Islamisten als Ziel : Neue Drohnenangriffe in Pakistan: Mindestens 13 Tote

Bei neuen US-Drohnenangriffen im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind mindestens 13 mutmaßliche Islamisten ums Leben gekommen.

Wie aus Geheimdienstkreisen in der Region verlautete, starben am Donnerstag sieben Aufständische, als ein unbemanntes Flugzeug zwei Raketen auf ein Haus in Nord-Waziristan feuerte. Bereits am Vortag waren in dem halbautonomen Stammesgebiet den Angaben zufolge bei Luftangriffen sechs Menschen getötet worden.

Die USA hatten die Drohnenangriffe in den Stammesgebieten, die als Hochburg für radikal-islamische Extremisten aus dem Umkreis des Terrornetzwerks Al-Kaida gelten, zuletzt deutlich ausgeweitet. So sollen nach pakistanischen Angaben seit Anfang September bei etwa 30 Einsätzen bis zu 200 Menschen ums Leben gekommen sein. Pakistan verurteilt die Angriffe offiziell. Geheimdienststellen sollen jedoch gleichzeitig dabei helfen, die Angriffsziele auszuwählen. (dpa)

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