Politik : Japan: Korruptionsaffäre: Regierung unter Druck

Japans Regierung ist durch einen Korruptionsskandal unter Druck geraten. Berichten vom Montag zufolge steht Wirtschaftsminister Fukushiro Nukaga angeblich kurz vor dem Rücktritt. Nukaga hatte eingestanden, sein Sekretär habe von der skandalumwitterten Stiftung KSD 15 Millionen Yen (260 000 Mark) erhalten. Allerdings sei das Geld später zurückgezahlt worden. In die Korruptionsaffäre sollen auch andere einflussreiche Politiker der Regierungspartei LDP verwickelt sein. Ein LDP-Oberhausabgeordneter war kürzlich wegen des Verdachts der Bestechung durch die Stiftung verhaftet worden. Der Skandal setzt den ohnehin unpopulären LDP-Partei- und Regierungschef Yoshiro Mori ein halbes Jahr vor den Oberhauswahlen unter weiteren Druck.

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