Politik : Irans Präsident empört Westen

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Berlin - Unbeeindruckt von der Empörung über seine früheren Äußerungen gegen Israel hat Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad seine Verbalattacken gegen den jüdischen Staat verschärft und erneut den Holocaust geleugnet. Statt Israels Angriffe gegen Palästinenser zu thematisieren, widme sich der Westen „dem Märchen vom Massaker an den Juden“, sagte Ahmadinedschad am Mittwoch. Die neuerliche Äußerung stieß weltweit auf Empörung. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte, Iran habe nicht den Präsidenten, den das Land verdiene. Kanzlerin Angela Merkel nannte die Aussagen „unfassbar“. US-Außenamtssprecher Scott McClellan sprach von „ungeheuerlichen“ Bemerkungen. dpa

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