Politik : Israel und Syrien wollen bald direkt verhandeln

Tel Aviv - Israel und Syrien setzen ihre indirekten Friedensverhandlungen in Istanbul fort. Zwei Berater des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert seien zu neuen Gesprächen in die Türkei unterwegs, meldete der israelische Rundfunk am Dienstag. Joram Turbowicz und Schalom Turjeman wollten dort noch im Verlauf des Tages weitere Verhandlungen führen, hieß es. Während der vierten Verhandlungsrunde wollten sich beide Seiten bemühen, eine Möglichkeit für direkte Verhandlungen zu vereinbaren.

Bislang hatten die verfeindeten Nachbarstaaten nur mit türkischer Vermittlung verhandelt. Türkische Diplomaten pendelten dabei mit Botschaften zwischen den israelischen und den syrischen Verhandlungsteams hin und her.

Bei neuen Nahostgesprächen in den USA will sich die israelische Außenministerin Zippi Livni unterdessen um Fortschritte im Friedensprozess mit den Palästinensern bemühen. Ein Sprecher in Jerusalem teilte mit, am Mittwoch seien in Washington Gespräche Livnis mit US-Außenministerin Condoleezza Rice und dem US-Vizepräsidenten Dick Cheney geplant. Auf dem Programm stehe zudem ein Dreiertreffen mit Rice und dem palästinensischen Chefunterhändler Ahmed Kureia. dpa

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