niemand ist deswegen in der arabischen Welt oder in Europa empört auf die Straße gegangen, um gegen diese massenmörderische Gewalt zu demonstrieren.
Keine UN hat sich weiter dafür interessiert, keine Medien berichteten groß darüber.
Es waren ja nur Araber, die massenhaft andere Araber abschlachteten...
> Die Verantwortung für die sogenannten Palästinenser (die es
> ja historisch gar nicht gibt) liegt eindeutig bei den
> arabischen Staaten.
Warum? Die Verantwortung liegt bei der Besatzungsmacht Israel, bis die Palästinenser einen eigenen, unabhängigen Staat haben oder gleichberechtigt in israel leben können.
> Doch die arabischen Staaten haben kein Interesse daran, sie
> zu unterstützen, Schulen und öffentliche Infrastruktur
> aufzubauen, die öffentliche Ordnung zu gewährleisten und eine
> eigene Wirtschaft zu etablieren.
Die arabische Welt benutzt das "Leid" der Palästinenser, um die antijüdische Propaganda im eigenen Land zu befeuern, und die Bevölkerung gegen Israel, die USA und die gesamte freie Welt aufzuhetzen.
> Hat man jemals etwas von substanzieller arabischer
> Entwicklungshilfe gehört? Nein.
Nur weil Sie nix wissen heisst es nicht, das es sowas nicht gebt.
Die UAE haben gerade ein größeres Soforthilfepacket verabschiedet, es gibt viele Hilfsorganisationen wie den Roten Halbmond dort, es werden Verletzte mit Sanitätsflugzeugen ausgeflogen, sofern Israel und Ägypten dies zulassen...
Bevor Sie hier ihre platten Parolen verbreiten sollten Sie sich etwas mit der Situation beschäftigen.
> Stattdessen freut sich Hamas und Konsorten auf reichlich
> fließende EU und UNO Gelder
und die Israelische Armee zerstört Caritas-Einrichtungen und EU-Millionenprojekte wie den neu gebauten Flughafen
"Der Flughafen wurde am 14. Dezember 1998 in Anwesenheit von Bill Clinton offiziell eröffnet... Gebaut wurde er mit Geldern aus Deutschland, Spanien, Saudi-Arabien, Ägypten und Japan. Sein ursprünglicher Name war Gaza International Airport (GIA)."
Wann? Umfang? Inhalt?
"es gibt viele Hilfsorganisationen wie den Roten Halbmond dort"
Welche gibt es denn noch, außer den Roten Halbmond. Und dessen Hilfe können Sie schlecht mitrechnen, weil es keine Aufbauhilfe ist.
"es werden Verletzte mit Sanitätsflugzeugen ausgeflogen"
Noch einmal: Entwicklungshilfe! Aufbauhilfe! Da kenne ich auch keine arabische Initiative. Allenfalls de persische. Und über deren Charakter müssen wir hier nicht lange diskutieren.
Es ist völlig richtig: Es gibt keine substanzielle Aufbauhilfe für die Plästinenser seitens der Araber.
Alternativ verweise ich auf www.google.com und Nachrichtenquellen aus der Region.
>> "Die UAE haben gerade ein größeres Soforthilfepacket
>> verabschiedet"
> Wann? Umfang? Inhalt?
Heute, 1,2 Mill. Euro, Cash
> "es gibt viele Hilfsorganisationen wie den Roten Halbmond
> dort"
> Welche gibt es denn noch, außer den Roten Halbmond. Und
> dessen Hilfe können Sie schlecht mitrechnen, weil es keine
> Aufbauhilfe ist.
z.B. den Al Quds Fond, diverse arabische Stiftungen ...
Und der Rote Halbmond macht selbstverständlich Aufbauhilfe, ebenso das Rote Kreuz und die Caritas (die ja auch vor paar Tagen von Israel angegriffen wurde).
> "es werden Verletzte mit Sanitätsflugzeugen ausgeflogen"
> Noch einmal: Entwicklungshilfe! Aufbauhilfe! Da kenne ich
> auch keine arabische Initiative.
Das glaube ich. ;->
"... He said that from 1994 to 2008, UAE had provided around US$ 4.2 billion in economic and social aid to Palestine, including 300 million pledged during the donors conference in Paris. The UAE has already paid US$50 million of the pledged amount. Gargash also referred to Israel's negative role in undermining Palestinian security. – Emirates News Agency, WAM "
Oder
http://www.mofa.gov.sa/Detail.asp?InSectionID=3992&InNewsItemID=34652
Oder:
http://en.wikipedia.org/wiki/Yasser_Arafat_International_Airport
> Allenfalls de persische.
> Und über deren Charakter müssen wir hier nicht lange
> diskutieren.
Warum?
> Es ist völlig richtig: Es gibt keine substanzielle
> Aufbauhilfe für die Plästinenser seitens der Araber.
Glücklicherweise (für die Palaestinenser) völlig falsch.
Heute, 1,2 Mill. Euro, Cash "
Das sind ja wahre Unsummen. Vor allem wenn man berücksichtigt, was die UAE mit Öl einnehmen. Und wenn ich Sie richtig verstehe, wurde das Geld nach Gaza geschickt. Mit einem Geldboten. - Sie haben Humor. Das muss ich Ihnen lassen.
".B. den Al Quds Fond, diverse arabische Stiftungen ..."
Das sind jetzt ja wirklich gewichtige Informationen. Vielleicht schaffen Sie es ja doch noch, einen vernünftigen Nachweis zu führen statt auf Google zu verweisen. Ein Überblick über die Herkunft und die Verteilung der Gelder würde schon genügen.
Und noch einmal: Rotes Kreuz und Roter Halbmond sind nicht für Aufbau- und Entwicklungshilfe zuständig.
David Ben-Gurion, 1937.
Man stelle sich vor, Abgeordnete des britischen Parlaments wären 1944 nach Hamburg gefahren... Sie hätten auch über Elend und Zerstörung berichten können... doch man darf die Ursache nicht vergessen!
Hier und heute hat es die palästinensische Bevölkerung einzig und allein ihrer Führung zu verdanken (Hanija spricht ja vom Sieg über Israel...), dass sie Leid, Elend und Zerstörung erleben muss.
Da hilft es auch nichts, wenn man ständig darum bemüht ist Zitate oder Geschehnisse aus den letzten Jahrzehnten zu zitieren oder zu schildern.
Der Waffenstillstand wurde von der Hamas gebrochen!!!
Und wer weiss, wessen Raketen wann, wie und wo, während der mittäglichen Waffenruhe von wem abgeschossen wurden?
Dafür gibt es keine Begründung.
Ohne die Hamas-Raketen zu rechtfertigen oder gut zu heißen gilt es festzustellen, dass diese in den letzten Jahren weniger Frauen und Kinder getötet haben als die Israelis in nur 2 Wochen.
Mir ist es unverständlich warum weiterhin in solche vom Krieg bedrohte Regionen Waffen liefert. Hier geht es nur um Profit mit dem Leben von unschuldigen Menschen.
Es geht den Israelis nur darum einen Streifen Land zu beherrschen und einigen geht es auch noch darum diesen Landstreifen zu besetzen und wiederrechtlich anzueignen.
Israel läd unendliche Schuld auf sich.-
"Israel wird für die Beschleunigung des freiwilligen Transfers der Araber aus Judäa und Samaria sorgen, indem es die dortigen Universitäten und Hochschulen schließt, die Förderung der Industrie einstellt und für Arbeitsuchende die Arbeitsplätze in Israel sperrt."
Parteitagsprogramm der Partei der Nationalen Einheit, 2003. Oder hier:
"Es wird notwenig sein, für die palästinensische Bevölkerung der Gebiete einen Ort außerhalb des Staatsgebietes Israels (vielleicht östlich des Jordans) zu finden, wo sie sich neu ansiedeln können."
Tagung des Interdisciplinary Center, 2001.
Heute leben viele Araber und Muslime in Israel, und das sehr gut. Besser und vor allem freier als in den meisten Nachbarstaaten. Ich sage nicht, es gebe keine Diskriminierung, diese ist jedoch nichts im Vergleich zu der Diskrinimierung, die Juden in der arabischen Welt erfahren.
In Israel können Muslime ihre Religion frei Leben, am politischen Leben partizipieren, es gibt muslimische Parteien, die haben die gleichen Rechte und Pflichten wie jeder jüdische Bürger.
Aufrufe wie "Tod allen XXX" etc. gibt es in Israel nicht (im Gegensatz zur arabischen und persischen Judenhetze.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Flare_(T%C3%A4uschk%C3%B6rper)
Oder auch Flares.
Die sind dazu da hitzesuchende Raketen zu täuschen. Das machen die Piloten, damit sie nicht abgeschossen werden. Keine Ahnung wofür die israelischen Piloten den Konvoi gehalten haben, aber sie waren offenbar vorsichtig und haben erstmal Täuschkörper abgeworfen.
Man sollte vom Krieg schon Ahnung haben. Auch und gerade als Pazifist. Denn was man gut kennt kann man besser bekämpfen (klingt zwar sehr militärisch, ist aber so).
Damit helfen Sie nur gegen Stinger und alte Strelas ...
Dort wird übrigends roter Phosphor und nicht weisser Phosphor verwendet. Weiterhin sieht derEinsatz von Flares anders aus, da diese von Artillerie eingesetzt wird, weder Flugzeug noch Hubschrauber auf den Photos zu erkennen sind, nicht in der Luft zerbrechen und nicht so "herunterregen" wie man es auf einigen Photos erkennen kann.
Siehe Focus zum Angriff auf das UN-HQ:
"Bei dem israelischen Beschuss waren drei UNRWA-Mitarbeiter verletzt worden. Ein Teil des Hauptquartiers ging in Flammen auf. Nach Angaben eines weiteren Mitarbeiters verbrannten auch Hunderte Tonnen Hilfsgüter. Die israelische Armee setzte laut UNRWA-Sprecher bei dem Angriff Phosphor-Bomben ein, die schwere Verbrennungen verursachen. "