Politik : Italien beschließt „Sicherheitspakt“ für Neapel

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Neapel - Der italienische Innenminister Giuliano Amato will dem organisierten Verbrechen in Neapel mit der Entsendung von mehr als tausend zusätzlichen Sicherheitskräften und einer schnellen Eingreiftruppe zu Leibe rücken. Am Freitag unterzeichneten Amato und Neapels Bürgermeisterin Rosa Russo Iervolino einen „Sicherheitspakt“ für die süditalienische Großstadt. Auf einer anschließenden Pressekonferenz sagte der Minister: „Neapel ist nicht der Wilde Westen und wer diesen Eindruck zu erwecken versucht, tut der Stadt Unrecht“. Seit Jahresbeginn habe es in Neapel etwa 5000 Festnahmen gegeben, während im Wilden Westen niemand geschnappt worden sei. Der neapolitanischen Mafiaorganisation Camorra sagte Amato einen gnadenlosen Kampf an. „Die Camorra täuscht sich, wenn sie glaubt, es gebe noch Gebiete, in der sie schalten und walten kann“, sagte der Innenminister. AFP

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