Politik : Iran sucht Entspannung mit Ägypten Freundliche Signale an Kairo

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(dpa). Iran will wieder Beziehungen zu Ägypten aufnehmen. 25 Jahre nach dem Bruch wegen des Friedensabkommens mit Israel beschloss der Teheraner Rat am Dienstag, eine Straße, die den Namen des Mörders des 1981 erschossenen ägyptischen Präsidenten Anwar al Sadat trägt, umzubenennen. Wie die Nachrichtenagentur Irna berichtete, soll die „ChaledIslambouli-Straße“ künftig nach dem Palästinenseraufstand gegen die israelische Besetzung „Intifada-Straße“ heißen. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Teheran und Kairo sind seit 1979 wegen des Camp-David-Friedensabkommens zwischen Ägypten und Israel abgebrochen. Ägyptens Außenminister Ahmed Maher sagte, das Camp-David-Abkommen existiere faktisch nicht mehr und sei „nur mehr ein Stück Vergangenheit“. Irans Präsident Mohammed Chatami war kürzlich erstmals mit seinem ägyptischen Amtskollegen Hosni Mubarak zusammengetroffen.

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