Kampf gegen "Islamischen Staat" : Emirate fliegen Luftangriffe in Syrien

Die Vereinigten Arabischen Emirate fliegen von Jordanien aus Luftschläge gegen die IS-Miliz. Die USA halten sich weiterhin bedeckt, was die Details der Anti-IS-Koalition angeht.

Kampfjets aus den Emiraten haben von Jordanien aus die Terrormiliz IS in Syrien angegriffen. Foto: Reuters
Kampfjets aus den Emiraten haben von Jordanien aus die Terrormiliz IS in Syrien angegriffen.Foto: Reuters

F-16-Kampfjets der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben erstmals von Jordanien aus Luftangriffe auf die Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien geflogen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur WAM am Dienstag berichtete, kehrten alle Flugzeuge nach den Angriffen wieder unbeschadet zurück. Abu Dhabi hatte die Maschinen als Zeichen der Solidarität jüngst in Jordanien stationiert, nachdem die Dschihadisten den jordanischen Kampfpiloten Muas al Kasasba bei lebendigem Leib verbrannt und ein Video dazu veröffentlicht hatten.

Die USA machen seit Monaten keine Angaben mehr darüber, welche Staaten genau an welchen Luftschlägen teilgenommen haben. Die Vereinigten Arabischen Emirate erzielten vor Monaten große mediale Aufmerksamkeit mit ihrer Kampfpilotin Mariam al-Mansuri, die in den sozialen Medien als „Lady Liberty“ gefeiert wurde. Die US-geführten Luftschläge gegen den IS hatten im August im Irak und Ende September in Syrien begonnen. (dpa)

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