Politik : Jederzeit gerüstet

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Der syrische Staatspräsident Baschar al Assad hat in der britischen Zeitung „Daily Telegraph“ den Besitz von Massenvernichtungswaffen nicht ausdrücklich bestritten. „Es ist für uns ganz selbstverständlich, nach Mitteln für unsere Verteidigung zu suchen. Es ist nicht schwierig, diese Waffen überall auf der Welt und zu jeder Zeit zu bekommen“, sagte er. Auf die Frage, ob Syrien bereit sei, dem Beispiel Libyens zu folgen, sagte der syrische Präsident: „Solange das nicht für alle Staaten gilt, wäre es eine reine Zeitverschwendung.“ Assad wies in diesem Zusammenhang unter anderem auf das Atompotenzial Israels hin. „Wir sind ein Land, das (zum Teil) besetzt ist, und von Zeit zu Zeit sind wir israelischer Aggression ausgesetzt“, fügte Assad hinzu. Die syrischen GolanHöhen sind von Israel besetzt. Dennoch nannte er die Entscheidung Libyens „richtig“, seine Massenvernichtungswaffen aufzugeben. dpa

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