Irak : Offensive traf "Soldaten des Himmels"

Die mehr als 260 nahe der irakischen Stadt Nadschaf getöteten Schiiten gehörten nach Angaben eines Militärkommandeurs einer Gruppe religiöser Fanatiker an.

Hilla - Die Gruppe verfügte über insgesamt mehr als 1000 gut ausgebildete Kämpfer. Oberstleutnant Abbas al Dschaburi sagte vor der Presse in Hilla, der Anführer der Gruppe, die sich "Soldaten des Himmels" nenne, stamme aus der südirakischen Stadt Basra.

Die Regierung in Bagdad hatte nach der zweitägigen Offensive gegen die Gruppe in einem Dorf nördlich der Pilgerstadt Nadschaf am Montag erklärt, der Anführer sei getötet worden. Nach Regierungsangaben wurden 392 weitere Mitglieder der Gruppe festgenommen. Al Dschaburi sagte, die Kämpfer hätten geplant, hochrangige schiitische Geistliche in Nadschaf zu töten und die Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen. (tso/dpa)

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