Iran : Ahmadinedschad deutet politisches Comeback an

Die Hardliner im Iran hoffen auf den ehemalige Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad für die Präsidentschaftswahlen 2017.

Mahmud Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 Präsident des Iran.
Mahmud Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 Präsident des Iran.Foto: FABRICE COFFRINI/AFP

Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat eine Rückkehr auf die politische Bühne angedeutet. „Wir sehen uns - so Gott will - 2017“, sagte er nach Angaben des Nachrichtenportals Alef am Dienstag. Im Mai 2017 findet die Präsidentschaftswahl statt.

Der Hardliner Ahmadinedschad war von 2005 bis 2013 Präsident der von Geistlichen beherrschten islamischen Republik und hatte damals mit einer harten Haltung gegenüber Israel und den USA Schlagzeilen gemacht.

Im Juli hatte Ahmadinedschad bereits schon einmal ein Comeback angekündigt. Er sei zu einer Teilnahme an der Parlamentswahl am 26. Februar gedrängt worden, wolle zwar nicht direkt in den Wahlkampf einsteigen, aber sich in den Provinzen zu aktuellen politischen Themen äußern. Nach der Schlappe ihrer Spitzenkandidaten bei der Parlamentswahl, besonders in der Hauptstadt Teheran, setzen viele Hardliner auf Ahmadinedschad. Nur er könnte ihrer Meinung nach eine Wiederwahl des als moderater geltenden Präsidenten Hassan Ruhani verhindern. (dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar