Islamismus : Pariser Anti-Terror-Fahnder ermitteln in Ägypten

Nach Festnahmen mutmaßlicher radikaler Islamisten in Ägypten haben Anti-Terror-Fahnder der Pariser Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen mehrere Franzosen aufgenommen.

Paris/Kairo - Wie die Justizbehörden der französischen Hauptstadt mitteilten, sollten die Verdächtigen in den nächsten Tagen abgeschoben werden. Zuvor hatten die ägyptischen Behörden mitgeteilt, neun Franzosen, zwei Belgier, ein US-Amerikaner sowie eine ungenannte Anzahl von Ägyptern, Syrern und Tunesiern festgenommen zu haben. Sie sollen demnach als Dschihad-Kämpfer für den Irak angeworben worden sein und "Kontakt zu terroristischen Organisationen im Ausland" unterhalten haben.

Nach Angaben des Innenministeriums in Kairo erfolgten die Festnahmen bereits Ende November. Die verdächtigen Ausländer hatten sich demnach in Ägpten "unter dem Deckmantel von Islam- und Arabisch-Studien" aufgehalten, tatsächlich aber "dschidadistische Ideen verfolgt". Bei ihnen seien Dokumente entdeckt worden, welche ihre Verbindungen zu ausländischen Terror-Organisationen bestätigten. (tso/AFP)

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