Politik : Journalist bei Protest gegen Fahrpreiserhöhungen erschossen

Bei Protesten gegen Fahrpreiserhöhungen sind in Guatemala-Stadt vermutlich vier Menschen getötet worden, darunter ein Journalist. 18 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der 37-jährige Fotograf Roberto Martinez, der für die Tageszeitung "Prensa Libre" berichtete, wurde nach Polizeiangaben am Donnerstag erschossen, als zwei Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes in die Menge feuerten. Während der mehrstündigen Ausschreitungen erlitten mehrere andere Demonstranten Schusswunden.

Nach Krankenhausangaben erlagen dort zwei Männer ihren Verletzungen. Ein Radiosender berichtete, eine Frau sei zusammen mit Martinez an ihren Schusswunden gestorben. Präsident Alfonso Portillo bedauerte in einer Rede an die Nation den Tod des Journalisten. Er gab den privaten Transportunternehmen bis Freitagmittag Zeit, die Fahrpreiserhöhungen zurückzunehmen.

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