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Wirtschaftskrise

Obama kündigt neue Strategie für Finanzmärkte an

Kurz vor Beginn der Beratungen im US-Senat über ein massives Konjunkturprogramm hat US-Präsident Barack Obama erneut eindringlich zu einer raschen Verabschiedung aufgerufen. Zudem soll in Kürze ein Plan zur Wiederbelebung der Finanzmärkte vorgestellt werden.
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Obama: Wirtschaftskrise ist "verheerend". - Foto: dpa
Washington -  In seiner wöchentlichen Rundfunkansprache nannte Obama am Samstag die derzeitige Wirtschaftskrise "verheerend". Maßnahmen zum Stopp der Abwärtsspirale duldeten keinen Aufschub.

Obama kündigte zugleich eine neue Strategie zur Wiederbelebung des Finanzsystems an. Sein Finanzminister Timothy Geithner werde sie "bald" bekanntgeben. Ziel sei, dass der Kreditfluss zu Unternehmen und Familien wieder in Gang komme. "Wir werden helfen, die Hpyothekenkosten zu senken und Kleinunternehmen Darlehen zu gewähren, damit sie Arbeitsplätze schaffen können", sagte Obama. Er kritisierte außerdem erneut die Boni, die Firmenchefs im vergangenen Jahr trotz der prekären Wirtschaftslage und Aufwendung von Steuerngeldern zur Rettung bedrohter Unternehmen eingestrichen haben. "Wir werden sicherstellen, dass Spitzenmanager nicht Finanzmittel ausschöpfen, die unsere (Wirtschafts-)Gesundung fördern sollten", sagte der Präsident. Er versprach erneut auch bisher noch nie dagewesene Transparenz und rigorose Kontrolle bei der Verwendung der Steuergelder.

Obama will Gesetz bis Mitte Februar

Der Senat nimmt am Montag seine Beratungen über ein Konjunkturprogramm in Höhe von etwa 900 Milliarden Dollar (rund 702.2 Milliarden Euro) auf. Das Abgeordnetenhaus hatte bereits mit der Mehrheit der Demokraten in der vergangenen Woche ein 819-Milliarden-Dollar-Paket verabschiedet. Kein einziger Republikaner hatte für das Programm gestimmt. Er werde weiter mit beiden Parteien zusammenarbeiten, um ein möglichst "starkes" Gesetz zur Konjunkturbelebung zu erhalten, sagte Obama. Nach der erwarteten Zustimmung im Senat, in dem die Demorkaten ebenfalls die Mehrheit haben, muss ein Kompromiss zwischen den Vorlagen beider Kammern gefunden werden. Obama hofft, dass er ein Gesetz Mitte Februar unterzeichnen kann.

Zur Förderung des von ihm propagierten "überparteilichen Geistes" hat Obama für diesen Super-Bowl-Sonntag nicht nur demokratische Freunde, sondern auch mehrere Republikaner zu einer Party ins Weiße Haus eingeladen. Gemeinsam mit ihnen will er sich das Football-Duell zwischen den Pittsburgh Steelers und den Arizona Cardinals anschauen. (imo/dpa)
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Kommentare [ 2 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von fredericussecondo fredericussecondo ist gerade offline | 31.1.2009 21:07 Uhr
The Bush Sculls & The Obama Bones?
Ob das Amerika von heute die schon im Jahre 1908 von Jack London in seinem SF-Roman "The Iron Heel" angeklagte Herrschaft der jede Menschlichkeit verachtenden Sculls & Bones - Elite, also des amerikanischen Besitzbürgertums, in eine zivilisierte Demokratie transformieren kann, dass ist doch sehr fraglich.

Das Scheitern dieser historisch einzigartigen Wendemöglichkeit, die der Wende von 1989 in nichts nachsteht, würde in Deutschland die Renaissance des Feudalismus herauf beschwören.

Man kann sie ja heute schon auf den Straßen beobachten. Die neuen deutschen Herrenreiter. Schwarz gewandet, hoch motorisiert, rücksichtslos, herrisch und fern ab von allen zivilisatorischen Grundlagen. Von christlicher Ethik und Moral wollen wir gar nicht erst sprechen.

Der Tod ist ein Meister aus Deutschland. So hieß es nach dem letzten großen Geschlachte, dass unserer sogen. Eliten inszenierten.

Ich mag gar nicht wissen, was wir nach einem Scheitern der amerikansichen Wende über unser Land schreiben werden.

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von guebei1 guebei1 ist gerade offline | 2.2.2009 23:50 Uhr
fuer die Skeptiker unter uns
Infos die man bei uns lange suchen muss! z.B Wirtschaft:http://www.whitehouse.gov/agenda/economy/

wir werden sehen...

MfG

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