Irak : Zwei Selbstmordanschläge mit vielen Toten

In der westirakischen Stadt Ramadi sind bei zwei Selbstmordattentaten mindestens 22 Menschen getötet worden. Die Stadt gilt als Aufständischen-Hochburg.

Bagdad - Mehr als 40 weitere Iraker seien verletzt worden, berichtete der irakische Fernsehsender Al-Scharkija. Die Anschläge ereigneten sich in zwei verschiedenen Vierteln der Stadt. Ramadi gehört zur Provinz Anbar, in der es in den vergangenen Wochen vermehrt Kämpfe zwischen irakischen Aufständischen und Al-Qaida-Terroristen gegeben hatte.

In Chalis nördlich von Bagdad haben Aufständische am Montag sechs irakische Soldaten getötet. Krankenhausärzte berichteten, die Täter hätten den Soldaten erst die Hände gefesselt und die Augen verbunden und sie dann erschossen. In der 55 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt wurden am Montag auch fünf Zivilisten erschossen. (tso/dpa)

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