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Gaza

Abbas: Israelische Angriffe sind "schlimmer als Holocaust"

Die Gewalt im Gazastreifen nimmt kein Ende: Zahlreiche Palästinenser fallen den israelischen Angriffen zum Opfer, die Armee rückt mit Bodentruppen und Panzern in den Norden vor. Palästinenserpräsident Abbas hofft auf die Hilfe der Vereinten Nationen.
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Die Gewalt in der Region nimmt kein Ende. - AFP
Gaza/Tel Aviv/Ramallah -  Erneut sind am Samstag bei neuen israelischen Boden- und Luftangriffen im Norden des Gazastreifens zahlreiche Palästinenser getötet worden. Unter den 32 Todesopfern waren nach Angaben der von der radikal-islamischen Hamas kontrollierten Behörden mindestens drei Kinder. Die Hamas und die radikale Organisation Islamischer Dschihad beklagten den Tod mehrerer Mitglieder. 100 Menschen wurden verletzt.

Wie Augenzeugen berichteten, waren israelische Panzer noch vor Sonnenaufgang bis in die Stadt Dschabalia vorgedrungen. Dort kam es zu Kämpfen mit militanten Palästinensern. Auch wurden wiederholt Luftangriffe geflogen. Damit reagierte das Militär am vierten Tag in Folge auf den fortwährenden Beschuss israelischer Grenzorte mit selbst gebauten Raketen und Mörsergranaten aus dem Gazastreifen. Bei Raketenangriffen wurden am Samstag zwei israelische Kinder und eine Frau verletzt. Am Mittwoch starb ein Israeli, nachdem eine palästinensische Rakete in seiner Nähe einschlug.

Abbas will UN-Sicherheitsrat einschalten

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte die Militärangriffe scharf. "Was wirklich in Gaza geschieht, ist mehr als ein Holocaust", sagte er in Ramallah bei einem Treffen der Organisation zur Befreiung Palästinas (PLO). Nach Angaben seines Sprechers will Abbas die Arabische Liga sowie den UN-Sicherheitsrat einschalten, um Israel zu einer Einstellung der Gewalt zu bewegen.

Der stellvertretende israelische Verteidigungsminister Matan Vilnai sagte am Samstag erneut im Armeeradio, dass eine Großoffensive im Gazastreifen unvermeidbar sei, falls das Raketenfeuer auf Israel nicht aufhöre.

EU-Chefdiplomat Javier Solana besucht vom Sonntag an erneut Israel und die Palästinensergebiete, um die Lage in Gesprächen mit beiden Seiten zu erörtern. Am Montag wird auch US-Außenministerin Condoleezza Rice in der Region erwartet. (ut/dpa)
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Kommentare [ 45 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 1.3.2008 12:54 Uhr
Der Nahost-Konflikt ...
... ist eine Gelddruckmaschine für alle Waffenproduzenten. Da kann auf Kinder keine Rücksicht genommen werden.
Comment
von ja ja ist gerade offline | 1.3.2008 13:15 Uhr
Der "Ewige Krieg",
den man leider fast nur noch als alltägliche Randerscheinung aus den Nachrichten "mitbekommt".
Hier traut sich niemand zu sagen:
"Hört auf mit diesem sinnlosen Blutvergießen".
Ob Israelis oder Palästinenser, beide Völker stehen sich unversöhnlich und unverzeihlich gegenüber.
Das Schlimme daran ist, "alle Welt" schaut zu, doch es handelt niemand im Sinne einer langfristigen Beilegung (auch) dieses Konfliktes.
Ich weiss nur, man muß sich nicht unbedingt lieben.
Aber es reicht, sich gegenseitig zu respektieren, auch in der Verantwortung für Leib und Leben des Anderen.
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von fritz fritz ist gerade offline | 1.3.2008 13:19 Uhr
Denn das Unheil schreitet schnell.....
Inzwischen sind es schon 32 Tote, darunter 5 Zivilisten und 5 Kinder. Seit Mittwoch hat sich damit die Opferzahl auf 58 Tote erhöht.
Das ist unverhältnismäßig und um so sinnloser, als dadurch keine Reduzierung der Gewalt erreicht wird.
Den militanten Palästinensern macht es nichts aus, zu sterben. Gestern hat einer der Führer voll Stolz erklärt, dass schon 10 Mitglieder seiner Familie zu "Märtyrern" wurden.
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von michaelm michaelm ist gerade offline | 1.3.2008 15:01 Uhr
Terror durch Terror bekämpfen?
Bis 2005 gab es israelische Militärpräsenz im Gaza, Scharon setzte den Rückzug durch. Dazu wurde im Streifen eine 2,5 km breite Zone eingerichtet, aus der die palästinensische Bevölkerung vertrieben wurde.
Im Juno 2007 übernahm die Hamas die Kontrolle im Gaza.
Bis heute werden Raketen aus Gaza auf Israel abgefeuert, gibt es Einsätze+Raketenangriffe des israelischen Militärs im Gaza. Dabei werden meistens mehr Zivilisten umgebracht, als Kämpfer der Hamas, häufig sogar Kinder. Umgekehrt nimmt die Hamas keinerlei Rücksicht auf Zivilisten, weder im Gaza selbst und schon gar nicht in Israel.
Im September 2007 erklärte Israel den Gazastreifen zum feindlichen Gebiet und sorgte in der Folge für eine Blockade, mit katastrophalen Folgen für die Zivilbevölkerung.
Nun plant Israel wieder im Gaza einzumarschieren. Wozu?
Um nach 3 Jahren + Tausenden Toten/Verletzten auf beiden Seiten wieder den Rückzug anzutreten?
Glaubt man denn in Israelwirklich, daß man Terror durch Terror beenden kann?
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von maxim maxim ist gerade offline | 1.3.2008 16:53 Uhr
die Hamas
Die Hamas und weitere dieser palästinensischen "Helden" sollten dafür sorgen, daß unschuldige Zivilisten von den militärisch agierenden "Aktivisten" in einen sicheren Abstand gebracht werden. Das Gegenteil passiert: die Kämpfer agieren mitten in oder aus Wohnblocks heraus.. neben Raketen-Abschußstellen spielen evt. kinder..

DAS ist der Grund, warum auf palästinensischer Seite eine ungleich höhere Opferzahl zu beklagen ist. Die kleinste israelische Aktion bringt (aus obigen Gründen) Opfer mit sich.

Die Opfer sind von den radikalen Palästinensern gewollt. Diese "Selbst-Aufopferung" ist übrigens ein radikal-islamistisches Konzept.

In Israel jedenfalls werden Leute, die nichts mit der Sache zu tun haben, aus der Schußlinie gebracht. Scheint die Hamas nicht für nötig zu halten.

Israel chai.

Comment
von stratto stratto ist gerade offline | 1.3.2008 17:27 Uhr
Willkür und Rekrutierung...
Die UNO, geblockt vom Partner USA, wird wohl wieder zuschauen, wie im Gazastreifen eingeferchte Menschen weiterhin durch den Beschuss der IDF getötet werden. Die tragische Menschenverachtung, die als Momentum diesen Irrsinn vorantreibt, hat der stellvertretende israelische Verteidigungminister auf deutluich gemacht, als er den Palästinensern einen 'Holocaust' androhte (wohlgemerkt, nicht nur den Militanten). Da konnte die Regierungs-Pressestelle nur noch rettende Nebelkerzen hinherwerden. Diese blinde und zynische Gewalt der IDF mit den ewigen Kollateralschäden ist das optimale Rekrutierungsprogramm für die Hamas.
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von titanic titanic ist gerade offline | 2.3.2008 16:30 Uhr
Es kommt noch schlimmer
Gerade wird gemeldet, dass der israelische Verteidigungsminister beim Obersten Gerichtshof Israels angefragt hat, ob der Armee künftig gestattet ist, in jedem Fall auf die Abschussquelle von Kassam-Raketen feuern zu dürfen.
Diese palästinensischen Raketen, die in den letzten Monaten schon zahlreiche Israelis getöten und verletzt haben und riesige Schäden in israel verursachen, werden meist mitten aus dicht besiedelten Vierteln im Gazastreifen abgefeuert. Häufig versammeln die Terroristen vorsätzlich Kinder um sich, wenn sie die Raketen abfeuern.
Warum empört sich die verlogene und heuchlerische Weltöffentlichkeit nicht im Mindesten über diese vorsätzliche Opferproduktion seitens der Dschihadisten, sondern verlangt von Israel, dass es weiterhin tatenlos dabei zusehen soll, wie diese mörderischen Raketen in Israel Tot und Verderben bringen???
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 1.3.2008 17:28 Uhr
@maxim
Sie begreifen es nicht, stimmt's? Das nennt man asymmetrische Kriegsführung, Terror als Waffe des Unterlegenen. Die Kehrseite: Wenn ein Staat seine Armee genauso rücksichtslos agieren läßt, macht auch er sich des Terrorismus schuldig.

Die ersten Selbstmordattentate sind bereits seit der Antike überliefert. Samson, ein Israelit, tötete durch Selbstmord 3000 Philister, also Araber. Es ist daher absolut unsinnig, hinter Selbstmordattentaten ein "radikal-islamistisches Konzept" zu vermuten. Aber wenn's ins Feindbild paßt ...
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von chani chani ist gerade offline | 1.3.2008 19:05 Uhr
@klaus weiss
Haha, da haben Sie aber gaaanz tief in die Mottenkiste gegriffen und sind mit einer Bibel-Geschichte wieder aufgetaucht. Alle Achtung, da gehört schon was dazu, so eine Geschichte im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt zu posten. Aber wenn's ins Feindbild passt...
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von p.petersen p.petersen ist gerade offline | 1.3.2008 17:51 Uhr
Die Hamas hat, wie andere extremistische Islamisten auch, die Bekämpfung Israels nie aufgegeben.
Das, was in der Vergangenheit gerne „Waffenstillstand“ genannt wurde, war stets mit Raketenbeschuss Israels verbunden, um so mehr, je mehr sich Israel zurück zog.

Der Holocaust-Leugner Ahmadinedschad (Iran) hat es ganz klar formuliert: Israel (er nennt es den „Judenstaat“) muss von der Landkarte getilgt werden (Die Nazis sprachen früher vom Ausrotten mit Stumpf und Stil). Auch Hisbollah-Chef Nasrallah macht aus eben diesem Ziel kein Hehl. Die Waffenlager im Libanon sind (u.a. Syrien sei Dank) wieder gut gefüllt. Ich gehe jede Wette ein: Sobald die Minen im Süden geräumt sind, gehen die Angriffe auf die Libanesische Regierung einerseits, auf Israel andererseits wieder los. (www.zeit.de/online/2008/10/unfil-hisbollah)

Jeder Tote eines Krieges ist einer zu viel. Leider habe ich die Pal. Zivilbevölkerung bisher nicht für einen _Friedensvertrag_ mit Israel protestieren sehen! Den nämlich haben Hamas, Hisbollah, isl. Jihad und wie sie alle heißen stets abgelehnt! Warum wohl?
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von deberger deberger ist gerade offline | 1.3.2008 17:54 Uhr
@ stratto
Dabei wäre es so einfach die niederträchtige IDF zu stoppen! Man muss nur den Beschuss durch die Hamas beenden. Gaanz einfach.
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von stratto stratto ist gerade offline | 1.3.2008 20:13 Uhr
Täter und Täter, Apostel der Einseitigkeit
Und dabei wäre es ähnlich einfach, der Hamas das Wasser abzugraben: Einfach den apartheidähnlichen und durchmilitarisierten Kolonialisierungsstaat ein wenig zivilsieren. Und es ist bigott auf den Terror der Hamas zu verweisen ohne zur Kenntnis nehmen zu wollen, daß Israel entgegen dem strategisch verbreiteten Gründungsmythos vom 'leeren Land', das man fruchtbar gemacht habe, seit seiner Gründung auf Terror zur Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung gesetzt hat.

Der israelische Historiker Ilan Pappé spricht sogar von einem Masterplan der ehnischen Säuberung. Wo sind denn angesichts diesen Unrechts die moralischen Empörungsgewitter??
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von stratto stratto ist gerade offline | 1.3.2008 20:53 Uhr
Geburt und Widerhall...
Israel betreibt seit 1948 eine Politik der Gewalt und der ethnischen Säuberungen. Solange die IDF der anderen Seite strategisch und taktisch haushoch übelegen war, lief alles rund. Erst mit dem Aufstand der ersten und zweiten Intifada kam Sand ins Getriebe der Kolonialisierung und Vertreibung.

Und die Mär von der angeblichen Ablehnung und den Maximalforderungen: Die Menschen sind aus ihrem Land systematisch vertrieben worden und wollen wenigstens eine klare poltische Gegenleistung für dieses Unrecht. Die Vertreibung dauert immer noch an, sie ist nur institutionalisierter und sublimer geworden. Und aus all dem soll ohne grundlegende Änderung ein Frieden entstehen? Es gleicht in Vielem dem Algerienkrieg der Franzosen. Und ich kann mich nicht erinnern, wer Rabin und seinen Rückzugsplan getötet hat, ein religiöser islamistischer Fanatiker oder jüdischer Siedler?
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von michaelm michaelm ist gerade offline | 1.3.2008 18:52 Uhr
@deberger
Und wie stoppt man die Hamas?
Vielleicht in dem Israel damit aufhört, den Gaza in ein großes Freiluft-KZ zu verwandeln?
In dem die israelischen Siedlungen, Kontrollposten, Israelis vorbehaltenen Straßen im West-Jordan-Land aufgelöst werden?
Kurz in dem der israelische Staat demonstriert, daß er gewillt ist friedlich Seite an Seite mit den Palästinensern zu leben?
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von p.petersen p.petersen ist gerade offline | 1.3.2008 19:38 Uhr
In ein großes… was?!
Sie haben sich ja wohl in der Wortwahl vergriffen!

Aber seien Sie unbesorgt: Heidi Wieczorek-Zeul hat schon dafür gesorgt, dass die Hamas ihren Waffen-Nachschub finanzieren kann! Wenn Israel dann auch noch auf den Vorschlag eingeht, die Palästinenser die Grenzen zu Israel selbst „sichern“ zu lassen…
-> www.n-tv.de/925827.html

Wenn Sie sich doch bitte historisch schlau machen wollen: Die Ablehnung und Bekämpfung des Staates Israel (äh, des „Judenstaates“) begann lange vor der Besetzung der Gebiete (*), hier Anf. der 60er, aber 1920 schon nachzulesen! Der Beschuss Israels nimmt mit jedem Rückzug zu! An einen Friedensvertrag, wie gesagt, besteht seitens der Islamisten kein Interesse, von der Pal. Zivilbevölkerung wird dieses auch nicht eingefordert.

(*) www.theatlantic.com/doc/196110/gellhorn

Nun bin ich gespannt auf zielführende Vorschläge Ihrerseits, wie den Bestrebungen, Israel von der Landkarte zu wischen, Einhalt geboten werden kann.
Comment
von stratto stratto ist gerade offline | 1.3.2008 20:04 Uhr
Geschichte und Geschichten...
Wer greift hier stets auf biblische oder antike Anleihen zurück, um seine aggressive Kolonialisierung Palästinas zu rechtfertigen und zu fundieren? Wer begreift die Zerstörung des 2.Tempels durch römische Truppen als sein Urtrauma und die Reste als Klagemauer. Sie betreiben eine sehr bizzare Geschichtbelehrung der eigenen selektiven Art...
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von commentator commentator ist gerade offline | 1.3.2008 20:17 Uhr
Liebe Israelis,
lasst endlich einen zusammenhängenden palästinensischen Staat zu. Dann ist das Problem erledigt.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten. So war das schon immer.
Aber es gilt auch, wer Sturm erntet und Orkane sät, riskiert seine Existenz.
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von titanic titanic ist gerade offline | 2.3.2008 14:27 Uhr
@commentator
Nicht Israel spricht den Arabern und Muslimen das Existenzrecht ab, sondern die Araber und Muslime sprechen mehrheitlich Israel jedes Existenzrecht ab!
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von maxim maxim ist gerade offline | 1.3.2008 20:34 Uhr
@ commentator
zu ihrem Kommentar:

die Entstehung eines palästininensischen Staates wurde von der Arabischen Welt stets verhindert.. seit dem UN-Teilungsbeschluß in der Gründungszeit Israels.

Die grundsätzliche Feindschaft gegen Israel war den muslimisch-arabischen Potentaten immer wichtiger als das Wohlergehen der Palästinenser.

Und die Palästinenser selbst haben ihren eigenen Staat durch jahrzehntelange maximal-Forderungen verhindert (u.a. auch Arafat)

heute ist die Hamas der größte Hemmschuh, was die Gründung eines pal. Staates angeht.

Die radikalen Araber müssen lernen, daß es nur mit, und nicht gegen Israel möglich sein wird, irgendwann eine wirkliche Autonomie zu erhalten. Israels Existenzrecht ist unantastbar.



Comment
von albrechtschmidt albrechtschmidt ist gerade offline | 1.3.2008 21:32 Uhr
Holocaust
Das ist eine fürchterliche Verniedlichung des Holocaust! Übrigens haben sich in den 50 Jahren Staat Israel um ein vielfaches mehr Araber und Moslems im Nahen Osten gegenseitig massakriert als bisher im israelisch-arabischen Konflikt Menschen getötet wurden einschließlich dem Libanonkrieg. Bei den Arabern regiert das Faustrecht, das ist das Problem.
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von michaelm michaelm ist gerade offline | 1.3.2008 21:51 Uhr
Einfach nachlesen
Meine Vorschläge sind ja gemacht, einfach nachlesen.
Daß man Hamas oder Rafsanshani von ihrem pathologischen Israel-Haß abbringen kann, glaube ich nicht.
Aber man kann aufhören mit Militär-Aktionen, Kollektiv-Bestrafung und Zivilistenmord - und erzeugt damit keine Hamas Unterstützer mehr.
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 1.3.2008 23:19 Uhr
@maxim - Palästina
Sie scheinen es heute mit der Geschichte nicht zu genau zu nehmen: Der Oslo-Friedensplan gab den Palästinensern nur ein Viertel ihre ursprünglichen Territoriums zurück. Und dennoch akzeptierten sie ihn.
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von titanic titanic ist gerade offline | 2.3.2008 13:32 Uhr
@klaus_weiss
Der Oslo-Prozess verteilte überhaupt kein Land und gab niemanden irgendwas zurück.
Er schuf lediglich die notwendigen Voraussetzungen für weitere substanzielle Verhandlungen zwischen Israel und der PLO.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 2.3.2008 15:48 Uhr
@titanic - Oslo
http://www.kath.ch/index.php?na=11,0,0,0,d,6935

Wenigstens den Katholiken werden sie es glauben, oder? Wenn nicht, lesen Sie bitte das hier:

http://www.deutsch-israelischer-verein.de/austausch/Seminararbeiten/Seminararbeit%20Israel%20-%20Friedensprozess.pdf
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 4.3.2008 1:21 Uhr
@klaus_weiss
Ihr erster Link hat nichts mit den Inhalten des Oslo-Verhandlungsprozesses zu tun.
Ihr zweiter Link funktioniert gar nicht.

Ich helfe mal mit einem informativen Link zur Sache aus:
http://de.wikipedia.org/wiki/Oslo-Friedensprozess
Comment
von stratto stratto ist gerade offline | 1.3.2008 23:28 Uhr
Faust um Faust, Aug' um Aug'...
Bei wem regiert das Faustrecht? Das Faustrecht liegt doch bei der israelischen Armee und ihren willkürlichen bis systematischen Gewaltaktionen. Daneben zeigen die 'Starken' im apartheidähnlichen Kolonialisierungsstaat wo es lang geht bei der historischen und aktuellen Vertreibungspolitk...
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von chani chani ist gerade offline | 2.3.2008 0:09 Uhr
Abbas
Dass Abbas das was in Gaza passiert noch schlimmer findet, als den Holocaust, ist aus seinem Mund eigentlich nicht überraschend. Schließlich hat er schon in seiner Doktorarbeit DEN Holocaust quasi geleugnet:

"It seems that the interest of the Zionist movement, however, is to inflate this figure [of Holocaust deaths] so that their gains will be greater. This led them to emphasize this figure [six million] in order to gain the solidarity of international public opinion with Zionism. Many scholars have debated the figure of six million and reached stunning conclusions—fixing the number of Jewish victims at only a few hundred thousand."
(http://www.tomgrossmedia.com/mideastdispatches/archives/000032.html)
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von manske manske ist gerade offline | 2.3.2008 2:03 Uhr
Dem Terror nicht nachgeben.
Selbstverständlich muss sich Israel gegen den Terror zu Wehr setzen. Auch wenn sich die Terroristen mit Vorliebe hinter Frauen und Kindern verstecken.
Wir Europäer sollten endlich darüber nachdenken ob wir weiterhin Jahr für Jahr weitere hunderte Millionen Euro überweisen, die nur zum geringsten Teil bei den wirklich Bedürftigen ankommen. Allerdings müßten wird dann wohl auch wieder mit palästininensischen Terroranschlägen auch in Europa rechnen
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 2.3.2008 3:55 Uhr
Kein Staat der Welt lässt widerstandslos Raketen auf seine Bürger regnen!
Israel hat im Sommer 2005 einseitig den Gazastreifen von jüdischen Siedlern und allen Besatzungssoldaten geräumt und den Gazastreifen der palästinensischen Autonomiebehörde überlassen.
Durch die faktische Beendigung der israelischen Besetzung des Gazastreifens sollte nach israelischer Vorstellung der stockende Friedensprozess mit der palästinensischen Seite wieder in Gang kommen, um endlich zu substanziellen Verhandlungen über eine friedliche Koexistenz in zwei Staaten (Israel und Palästina) zu gelangen.
Es folgten mehr Raketen auf Israel, der Wahlsieg der ultraextremen Hamas, gesteigerter täglicher Raketenterror gegen Israel, der innerpalästinensische Bruderkrieg, noch mehr Raketen gegen Israel, totale gewaltsame Machtübernahme der Hamas im Gazastreifen, mehr und mehr und weitreichendere Raketen gegen Israel, usw.

Wenn nur Israel am Frieden interessiert ist, die palästinensische Seite jedoch ihren Dschihad will, dann ist halt einfach kein Friede machbar.
Comment
von fritz fritz ist gerade offline | 2.3.2008 11:34 Uhr
@deberger 01.03.2008 17:54:43 Uhr
Leider völlig falsch. Bevor und nachdem die Hamas an die Macht kam, hatte sie einen einseitigen Waffenstillstand erklärt und strikt eingehalten. Trotzdem gingen die israelischen Angriffe weiter. Auch greift die IDF ein- oder mehrmals pro Woche das Westjordanland an (wird in den deutschen Medien nicht berichtet), obwohl von dort keine Terrorangriffe erfolgen.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 2.3.2008 12:55 Uhr
@titanic
Korrekt, 2005 war das. Dann machten die Araber dort sogar etwas, was sie bis dahin stets abgelehnt hatten: Sie hielten demokratische Wahlen ab. Blöd nur, daß sie die Gruppierung wählten, die sich als einzige für eine soziale Infrastruktur engagiert hatte, ein eigenes Krankenhaus betrieb und an die Ärmsten Brot verteilte.
Nun befinden sich die Palästinenser nach eigener Auffassung in einem Befreiungskampf, während Israel vorgibt, Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Erstere müssen keinerlei Rücksicht nehmen gegen Besatzer, Letztere machen sich allerdings selbst auf die beschriebene Weise zu Terroristen, ob es uns nun paßt oder nicht. Es darf nicht geschossen werden für Freiheit und Demokratie, wenn ich damit den Tod von Alten, Frauen und Kindern in Kauf nehme. Ansonsten ist das vorgebliche demokratische Engagement das Papier nicht wert, auf dem es steht. Asymmetrische Kriegsführung nährt sich sonst selbst.
Comment
von wolfgang47 wolfgang47 ist gerade offline | 2.3.2008 12:56 Uhr
@ fritz & and. Hamas-Verehrer
Die Gewalt im Nahen Osten ist schon hunderte von Jahren alt, da kann man kaum noch die Frage beantworten, wer damit anfing. Was war zuerst da, Huhn oder Ei? Doch ein Punkt ist glasklar: solange die Raketen fallen wird Israel zurückschlagen (müssen). Kein Staat kann seine Bürger derart gefährden. Und solange die sog. Hamas-Regierung (what a joke, that name!) ihre Staats-Terroristen aus dicht besiedelten Wohngebieten heraus feuern und morden lässt, muß sie mit extremem Kollateral-Schaden rechnen - und tut dies auch bereitwillig. Denn mit jedem Zivilisten, der/die durch diese Taktik umkommt, werden Symphatien bei den terroristen-nahen Linken geweckt. Einige der Kommentare hier beweisen die Korrektheit der Hamas-Strategie. Israel ist bereit zu verhandeln, nicht aber, sich selbst aufzulösen oder umbringen zu lassen (Hamas-Forderung).
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 2.3.2008 13:19 Uhr
@wolfgang47 & and. Terrorfreunde
Einverstanden. Aber dann benennen wir die so verfahrenden israelischen Politiker, Kommandeure und Soldaten dann auch so, wie sie es verdienen: Staatsterroristen. Es gibt nämlich eine sehr agile Friedensbewegung in Israel, von der hier noch nie die Rede war -- aber ich weiß schon, alles Hamas-Freunde. Gleich wegsperren, wie z. B. plaudernde Atomwaffentechniker der israelischen Vergangenheit.
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 2.3.2008 13:29 Uhr
@fritz
"Bevor und nachdem die Hamas an die Macht kam, hatte sie einen einseitigen Waffenstillstand erklärt und strikt eingehalten. Trotzdem gingen die israelischen Angriffe weiter."

Hamas hielt sich nie an den verkündeten Waffenstillstand (den sie als "Hudna" ansah, was etwas völlig Anderes ist als unsere Vorstellung von einem Waffenstillstand!), sondern sie überließ anderen verbündeten Gruppen, wie z.B. dem Islamischen Dschihad, ihre Kassams und sorgte so für eine faktische Intensivierung des palästinensischen Terrors gegen die israelische Zivilbevölkerung.
Darauf musste Israel dann schließlich militärisch reagieren, um seine Bürger zu schützen, so wie dies auch jetzt wieder der Fall ist.
Comment
von fritz fritz ist gerade offline | 2.3.2008 14:09 Uhr
@wolfgang47
Bis zum Ende des 19. Jhds. gab es in Nahost keine Gewalt zwischen Juden und Arabern. Alle islamischen Länder boten den Juden Zuflucht gegen die christliche Verfolgung und in allen diesen Ländern gab es - anders als in Europa - eine friedliche Koexistenz zwischen Einheimischen und Juden. Ohne dies gäbe es heute auf der Welt nicht 13 Millionen sondern höchstens noch ein paar hunderttausend Juden.
Israel war niemals bereit mit seinen Feinden (Hamas, Hisbollah, Syrien, Iran) zu verhandeln.
Die jüngste Eskalation der Gewalt, mit seit Jahresbeginn über 200 Todesopfern bei den Arabern und 3 Toten bei den Israelis, ist weder gerechtfertigt, noch angemessen und bewirkt auch kein Nachlassen der Raketenangriffe. Diese massenhafte Tötung von Palästinensern ist völlig sinn- und zwecklos.
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 2.3.2008 15:15 Uhr
@fritz
Wäre Israel nie dazu bereit gewesen, mit seinen Feinden zu verhandeln, so hätte es keine Friedensschlüsse mit Ägypten und Jordanien gegeben, keine Oslo- und Camp David-Verhandlungen mit der PLO, keine Schaffung von palästinensisch selbstverwalteten Autonomiegebieten, keine israelischen Rückzüge aus dem Sinai und anderen einst israelisch besetzten Gebiete.
Es ist nämlich so, dass von den 1967 unter israelische Besetzung gekommenen Gebieten längst 86% wieder geräumt und somit nicht mehr israelisch besetzt sind.
So ganz ohne Verhandlungen war das sicher nicht möglich.
Auch zu Syrien gibt es immer mal wieder geheime Verhandlungskontakte über neutrale Drittländer.
sogar mit dem iranischen Mullah-Regime gab es wiederholte geheime Kontakte.
Die Geheimniskrämerei ging dabei übrigens nie von Israel aus.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 2.3.2008 15:19 Uhr
@titanic
Die Ironie der Geschichte: Israel unterstützt die Muslimbruderschaft, um die Palästinenser zu spalten und einen Block gegen Arafat zu bilden, und daraus entwickelt sich die Hamas (deren politischer Flügel zunächst ebenfalls von Israel wohlwollend begleitet wurde). Jetzt sind es die bösen Terroristen. Das erinnert an die Kunstfigur bin Laden.
Der erste Selbstmordanschlag durch die Hamas erfolgte 1994 nach dem Massaker eines radikalen Zionisten in der Moschee von Hebron. Das Angebot, Zivilisten aus dem Konflikt auszuklammern, wurde von der Hamas offeriert und von Israel abgelehnt -- nicht umgekehrt.
Im übrigen bin ich der Meinung, daß der Krieg fortdauern wird, solange Menschen daran irrsinnig viel Geld verdienen. Das Schicksal der Juden und der Muslime im Nahen Osten interessiert nicht wirklich jemanden.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 2.3.2008 15:43 Uhr
@titanic - Geräumte besetzte Gebiete
Sie beziehen sich wohl hierauf: http://www.ismi.emory.edu/images/after1967warlg.jpg

Nun, davon 86 Prozent zurückzugeben ist keine Kunst und zeugt noch lange nicht von Friedenswillen, sondern von der Unfähigkeit, auf die Dauer einen Zweifrontenkrieg zu führen.
Fakt ist, daß Israel keine zusammenhängenden Staat Palästina und dahin zurückkehrende Araber möchte. Fakt ist auch, daß es noch keine verbindliche Regelung der Wasserversorgung für Israel und Palästina gibt. Fakt ist, an dem Krieg werden Milliarden verdient -- nicht von den Hamas-Kämpfern und nicht von den israelischen Soldaten.
Comment
von titanic titanic ist gerade offline | 2.3.2008 16:22 Uhr
@klaus_weiss
Nicht Israel gründete die Hamas, sondern sie entwickelte sich aus der ägyptischen Gaza-Moslembruderschaft.
Auch Bin Laden ist keine von irgendwelchen bösen Weltverschwörern geschaffene "Kunstfigur", sondern ein islamistischer Terrorleader, der ebenso real ist wie die Führer anderer dschihadistischer Terrororganisationen und der menschenverachtende Terror dieser Gruppierungen.
Hamas hat weder angeboten Zivilisten zu verschonen, noch verschonte sie jemals Zivilisten.
Jeder Interessierte kann problemlos die programmatische Grundlage in der Hamas-Charta suchen und studieren, um sich über den islamofaschistischen und pronazistischen Charakter der Hamas und deren wahnhaft-ausrottungswütigen Antisemitismus zu informieren.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 3.3.2008 1:04 Uhr
@titanic - Heute ist nicht Ihr Tag, wie?
"Hamas hat weder angeboten Zivilisten zu verschonen, noch verschonte sie jemals Zivilisten."

http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Palaestina/hamas4.html

Seite : 1 2 >> (2 Seiten)

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