Junge-Union-Chef : Mißfelder kritisiert Lohnungerechtigkeit und Manager-Boni

Auch in der CDU wird jetzt offen über eine Gerechtigkeitslücke in Deutschland geklagt. Junge-Union-Chef Mißfelder beobachtet stagnierende Löhne für viele bei gleichzeitig unverhältnismäßig hohen Boni für Manager.

Junge-Union-Chef Philipp Missfelder. Die Aufnahme zeigt ihn auf dem Deutschlandtag der Jungen Union 2007.
Junge-Union-Chef Philipp Missfelder. Die Aufnahme zeigt ihn auf dem Deutschlandtag der Jungen Union 2007.Foto: dpa

„Es gibt in Deutschland eine für alle wahrnehmbare Gerechtigkeitslücke. Viele Menschen arbeiten von früh bis spät, haben aber seit Jahren kaum Lohnzuwächse. Gleichzeitig werden Manager-Boni bezahlt, die in keinem Verhältnis zur tatsächlichen Leistung stehen“, sagte der Chef der Jungen Union, Philipp Mißfelder, der „Leipziger Volkszeitung“. Dies dürfe man nicht einfach beiseite wischen.

Vor dem am Freitag beginnenden Deutschlandtag der Jungen Union in Braunschweig sagte das CDU-Präsidiumsmitglied, bei dem notwendigen Gerechtigkeitsausgleich gehe es in den Parteien etwas durcheinander.

„Ordnungspolitik und Gerechtigkeitspolitik passen eben nicht immer zusammen. Da müssen sich Parteiführung, Bundestagsfraktion und Vereinigungen um Ausgleich bemühen.“ (dapd)

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