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Berlin-Besuch

Pelosi: Siegessäule für Obama-Rede ist gute Wahl

Der Platz vor der Siegessäule in Berlin ist nach Ansicht der Präsidentin des US-Abgeordnetenhauses, Nancy Pelosi, eine gute Ortswahl für die Rede des Präsidentschaftsbewerbers Barack Obama über die Zukunft der transatlantischen Beziehungen.
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Washington -  Sie habe grundsätzlich nichts gegen Wahlkampfauftritte im Ausland einzuwenden, sagte Pelosi dem Tagesspiegel. "Ich bin zuallererst für die Freiheit der öffentlichen Rede, denn ich komme aus Kalifornien", betont die Demokratin, die als "Speaker" das drittthöchste Amt nach Präsident und Vizepräsidentin innehat. Pelosi, die Berlin mehrfach in jüngerer Zeit besucht hatte, ließ durchblicken, dass sie auch keine Einwände gegen einen Auftritt Obamas am Brandenburger Tor gehabt hätte. Jeder Politiker müsse zwar "darauf achten, welche Handlungen an welchen Orten passend sind", sagte Pelosi dem Tagesspiegel weiter. "Aber es gibt symbolische Orte, die gehören der ganzen Welt." Das gelte umgekehrt auch für ausländische Politiker, die in den USA sprechen wollen. "Wenn jemand eine Rede zum Einwanderungsrecht vor der Freiheitsstatue in New York halten möchte, dann ist das sehr passend, ganz egal woher der Redner stammt." Man solle "kulturelle und nationale Besonderheiten respektieren", sagte sie zu den in Deutschland erhobenen Einwänden gegen Obamas Auftritt am Brandenburger Tor. "Ich bin jedoch sicher, das ist hier der Fall." Sie kenne den Platz um die Siegessäule, "ich bin oft dort vorbeigefahren. Glauben Sie, ihr würde deshalb ein Zacken aus der Krone fallen?" (Tsp)
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