Irak : Selbstmordattentat in Restaurant in Bagdad

Bei einem Selbstmordanschlag in einem Restaurant in Bagdad sind am Donnerstag mindestens 33 Iraker ums Leben gekommen. Unter den Opfern waren offenbar viele Polizisten.

Bagdad - Die Polizei berichtete, mehr als 20 weitere Menschen seien verletzt worden, als sich ein Selbstmordattentäter in dem vollbesetzten Lokal am Tigris-Ufer in die Luft sprengte. Zu dem Anschlag tauchte im Internet ein Bekennerschreiben der Terrorgruppe Al Qaida im Zweistromland von Abu Mussab al-Sarkawi auf. Augenzeugen sagten, unter den Opfern seien mehrere Polizisten. Selbstmordattentäter hatten in der irakischen Hauptstadt schon mehrfach Restaurants angegriffen. Meist waren es einfache Gaststätten, in denen Polizisten verkehren.

In Tikrit starben vier Iraker durch eine Autobombenexplosion neben einem Rekrutierungsbüro der Armee, 15 weitere Menschen wurden verletzt. Bei weiteren Angriffen von Aufständischen kamen fünf Iraker ums Leben. Die US-Armee berichtete, sie habe bei Razzien in Bagdad seit Mittwoch mehr als 30 Verdächtige gefangen genommen. (tso/dpa)

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